Die letzten Stolpersteine?

 

Ein Stolperstein in Braunschweig. Foto: Hans-Dieter Illing

Seit 2011 konnten durch die Wolfenbütteler Stolpersteininitiative, vertreten durch Dr. Kristlieb Adloff und Jürgen Kumlehn, mit engagierter Unterstützung der Wolfenbütteler Stadtbetriebe und vor allem durch die immense Spendenbereitschaft der Bürgerschaft 78 Stolpersteine gesetzt werden. Informationen darüber findet man auf der städtischen Website "www.stolpersteine-wolfenbuettel.de". Am 12. September wird der Kölner Künstler Gunter Demnig 14 weitere Steine in drei Straßen verlegen: Sieben Steine ab neun Uhr in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße 60 für die Familie Oschitzki, anschließend fünf Steine für die Familie Pohly in der Leibnizstraße 4 und zuletzt noch zwei Steine für Elly und Otto Bücher in der Langen Straße 5. Diese dann insgesamt 92 Erinnerungssteine bilden ungefähr die Hälfte der Steine, die in Wolfenbüttel gelegt werden könnten. Adloff und Kumlehn teilen mit, dass Sie ihre Initiative nach den 12. September 2017 beenden, da diese Erinnerungskultur von einer in Wolfenbüttel agierenden und auch offiziell unterstützten NS-Beschönigungskultur konterkariert wird. Es sei bisher noch nicht gewiss, ob sich eine neue Stolpersteininitiative bilden wird. Beide sicherten zu, eine neue Gruppe durchaus zu unterstützen.

 Für die Stolperstein-Initiative:

 Jürgen Kumlehn

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