Kommentar zu den Polizeiübergriffen am Montag

Man muss sich doch fragen, wer ein Interesse daran hat, der reaktionären BRAGIDA und ihren Freund/innen aus der Nazi-Szene das Mäntelchen der leidtragenden Opfer umzuhängen, die es zu schützen gilt. Die Menschen, die aus der Geschichte gelernt haben und für Weltoffenheit und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit eintreten - die dafür von der Polizei geschützt werden müssten! -, erscheinen in den Polizeiberichten als Störenfriede, die die arme, aber hochgerüstete in voller Montur agierende Polizei attackiert und angeblich verletzt. David Janzen, der der "Obrigkeit" im zurückliegenden Jahr mehrfach erklärt hat, warum und zu welchem Zweck er fotografiert, wird wie schon andere Menschen zuvor, auf den Boden geschmissen und sein Eigentum konfisziert. Eine Anmaßung sondergleichen! Diesen Blickwinkel hatte schon Heinrich Heine "anno 1854":

Die Polizei agiert ja nicht im luftleeren Raum. Interessant wäre die Beantwortung der Frage, wie lange das offizielle Braunschweig sich angesichts angeblich leerer Kassen noch mit ansehen wird, wie unser Geld montags mit den überdimensionierten und völlig überzogenen Polizeieinsätzen auf der Straße verpulvert wird. Das wäre bei den finanziell benachteiligten Menschen in Braunschweig besser angelegt, und zwar egal, ob es Einwohner
/innen, Zugezogenen, Migrant/innen, Flüchtlingen oder Asylbewerber/innen zu Gute kommt. Letztere heißen wir als neue Nachbar/innen und perspektivisch als Kolleg/innen herzlich willkommen!

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