Kein Platz für (neu-)rechte Propaganda

Kundgebung
Samstag, 1.7.2017 * 10:30 Uhr

Vor dem Haus der "Burschenschaft Thuriniga"(Konstantin-Uhde-Str. 10)

Das Bündnis gegen Rechts ruft für Samstag, den 1.7.2017, zu einer Kundgebung unter dem Motto "Kein Platz für (neu-)rechte Propaganda und Vernetzung an der TU Braunschweig" vor dem Haus der Braunschweiger »Burschenschaft Thuringia« auf. Die Burschenschaft veranstaltet an diesem Tag ein "Deutschland-Seminar", bei dem ausschließlich Künstler und Referenten angekündigt sind, die zum Spektrum der extremen Rechten gehören und (neu-)rechte Strategien und Konzepte propagieren.

Weitere Hintergrundinformationen über das "Deutschland-Seminar", die Referenten und die »Burschenschaft Thuringia« gibt es in unserem Offenen Brief an die Präsidentin der TU Braunschweig:

http://buendnisgegenrechts.net/2017/06/13/offener-brief-die-tu-braunschweig-kein-ort-fuer-neu-rechte-propaganda-und-vernetzung/

Einen Flyer mit dem Aufruf zur Kundgebung zum ausdrucken und verteilen gibt es hier:

http://buendnisgegenrechts.net/wp-content/uploads/2017/06/FlyerKundgebungThuringia-1.pdf

Programm und Infos zur Kundgebung gibt es in den nächsten Tagen auf unserer Homepage oder auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/bgr.braunschweig/

(Achtung: Es kann ggfs. noch kurzfristig Änderungen in Bezug auf den genauen Ort und die genaue Anfangszeit der Kundgebung geben!) 

 

Wer kommt mit zur „G20-Protestwelle“

Wer kommt mit zur „G20-Protestwelle“ am Sonntag, 02.07.20.17 nach Hamburg ?


(Sonntag, 02.07.- ist ein Wochenende vor dem eigentlichen G20-Gipfel)
Moin, Moin,
wir haben für euch über die Demo-Orga einen Bus organisiert, der euch von Salzgitter, Wolfenbüttel und Braunschweig nach Hamburg fahren würde und natürlich auch wieder zurück :) !
Die Organisatoren müssen allerdings bis morgen Abend (Dienstag, 20.06.2017) wissen, ob wir den Bus von hier aus halbwegs füllen,
ansonsten wird er Mittwoch wieder storniert, damit die Demo-Orga nicht mit unnötigen Kosten für eine „(fast) leeren Bus“ belastet wird.
Also jeder der Interesse an einem Platz im Bus hat,
-       bucht bitte heute noch seinen Platz auf http://www.G20-Protestwelle.de oder
-       schreibt mir eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, dass er mitfahren will und in den nächsten Tagen sein Ticket bucht.
-       Wenn ihr noch nicht 100%ig sicher seid, gebt mir ebenfalls eine Info an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! als „Wackelkandidat“
Wir würde gerne mit Euch aus unserer Region ein Zeichen setzen !
„Gerechten Welthandel schaffen – Klima retten – Soziale Ungleichheit bekämpfen – Demokratie stärken!“
VG Michael von der Regionalkonferenz „Weltatomerbe Braunschweiger Land“
und die Bündnis90/Die Grünen Wolfenbüttel, Salzgitter und Braunschweig






 

 

Wird Macron scheitern? "Ja"

Können Sie sich vorstellen, dass innerhalb weniger Monate die CDU/CSU und die SPD von der politischen Bühne fast verschwinden, und stattdessen ein/e nahezu Unbekannte/r ohne Parteihintergrund BundeskanzlerIn wird? Wohl kaum. So ist es aber in Frankreich geschehen.

Natürlich, die bürgerliche Presse hat Macron noch oben geschrieben. Aber diese Erklärung reicht bei weitem nicht, da sind weitere Faktoren im Spiel. Stefan Kornelius, Auslandsressortchef der SZ, der Macron sehr wohlwollend begleitete, wird nun skeptisch und reduziert Erwartungen (siehe Link zum Kommentar von Kornelius).

Kein Ort für (neu-)rechte Propaganda und Vernetzung

Das Bündnis gegen Rechts Braunschweig hat sich heute in einem Offenen Brief (s. Anhang) an die Präsidentin der TU Braunschweig, Frau Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, gewandt.
 
Im Brief äußert das Bündnis seine Sorge über die "Aktivitäten der extrem rechten Braunschweiger »Burschenschaft Thuringia«", die als studentische Vereinigung durch die TU Braunschweig registriert und anerkannt ist. Die »Thuringia« hat zur Zeit den Vorsitz der »Deutschen Burschenschaft« inne. In den letzten Jahren haben viele eher liberal/konservative Verbindungen diesen Dachverband verlassen, weil dort immer stärker extrem rechte und völkisch ausgerichtete Burschenschaften das Zepter übernommen haben.

SPD-Sommerprogramm: Viele Überraschungen an altvertrauten Orten

Braunschweig ist Forschung, Braunschweig ist sozial. Braunschweig ist Arbeitsplatz, Heimat, Geschichte und Zukunft inmitten einer reizvollen Umgebung für eine Viertelmillion Menschen. In ihrem Sommerprogramm lädt die SPD Braunschweig Alt und Jung dazu ein, diese attraktive Vielfalt aus neuen Blickwinkeln zu betrachten – und mitzumachen.

Einmal unter fachkundiger Führung den mittlerweile größten norddeutschen Container-Hafen im Binnenland erkunden? Bei einer gemütlichen Radtour die erfolgreiche Renaturierung der Wabe mit allen Sinnen erleben? Mit Bat-Detektoren den Fledermäusen am Jödebrunnen nachspüren? Oder der Reiter- und Diensthundführerstaffel der Polizei bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe über die Schulter schauen?

Alles ist möglich bei den rund 60 Veranstaltungen zwischen Ende Juni und Anfang September. Braunschweigs SPD-Vorsitzender Christos Pantazis (MdL) verspricht: „Unsere Stadt verändert sich stetig. Auch so manch Alteingessene entdecken an altvertrauten Orten neue Entwicklungen mit vielen Überraschungen.“

Nach Redaktionsschluss hinzugekommen sind noch die Führungen „Rundgang im Monkeyman Hochseilgarten“ (Dienstag, 27. Juni, 10 Uhr; anschließend ist Klettern zum ermäßigten Preis möglich, Jugendliche 14,- | Erwachsene 18,-), „Mit dem Boot auf der Oker. Braunschweig aus der Sicht des Gewässerschutzes“ (Donnerstag, 13. Juli, 11 Uhr, Treffpunkt: Eisenbütteler Wehr) und „Besuch der Apotheke des Städtischen Klinikums Braunschweig“ (Donnerstag, 20. Juli, von 10 bis 12 Uhr).

Viele Veranstaltungen sind auch für Kinder geeignet; die meisten barrierefrei. Anmeldungen ab 15. Juni unter Tel.: 0531/480 98 21 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Das komplette Programm im Anhang.

ANHANG: pdf-Datei SPD-Sommerprogramm

Dieselgate: Vorsitzender des Untersuchungsausschusses Behrens bei der Linken zu Gast

"Der Abgasskandal ist nicht beendet. Darüberhinaus ist er auch nicht ausschließlich ein Dieselskandal des VW-Konzerns", kommentiert Herbert Behrens, niedersächsischer Bundestagsabgeordneter der LINKEN und Vorsitzender des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses, die Ergebnisse der Ausschussarbeit. Am 22. Juni wird der Bericht dem Bundestagspräsidenten übergeben, die öffentliche Debatte im Plenum des Bundestages ist für den 28. Juni vorgesehen.

Die Braunschweiger LINKE hat Behrens eingeladen, über die Arbeit im Ausschuss zu berichten. In der Versammlung mit dem Bundespolitiker sollen ebenso Forderungen der LINKEN zur Sicherung der Arbeitsplätze in der Automobilindustrie diskutiert werden.

Cihane Gürtas-Yildirim, Bundestags-Direktkandidatin der LINKEN in Braunschweig: "Hier in Braunschweig machen sich die Beschäftigten von VW und ihre Angehörigen Sorgen über die Zukunft des Unternehmens. Offenbar spielt der Konzern nicht mit offenen Karten und befördert diese Sorgen auch noch." Die öffentliche Veranstaltung findet am

Freitag, 16. Juni, um 18:30 Uhr im Parteibüro der LINKEN in der Wendenstraße 52 statt.

Hoffmann kontra Landesrechnungshof: Frau Obi-Preuss (nB) um Sachlichkeit bemüht

Nun ist der Streit zwischen Ex-OB Dr. Hoffmann und dem Landesrechnungshof schon einige Tage alt. Die Positionen stehen sich rechthaberisch gegenüber. Der Chefredakteur der BZ, Herr Armin Maus, hat sich eindeutig auf die Seite des Ex-OB geschlagen und verteidigt ihn. Man fragt sich: warum eigentlich? Gibt es hier gemeinsame Interessen? "Braunschweiger Identität", oder so? Oder noch was anderes? Dass in kritischen Zeiten oder bei wichtigen Entscheidungen immer wieder die "Braunschweiger Identität" herhalten muss, wirkt inzwischen etwas peinlich. Die Braunschweiger Schalmeienklänge zur Sammlung der Patrioten hinter "Blau-Gelb" zur Abwehr vermeintlich Feinde, vornehmlich aus Hannover (z. B. Landesrechnungshof), ist geradezu lächerlich und für die mehrheitlich zugereisten Braunschweiger inzwischen oberpeinlich.

Frau Obi-Preuss scheint im Streit die nötige Distanz zu haben, und ist um Sachlichkeit bemüht. Das ist auch gut so, denn sie informiert umfassend und sachlich. Dabei klärt sie auch noch Missverständnisse auf. Danke Frau Obi-Preuss. Siehe Seite 8 der nB.

Thema SBK: "finanzielle Ausschweifungen" auf Staatskosten von Ex-OB Dr. Hoffmann

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den vergangenen Tagen gab es etwas Wirbel zu meinen Aussagen rund um die Ausgaben der "Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz" (SBK), wie auch im heutigen Interview mit Stiftungspräsident Dr. Hoffmann in der Braunschweiger Zeitung zu lesen ist. 

Die SBK vertritt mit ihrer Arbeit Ur-Braunschweigische Interessen in Kultur und Gesellschaft und leistet mit ihren millionenschweren Förderungen einen zentralen Beitrag für unsere Region. Gleichwohl sind Ausgaben, wie sie im Bericht benannt werden (Private Sekretariatskraft für den Präsidenten: 20.000 €, „Stiftungssymposium“ anlässlich des 65. Geburtstags des Präsidenten: 4.400 €, Stiftungsdinner in Berlin: 10.000 €) nur schwer vermittelbar. 

Hierbei geht es mitnichten um Parteipolitik! Im Gegenteil, ich finde, dass ich als Landtagsabgeordneter und Mitglied des zuständigen Ausschusses für Wissenschaft und Kultur derartige Dinge sehr wohl als "finanzielle Ausschweifungen" bezeichnen sollte, wenn sie - wie im Bericht erläutert - vorgefallen sind. 

Schließlich schaden gerade diese nichtvermittelbaren Ausgaben dem Ansehen der SBK erheblich.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein sonniges Wochenende!

Ihr
Dr. Christos Pantazis, MdL

 

Und darum geht es: NDR-Bericht (red)

Schlachten trächtiger Rinder

Diese Bio-Kühe dürfen noch Hörner tragen. Sie werden nicht geschlachtet, wenn sie trächtig sind.

Kommentar: Markus Pahlke

"Es werden immer trächtige Tiere zum Schlachter gehen"

Möglicherweise gibt es Fässer, die man besser nicht aufmacht. Weil sie, wie die Büchse der Pandora, nur Übles entlassen. Man muss sich aber auch fragen lassen, ob bestimmte Sachverhalte deshalb nicht angesprochen werden, weil man dafür nur Prügel beziehen kann. Ein solches Thema ist die Schlachtung von trächtigen Tieren. Hier sind die Wogen in den letzten Monaten so hochgekocht, dass kaum noch einer Stellung beziehen will. Und wenn doch, dann werden nur die möglichen Konsequenzen genannt, die Landwirten drohen sollen, wenn sie entsprechende Tiere abliefern.

Schlachten trächtiger Tiere auf ein Minimum bringen

Dabei wird die Diskussion so geführt, als sei es per se ein Verbrechen, trächtige Tiere zu schlachten. Das wiederum zeigt, wie sich die Wahrnehmung in den letzten Jahren verändert hat. Und das ist das eigentlich Bedenkliche. Man wird diesem Konflikt nicht dadurch ausweichen können, dass man das Fass nicht aufgemacht. Denn damit ist der eigentliche Sachverhalt, nämlich dass es immer wieder trächtige Schlachtkühe geben wird, noch nicht aus der Welt geschafft.

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