Der Krieg gegen Russland hat begonnen

Lost in Europe

Als US-Präsident Trump sein Amt antrat, wollte er ein besseres Verhältnis zu Russland. Nun hat er dem Land den Wirtschaftskrieg erklärt – mit Sanktionen, die bald auf die EU übergreifen könnten.

Denn diesmal treffen die am Freitag verhängten unilateralen Strafmaßnahmen nicht nur die üblichen Verdächtigen – Oligarchen und Vertraute des russischen Zaren Putin. Sie gehen viel weiter und säen Panik.

Wie das funktioniert, beschreibt SPON in einem lesenswerten (und erstaunlicherweise kaum beachteten) Beitrag. Zitat:

Zum ersten Mal erstrecken sich die US-Sanktionen nicht nur unmittelbar auf die genannten russischen Firmen und Geschäftsleute – sondern auch auf alle westlichen Konzerne, die “wissentlich signifikante Transaktionen” mit ihnen abwickeln – oder mit Unternehmen, an denen sanktionierte Russen mit 50 Prozent oder mehr beteiligt sind.

Eine Bombenstory: Das leidige Warten auf den Big Bang

Für diese 500-Kilo-Fliegerbombe in Nürnberg legten die Sprengmeister einen Sicherheitskreis von 400 Metern fest. Foto: wikipedia

Reportage aus dem Krisengebiet

Hier spricht die Polizei. Verlassen Sie jetzt Ihre Wohnungen. Evakuierungsstellen sind eingerichtet. Melden Sie sich bei der Feuerwehr unter...“ Wirre Ansagen aus Lautsprechern; dazu ein wahrhaft elegisches April-Gewitter über der Stadt. Martinshörner zerreißen die stille Schwärze. Braunschweig im Ausnahmezustand: Viewegsgarten, Magniviertel und Teile der Innenstadt sollen geräumt werden, weil ein Baggerfahrer in der Hennebergstraße mit seiner Grabschaufel eine 500-Kilo-Hinterlassenschaft des 2. Weltkriegs getroffen hat. Fliegerbombe, vermutlich amerikanisch, versehen mit zwei Zündern.

Drauf gestossen sein muss der Baggermann wahrscheinlich um 10 oder 12 Uhr, aber das sollte ein Untersuchungsausschuss im Rat klären. Nach Ablauf der Krisenbefehlskette unter Mitwirkung des Ordnungsdezernenten verlautbarte die städtische Pressestelle (neudeutsch: „Referat für Kommunikation“) um 16.33 Uhr, in der Hennebergstraße sei ein Blindgänger entdeckt worden. Näheres später.

Welch ein Zufall: Just um 16.00 Uhr schwang sich der Autor dieser Zeilen auf’s Rad, um seine übliche Fitness-Runde entlang der Oker nach Wolfenbüttel zu absolvieren. Und als er um 17.30 Uhr zurück kehrte, konnte er absperrungslos durch den Bürgerpark pedalieren, die F.-W.-Krahe-Straße hinaufradeln, und durch die Obergstraße (150 Meter am Blindgänger vorbei) zum Kennedyplatz fahren. Von dort nach Hause ins Magniviertel. Hat die Krisenbefehlskette da etwa versagt? Oder war sich im Rathaus noch Niemand dieser tollen Krise bewusst, mit der man jetzt mal so richtig Schmackes zeigen konnte?

Unsere Antwort für Demokratie und Menschenrechte

Die Menschenrechte enden an keiner Grenze dieser Welt.
Wir solidarisieren uns mit allen Menschen,
die vor Krieg, Verfolgung und Armut in unserem Land Zuflucht suchen,
und wenden uns gegen jede Ausgrenzung.
 
Als Antwort auf die neurechte "erklärung 2018" habe ich heute diese Erklärung -  http://antwort2018.hirnkost.de/  -  unterzeichnet. Sie ist eine Antwort auf den Kopfmüll, der derzeit von selbsternannten Bürgerrechtlern wie V. Lengsfeldt und U. Tellkamp und neurechten Alt“linken“ wie T. Sarrazin und H. M. Broder verbreitet wird.
 
Lesenswert im Link dieses Aufrufes ist unter der Rubrik „Medienecho“ der Artikel in der Wochenzeitung „Der Freitag“ vom 03.04.2018  https://www.freitag.de/autoren/maja-wiens/die-erklaerung-2018-braucht-eine-antwort  -. Besser kann man es nicht sagen/schreiben.
 
Ich bitte Euch, diese Kampagne zu unterstützen und diese „Antwort für Demokratie und Menschenrechte“ weiterzuverbreiten.

 

Werden wir in den nächsten Krieg gelogen?

Den NATO-Staaten gehen die Lügen aus. Es fing im allgemeinen Bewusstsein mit den Behauptungen aus den westlichen Hauptstädten an, die uns alle geradewegs in den ordinären Angriffskrieg gegen Jugoslawien geführt haben. Heute ist dem letzten Betrachter klar, dass dieser Krieg gegen ein Gründungsmitglied der Vereinten Nationen zwei zentralen Zwecken diente.

  1. die Militärkontrolle der Vereinigten Staaten über den gesamten Balkan mit seiner Westeuropa dienenden Infrastruktur sicherzustellen und den strategischen Fehler aus dem Zweiten Weltkrieg mit unterlassener Stationierung amerikanischer Bodentruppen auf dem Balkan auszubügeln.
  2. den Aufmarsch der NATO gegen die russische Westgrenze dadurch einzuleiten, dass die traditionellen Verbindungen Russlands zum Balkan gekappt werden sollten. Vollständiger Beitrag

Krone-Schmalz: Westen muss ersten Schritt auf Russland zugehen

„Der Konflikt zwischen dem Westen und Russland spitzt sich dramatisch zu.“ Das stellt die Journalistin Gabriele Krone-Schmalz in einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Schweizer Zeitung „Die Weltwoche“ vom 5. April fest. Sie bleibt nicht beim Beschreiben der Situation stehen, sondern macht Vorschläge für Schritte zur Entspannung.

„Wenn die Eskalationsspirale sich immer schneller dreht und kaum noch Vertrauen übrigbleibt, dann muss sich eine Seite bewegen, um den Teufelskreis zu durchbrechen.“ Gabriele Krone-Schmalz, Journalistin und Autorin des Buches „Eiszeit. Wie Russland dämonisiert wird und warum das so gefährlich ist“, ergänzt diese Erkenntnis in ihrem Beitrag in der Schweizer „Weltwoche“ vom 5. April: „In der Vergangenheit ist das gar nicht so selten Russland gewesen“. Sie erinnert an das sowjetische Entgegenkommen in der Kubakrise 1962 und die Bereitschaft Michail Gorbatschows nach 1985, „auf Gewaltanwendung zu verzichten und das sowjetische Imperium friedlich aufzugeben“.

Doch die Nato scheint derzeit zu einem Schritt in Richtung Entspannung nicht bereit. Laut Krone-Schmalz setzt das westliche Bündnis gegenüber Russland dagegen auf militärische Stärke, Geschlossenheit und kompromisslose Konfrontation. Das sei für die Nato „der Schlüssel zum Erhalt des Friedens und zur Entspannung“. Begründet werde das mit der angeblichen russischen Gefahr für die baltischen Staaten. Sputnik

SPD-Vorsitz: Viel Sympathie für Simone Lange

Das Rumoren über die Große Koalition ist nicht verstummt an der SPD-Basis. Viele Sozialdemokraten fordern weiter Erneuerung und mehr Demokratie - wie sich am Streit um den Parteivorsitz beobachten lässt. Nahles-Herausforderin Simone Lange wird immer mehr zum Sprachrohr der Unzufriedenen in der SPD. Deutschlandfunk

 

Auftaktveranstaltung: „Mein Dorf – unsere Zukunft“

Presseinformation

Themenreihe: „Innovationen in ländlichen Räumen“

Ländliche Räume sind in den Blickpunkt des politischen und öffentlichen Interesses gerückt. Dafür gibt es gewichtige Gründe: z.B. der Bevölkerungsrückgang auf Grund des demographischen Wandels, die Gefährdung der Strukturen von Nahverkehr und Nahversorgung, die nachlassende Attraktivität für Investoren und Arbeitgeber. Die Antworten auf diese Entwicklungen zielen oft auf die Fortschreibung der bestehenden Strukturen. Auf den gewohnten Wegen wird aber z.B. die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum kaum zu verbessern sein.

Universum am 25. April: Festival der Demokratie

Regie: Lars Kollros

Zu Gast: Regisseur Lars Kollros

Am 7. und 8. Juli 2017 trafen sich die RegierungsvertreterInnen der EU und der 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Erde in Hamburg. Innensenator Andy Grote kündigte das G20-Treffen als "Festival der Demokratie" an. Stattdessen wurden Grund- und Bürgerrechte außer Kraft gesetzt, Aufstandsbekämpfung geprobt. Unglaubliche 30.000 PolizistInnen waren in der Stadt, um die Herrschenden - koste es, was es wolle - zu schützen, 100.000 Menschen kamen, um dagegen zu demonstrieren.

Lars Kollros und Alexandra Zaitseva haben die Proteste mit ihren Kameras begleitet. In den letzten Monaten wurden zusätzlich noch einige Interviews gefilmt. Dieser Dokumentarfilm arbeitet die Proteste und die Handlungen der Polizei kritisch auf. Der Film wurde über Crowdfunding von über 200 SpenderInnen finanziert und ermöglicht.

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