Museum für Photographie: Stephen Gill. Vom Dokument zum Experiment und Nobody´s Library

Stephen Gill, aus der Serie: Hackney Wick, 2005, C-Print on Crystal Archive Paper © Stephen Gill / Courtesy Christophe Guye Galerie, Zürich

Stephen Gill. Vom Dokument zum Experiment
Fotografien, Projektionen, Bücher, Objekte

28. April  - 24. Juni 2018, Torhäuser Museum für Photographie Braunschweig

Nobody´s Library. STEPHEN GILL´S PHOTOBOOKS & Young PhotoBook

29. April - 27. Mai 2018,  halle267 - städtische galerie braunschweig 

Ab dem 28. April 2018 zeigt das Museum für Photographie Braunschweig in seinen beiden Torhäusern die erste museale Einzelausstellung des britischen Künstlers Stephen Gill in Deutschland: »Stephen Gill. Vom Dokument zum Experiment - Fotografien, Projektionen, Bücher, Objekte«.

An einem weiteren Ausstellungsort, in der halle267 - städtische galerie braunschweig, findet parallel dazu eine Ausstellung zum Thema Fotobuch statt. Präsentiert wird »Nobody’s Library. STEPHEN GILL’S PHOTOBOOKS« in einer besonderen Inszenierung durch The PhotoBookMuseum. Darüber hinaus wird im zweiten Teil der Ausstellung »Young PhotoBook« eine Auswahl von Fotobuchprojekten zu sehen sein, die aktuell an deutschen Kunsthochschulen und Fotoschulen entstanden sind. 

Eröffnungen:
Museum für Photographie Braunschweig, Torhäuser: Freitag, 27.04.2018 um 19.00 Uhr
halle267 - städtische galerie braunschweig: Samstag, 28.04.2018 um 19.00 Uhr

Public Viewing auf dem Platz an der Martinikirche

Fußballweltmeisterschaft in Braunschweig verfolgen

Wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft vom 14. Juni bis zum 15. Juli 2018 in Russland ihren Titel verteidigt, herrscht auch in der Löwenstadt Fußballfieber. Fußballfans können die Spiele nicht nur in zahlreichen Cafés, Kneipen und Restaurants verfolgen, sondern auch bei einem großen Public Viewing auf dem Platz an der Martinikirche.

Auf dem Platz an der Martinikirche errichtet Spot up Medien die WOLTERS-Arena. Dort überträgt sie auf einer rund 20 Quadratmeter großen LED-Wand alle Weltmeisterschaftsspiele der deutschen Nationalmannschaft sowie das Finale – gegebenenfalls auch ohne deutsche Beteiligung. Die Arena bietet Platz für bis zu 3.000 Personen und Einlass ist ab 16 Jahren. Auf der Internetseite www.spotupmedien.de gibt es demnächst weitere Informationen zum Public Viewing wie Einlasszeiten und Sicherheitsbestimmungen.

Kunstverein: it's not late it's early #21: Korpys/Löffler + Dieter Schmal

 

Kunst und Alchemie: Ausgehend von der Werkserie "Geist" (2012-14), in denen Korpys/Löffler existierende Werke von Joseph Beuys oder Yves Klein zu einer Essenz reduzierten, wird der Abend dem Destillieren von Geistern und Bränden gewidmet – professionell begleitet von Brennmeister Dieter Schmal und den Künstlern. Verkostung inklusive!/
Art and alchemy: Taking the series of work "Geist" (2012-14) as a starting point, in which Korpys/Löffler destilled existing artworks by Joseph Beuys or Yves Klein to an essence, the evening is dedicated to ghosts and spirits, professionally accompanied by master distiller Dieter Schmal and the artists. Tasting included!

 

kostenlos, keine Anmeldung erforderlich/
free of charge, no registration required


03.03. – 13.05.2018
KORPYS/LÖFFLER Personen Institutionen Objekte Sachen
Villa Salve Hospes
MARVIN LUVUALU ANTÓNIO Yellow Solar Human
Remise

 

Konsumverein: Was man von außen nicht sieht

 

Künstler Franz Burkhardt lenkt mit seiner Installation im „Allgemeinen Konsumverein“ die Blicke der Besucher auf neue Wege. Foto: Marcus von Bucholz

Wohnung kann hässlich sein, und doch prägt sie Identität. Sie ist der Schutz nach dem Nachhausekommen, die Enge vor dem Fliehen; mal muffig, mal sauber, mal unaufgeräumt, mal durchgestyled. Sie decouvriert ihre Bewohner mehr, als eine 1000-seitige Autobiographie. Sie entlarvt Schwächen, enthüllt Vorlieben, spiegelt politische Ansichten und sexuelle Neigungen. Und sie kann den Besucher manipulieren in seinem Denken über die Bewohner, Emotionen stimulieren, Erwartungen enttäuschen, Klassifizierungen nahelegen.

„Schwarzmarkt“: Fakten als unterhaltsames Event

 

60 ExpertInnen liessen sich im Kleinen Haus von den ZuschauerInnen an drei Tischreihen zu den unterschiedlichsten Fragen löchern. Foto: Klaus Knodt

Welche Voraussetzung muss man in Deutschland erfüllen, um amtlich korrekt sein Geschlecht zu ändern? Mit welchem Browser kommt man ins Darknet? Und welche Folgerungen können wir aus der nach Nachkriegs-Einwanderungswelle aus den ehemaligen Ostgebieten vor dem Hintergrund der heutigen Migration ableiten?

Fragen über Fragen, und noch tausend weitere dazu. Beantwortet wurden sie am Wochenende im kleinen Haus des Staatstheaters – beim „Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen“, einem Gastspiel der Mobilen Akademie Berlin im Rahmen der Thementage Escape to Live. Vermitelt von 60 mehr oder weniger bekannten ExpertInnen aus der Region, konnten sich die ZuschauerInnen simultan den oder die EpertIn ihrer Wahl für einen Euro buchen, um ihn oder sie dann mit seinen Lieblingsfragen zum Thema zu löchern.

Eine literarisch-musikalische Landschaftserkundung und Kulturreise

Donnerstag, 26.04.2018, 19:00 Uhr, Brunsviga
Karl-Heinz & Ursula Arnold (Texte) sowie Christoph Gebhardt (Gitarre)

Eine literarisch-musikalische Landschaftserkundung und Kulturreise: Unterwegs auf dem Radweg Berlin–Hameln

Eingeladen wird zu einer literarischen Radtour, die vom Weserbergland durch die Hildesheimer und Magdeburger Börden, die Elbauen und den Fläming bis hin zu den Potsdamer Havelseen führt. Die Reise folgt dem Radweg Berlin­–Hameln und zeigt Landschaften und Dörfer, die, wenn man sich näher mit ihnen beschäftigt, manch Besonders und Faszinierendes bereit halten. Dieser literarische Streifzug widmet sich der Freude am Radfahren ebenso wie der Liebe zur Landschaft und nutzt dabei deren Widerspiegelung mit künstlerischen Mitteln. Fotos, Bilder, sorgsam verfasste Texte und bemerkenswerte Zitate aus der Radfahrliteratur kommen in der szenischen Lesung von Karl-Heinz und Ursula Arnold zusammen mit musikalischen Stücken von Christoph Gebhardt (Gitarre). Bei Gefallen: Spende in Hutkasse.

Ausstellung: Architekten malen

Kleines Haus: Mäanderungen in Klangornamenten

 

 

Zur Uraufführung der Komposition „Heptagramm“ wurde das Orchester auf sieben Musiker-Inseln im Kleinen Haus verteilt, zwischen denen die Zuschauer umherwandeln konnten. Foto: Marcus von Bucholz

Die konzertante Gegenwart ist ein orientalischer Teppich aus Knack- und Zischlauten, mit dem Plektron gezupften Bratschen und xylophonbegleiteter Konga. Das Anschwellen und Decrescendo symphonischer Bläsersätze untermalt zuweilen ein muezzinartiger Sprechgesang aus Moscheelautsprechern. Schellen, Glocken, die Blockflöte als Soloinstrument und Pauken kontrapunktieren das „Heptagramm“ (Titel), das in Akte mit Namen wie „Die Erschaffung“, „Die Tauben der Zahnbürstenbäume und der Moringabäume“ oder „West-Östlicher Diwan“ unterteilt ist.

Lyrik & Musik mit Volker Wendt

Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr im „Lord Helmchen“ (Fallersleber Str. 35 in Braunschweig); der Eintritt ist frei(willig)

Volker Wendt und seine musikalischen Begleiter haben sich für den 14. April 2018 etwas Besonderes vorgenommen: einen Dialog zwischen Poesie und Musik. Dabei finden die Gedichte des Wolfenbütteler Autors Volker Wendt ein musikalisches Echo in den Interpretationen des Braunschweiger Multi-Instrumentalisten Jogi Schnaars, Gründungsmitglied der Weltmusikband „Arjomi“, der Geigerin Jie Jie Ng und des Cellisten Thomas Pein.

Die Themen und Stimmungen der Gedichte von Volker Wendt variieren von witzig-skurril bis ernst, von romantisch bis gruselig und handeln vom „Depressiven Sandkorn“, von der „61. Sekunde“ oder von der „Hose von Herrn Heine“, die sich ins Kleid von Frau Schmidt verliebt hat - alles stets in klassischen Versmaßen und Reimen.

Da für die zweite Jahreshälfte die Veröffentlichung seines 5. Gedichtbandes geplant ist, präsentiert er nicht nur eine Mischung älterer Verse, sondern lädt das Publikum dazu ein, mit darüber zu entscheiden, welche neuen Gedichte ins Buch kommen sollen.

Wieder mehr Teilnehmer beim Passionslauf

 Beginn des Passionslaufs an der Magnikirche. Foto: Andres Bormann

Mehr Läufer als in den Vorjahren beteiligten sich am diesjährigen Passionslauf der ev. luth. Kirchengemeinde St. Magni. Laufbegeisterte aller Altersklassen zwischen 30 und 75 Jahren stellten sich der Aufgabe, die Strecke aus Braunschweigs Innenstadt zum Martin-Luther-Haus am Zuckerbergweg zu meistern.

Unter den Läufern war auch wieder Pastor Christian Teichmann. Dieser hielt am Ziel die Passionsandacht. Im Mittelpunkt der geistlichen Besinnungsstunden in den Kirchen St. Magni, St. Johannis und Martin-Luther während der stand das gemeinsame Thema: Kirche in der Stadt.