Dramatischer Insektenrückgang mit absehbaren Folgen

Pressemitteilung

BioFrankfurt nennt Zahl 40 als Biozahl 2017.

Lila-Goldfalter Lycaena hippothoe Foto: Thomas_Schmitt

"Auf 40 Prozent wird der Artenverlust bei Tagfaltern beziffert. Und das ist nur ein Teil des tragischen Ausmaßes. Denn die Anzahl der Individuen ist insgesamt bei Insekten noch viel stärker zurückgegangen. Insektenforscher und Naturschützer schätzen bis zu 80 Prozent weniger Tiere in der Luft als noch vor wenigen Jahrzehnten. Wissenschaftliche Daten gibt es fast keine. Nach fast zwei Jahrhunderten Forschung steht aber immerhin fest: Die Anzahl der Tagfalterarten ist um etwa 40 Prozent zurückgegangen."

Na und? Fragt sich da mancher. Denkt man an den vergangenen Sommer, waren die Mücken doch sogar eine Plage.

Als Antwort könnte dienen: Die Dezimierungen der Tagfalter sind nur die gut sichtbaren Auswirkungen, dahinter sterben Massen. DieTagfalter sind auch Indikatoren, die anzeigen, dass mit unserer Umwelt was nicht stimmt. Einer Umwelt, in der auch wir leben, gemeinsam mit den Lebewesen in unserer gemeinsamen Umgebung. Und davon abgesehen, mit dem Artenschwund geht auch unsere Kultur verloren.


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