Gastspiel "Gerhard von Frankenberg" 31.01.2018

Einladung zur Aufführung

Gerhard von Frankenberg - Ein Freigeist aus Braunschweig,

die im September 2017 mit goßem Erfolg aufgeführt wurde, wird ein weiteres Mal gespielt. Die Gesellschaft für Naturkunde e.V. (Förderverein des Naturhistorischen Museums) und das Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte haben eingeladen, die Aufführung

 am Mittwoch, 31. Januar 2018 um 19:00 Uhr

 an einem ganz besonderen Ort zu wiederholen:

 im Naturhistorischen Museum Braunschweig.

Gerhard von Frankenberg war bekanntlich zweimal Direktor dieses Museums: 1924-1933, als es im ehemaligen Residenzschloss, und 1945-1948, als es in seinem heutigen Domizil an der Pockelsstraße 10 eingerichtet wurde.

Das Faltblatt zu den früheren Aufführungen ist beigefügt, es gilt - bis auf den Termin, den Ort und die Regelung des Kartenverkaufs - noch heute.

Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel wird Sie in den Gastspielabend einführen.

Sie werden von Haien umgeben sein! Da die Anzahl Plätze begrenzt ist, bitten wir um Ihre telefonische Anmeldung unter 0531 288 92-0 oder per email an Herrn Pohl, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Die Eintrittskarten kosten Euro 10,-, ermäßigt für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte Euro 8.-.

Flyer

www.theater-zeitraum.de

 

 

 

 

„Le Havre“ im Kleinen Haus: Darf man von Hoffnung sprechen?

Eine überragende Gertrud Kohl (links) und Konstantin Bühler bilden mit ihren unterschiedlichen Schicksalen den Dreh- und Angelpunkt der Aufführung. Foto: Thomas M. Jauk

Der finnische Star-Regisseur Aki Kaurismäki hat montalang Europa bereist, bis er die richtige Kuliusse für sein Sozialmärchen „Le Havre“ entdeckte. Erst die jahrzehntelang kommunistisch geprägte Arbeiterstadt an Seine-Mündung und Ärmelkanal gab 2011 seinem preisgekrönten Film einen Namen und dem Stück einen Handlungsort.

Zwischen Bar und Lebensmittelhändler, Krankenhaus und Bäckerei lässt der Meister der leisen Zwischentöne sein liebevolles Porträt der kleinen Leute erblühen, das nun von Christoph Diem und Holger Schröder für die Bühne adaptiert und im Staatstheater Braunschweig (Kleines Haus) uraufgeführt wurde. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Schuhputzers Marcel Marx (Konstantin Bühler), der den bei einer Polizeirazzia geflüchteten Flüchtlingsjungen Idrissa (Noah Groß) aus Gabun versteckt. Eigentlich wollte das Containerkind aus Libreville nach London, wo seine Mutter lebt. Schon bald sucht die Polizei in Form von Kommissar Monet (enorm wandlungsfähig: Heiner Take) nach Idrissa. Hier könnte die Geschichte ein Kriminalplott, ein abgehobenes Kammerstück oder (schlimmstenfalls) eine holzhammerige Sozialtragödie werden.

Idrissa (Noah Groß), Chang (Götz van Ooyen) und Marcel Marx (Konstantin Bühler) solidarisieren sich in der Küche. Foto: Bettina Stoess 

Vernissage - Franziska Rutz - Fotomontagen

 

Liebe Freunde der Kunst, Kultur und VITA-MINE,

seid hiermit herzlichst eingeladen, zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 28.01.18, ab 11.00 Uhr ...

DIE VITA-MINE zeigt vom 28.01.18 bis zum 11.03.18 Fotomontagen von FRANZISKA RUTZ.
Die schweizer Künstlerin Franziska Rutz, die seit 24 Jahren in Braunschweig lebt, zeigt aktuelle und ältere digitale Bildmontagen.
Sie thematisiert in dieser Ausstellung unseren Umgang mit Mobilität und Veränderungen von Berglandschaften. -

Andrea Ehlert - Programmleiterin Kulturmanagement für kulturelle Bildung, Wolfenbüttel führt am Tag der Ausstellungseröffnung mit der Künstlerin ein einführendes Gespräch.

 

 

 

Preisverleihung Schulbuch des Jahres 2018

"Pressemitteilung"

Schulbuchtrend: nah dran an der Lebenswelt der Schüler

Am 20. Februar 2018 verleiht das Georg-Eckert-Institut – Leibniz Institut für internationale Schulbuchforschung gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und erstmals mit dem Didacta Verband als neuen Partner den Preis Schulbuch des Jahres. Neun Lehrwerke wurden jetzt von der Experten-Jury aus Wissenschaft, Schulpraxis und Verlagen nominiert. Die Sieger werden bei der Preisverleihung am 20. Februar um 14.00 Uhr auf der didacta in Hannover, Halle 12, Stand D14 gewürdigt.

In diesem Jahr werden Schulbücher für die Sekundarstufe I in den Kategorien Sprachen, Gesellschaft und MINT ausgezeichnet. Schulbuchverlage, Lehrende und Lernende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben über 50 Lehrwerke eingereicht.

Eindeutiger Trend bei den eingereichten Werken ist, das Fachwissen in lebensweltliche und gesellschaftliche Kontexte einzubinden. Besonders in der Kategorie Sprachen vermitteln die Bücher realistische Gesellschaftsbilder, indem beispielsweise familiäre Konflikte, Kinder aus Patchwork-Familien oder auch Kinder mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen, thematisiert werden. Die Schulbücher sensibilisieren interkulturell, beschäftigen sich mit Alltagsfragen oder greifen Jugendsprache auf.

NEU IM BBK 25.01.2018

Wir laden Sie herzlichst zur Vernissage der Ausstellung NEU IM BBK 2018 mit ANNA.LACLAQUE, MICHAEL NITSCHE, WILHELM W. REINKE, SILKE SCHAPER, MARIE-LUISE SCHULZ und GABRIELE WENDLAND diesen Donnerstag, den 25.01.2018 um 20 Uhr ein.

Performance- und Voicekunst der stimmgewaltigen Künstlerin anna.laclaque, verschwommene Landschaftsmalerei von Silke Schaper, zerfasernde realistische Portraitmalerei von Marie-Luise Schulz, Baumportraits in seltener Lichtdrucktechnik von Wilhelm W. Reinke, naive Kunst von Gabriele Wendland, animistische Totemfiguren von Michael Nitsche – wir wachsen, sprießen und gedeihen. Sechs neu aufgenommene Künstler segeln fortan unter den Fittichen des BBK’s- Herzlich Willkommen!

TERMINE DER KÜNSTLERGESPRÄCHE:                                                                               

Sonntag, 28.01.2018 14 Uhr anna.laclaque
Sonntag, 04.02.2018 14 Uhr Wilhelm W. Reinke
Sonntag, 11.02.2018 14 Uhr Silke Schaper und Marie-Luise Schulz
Sonntag, 04.03.2018 14 Uhr Gabriele Wendland

Staatstheater: Ein bisschen viel Mief nach einem halben Jahr

Die Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig, Dagmar Schlingmann, lädt bereits nach sechs Monaten zum „Rück- und Ausblick“ ihres Schaffens ein. Foto: Klaus Knodt

Ein halbes Jahr neue Staatstheater-Intendanz ist nun wahrlich kein Markstein, um einen „Rück- und Ausblick“ auf eine noch laufende Saison zu werfen. Da hat eine Frau Schlingmann mit einem allgefälligen Musical als Einkaufsstück auf dem Burgplatz künstlerisch gefloppt, selbst ein beachtlich unverdauliches Stück sehr gut auf die Bretter gebracht (Haus der gebrochenen Herzen), das Musiktheater glücklich in Ruhe gelassen und etwasversprechende, „junge“ Themen in den Fokus gestellt: Cage, Spiel mir das Lied vom Tod, Ziggy Stardust (wir sind gespannt auf den 14. Februar).

Die Vertragsdetails sind natürlich nicht bekannt, aber für einen „Rückblick“ ist es wohl etwas zu zeitig. Da sollte sich die Staatstheater-Intendantin mal mit dem Trainer des beliebtesten Braunschweiger Turn- und Sportvereins treffen. Nicht nur ein Fußball-Ensemble, sondern auch diese schreckliche, nervtötende, neidische, stutenbissige und in der Kantine ätzende Schauspielertruppe lässt sich schmieden. Da bedarf es manchmal auch mehr als nur der guten Worte.

Nun will Dagmar Schlingmann am 25. Januar unter dem sportlichen Titel „22:8“ (22 Premieren, 8 Konzerte) ihre „erste Halbzeit“ Revue passieren lassen. Dazu gibt es um 19.30 Uhr im Kleinen Haus eine Podiumsdiskussion. Ob der phantastische GMD des Staatsorchesters seine Niederlage hinnimmt, bleibt insuffizient verifiziert.

Dass der Kritiker der Monopolzeitung BZ Martin Jasper auf dem Podium der Diskutanten Platz nehmen soll, ist bereits ein schwerer Fauxpas. Das beschädigt nicht nur das Theater, sondern auch den ehrenwerten Kollegen. Da kann „Odeur“ schnell zum „Stallmief“ werden. Ein Kritiker sollte Abstand halten zum Sujet, über das er berichtet; und das Sujet freundlichen Abstand zu ihm.

 

Veranstaltungen des Städtischen Museums Braunschweig Februar 2018


Haus am Löwenwall
Sonderausstellung
31. Oktober 2017 bis 20. Februar 2018
WEITBLICK. Städtisches Museum Braunschweig und Kulturen der Welt

Die weltoffene Schau mit rund 270 Exponaten präsentiert thematische „Inseln“ mit Dialogen zwischen Kulturräu-men. „Weitblick“ lädt zum „Inselhopping“ ein und zeigt Exponate unter anderem aus Amerika, Italien und Asien. Besonders aufsehenerregend ist ein knapp fünf Meter langes und ein Meter breites Birkenrindenkanu aus dem Nordöstlichen Waldland in Amerika, das zu den wenigen erhaltenen Exemplaren aus dem 19. Jahrhundert gehört. Bestaunen Sie auch Stradanus´ berühmten Kupferstich ‚America‘ als ein Symbol für die Entdeckung der Neuen Welt und die Reiseberichtsammlungen von Theodor de Bry aus dem späten 16. Jahrhundert. Oder folgen Sie dem Künst-ler Rudolf Henneberg in den Süden zur „Italien-Insel“ und betrachten Sie Werke, die während seiner Italienreise entstanden. Als frühe Beispiele für den Kulturtransfer präsentiert das Museum den „Stoff Gottes“, bedeutende Pa-ramente und Bildteppiche aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Das berühmteste Stück ist der „Herzog Ernst Teppich“. Er zeigt eine wundersame Reise ins Heilige Land, das von Monstern und sagenhaften Wesen bevölkert ist. So veran-schaulicht auch dieses spätmittelalterliche kulturhistorische Dokument den WEITBLICK der Braunschweiger Samm-lungen, die mit allen Kontinenten verbunden sind.

Öffnungszeiten Haus am Löwenwall: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Eintritt: 5,00 €/ermäßigt 2,50 € pro Person. Kinder 6-16 Jahre 2,00 €. Kinder bis 6 Jahre frei.
Öffnungszeiten Altstadtrathaus: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Eintritt frei.
Beide Häuser sind am 11.02.2018 geschlossen.

Programm

Veranstaltungen im "Roten Saal" im Februar


Veranstaltungsübersicht Februar 2018

Theater
SA 3. FEBRUAR 2018 | 19:30 Uhr
Niederdeutsches Theater: Tante Hanna ut Havanna
Von W. Reinehr, niederdeutsch von H. Buerhoop, Regie: Frederik Postulat

Tante Hanna ist die reiche Besitzerin einer Zigarrenmanufaktur auf Kuba. Sie hat bei ihrem Neffen plötzlich ihren Besuch angekündigt. Dieser hat die Tante jedoch beschwindelt, um Geld von ihr zu bekommen. Jetzt muss der plötzlich erscheinenden Tante eine komplette Familie vorgespielt werden, damit der Schwindel nicht auffliegt. Die Freunde müssen einspringen und der Tante eine Komödie vorspielen. Vorlage fürs dies Stück ist der Schwank „Familie Hannemann“ eines bekannten Autorenteams aus den 1920er Jahren, auch bekannt unter dem Titel „Tante Jutta aus Kalkutta“.

Veranstalter: Niederdeutsches Theater Braunschweig e. V.
Eintritt: VVK (zzgl. Gebühren) und Tages- und Abendkasse: 11,00 - 13,00 € / erm. 8,00 - 10,00 €
Kartenvorverkauf ab Januar 2018 bei Musikalien Bartels, Schlosspassage, 38100 Braunschweig, Tel. 0531 12 57 12

Weitere Termine: SO 18. FEBRUAR 2018 | 16:00 und 19:30 Uhr
                             SO 25. FEBRUAR 2018 | 16:00 und 19:30 Uhr

Literatur
DI 6. FEBRUAR 2018 | 19:30 Uhr
Reden über... Familie
Peter Schanz im Gespräch mit Mareike Krügel

Peter Schanz hat zum Thema „Familie“ die Schriftstellerin Mareike Krügel mit ihrem Roman „Sieh mich an“ eingeladen. Man kann ja nicht einfach sterben, wenn die Dinge noch ungeklärt sind. Das denkt Katharina, seit sie vor Kurzem das Etwas in ihrer Brust entdeckt hat. Niemand weiß davon, und das ist auch gut so. Denn an diesem Wochenende soll ein letztes Mal alles wie immer sein. Und so entrollt sich das Chaos eines ganz normalen Freitags vor ihr. Als der Tag fast zu Ende ist, beschließt sie, ihr Geheimnis mit jemandem zu teilen, den sie liebt.

Mareike Krügel, 1977 in Kiel geboren, studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Seit 2003 hat sie vier Romane veröffentlicht. Mareike Krügel erhielt zahlreiche Stipendien und ist Mitglied im PEN Deutschland. Im Jahr 2003 bekam sie den Förderpreis der Stadt Hamburg und wurde 2006 mit dem Friedrich- Hebbel-Preis ausgezeichnet.

Veranstalter: Kulturinstitut und Raabe-Haus:Literaturzentrum Braunschweig
Eintritt: Vorverkauf und Abendkasse: 8,00 € / erm. 5,00 €
Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Fortsetzung

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