Gedenkveranstaltung anlässlich des 76. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion


„Ewiges Gedenken den Opfern des Faschismus“ steht an dieser Gedenkstätte. In guter Tradition gedenken wir Braunschweiger KommunistInnen und AntifaschistInnen an jedem 22. Juni der Opfer des Faschismus, die aus ihren Heimatländern nach Braunschweig verschleppt wurden, Zwangsarbeit leisten mussten und durch Misshandlungen, Hunger, schlechte Arbeitsbedingungen oder Bombenangriffe ums Leben kamen.

Operation Barbarossa: Heute vor 76 Jahren...

......überfiel Deutschland die Sowjetunion. Kein offizielles Gedenken, kein Wort in den Nachrichten, eigentlich nimmt niemand von diesem Datum Notiz.

Als die Wehrmacht am 22. Juni 1941 in der Sowjetunion einfiel, begann ein beispielloser Zivilisationsbruch.  Dieser Zivilisationsbruch, begangen von der Kulturnation Deutschland, dem "Volk der Dichter und Denker", hinterliess über 20 Millionen tote Sowjetbürger - 20 Millionen tote Menschen. Es gilt zu erinnern an einen Krieg, wie es ihn nie zuvor gegeben hatte, und an seine Auswirkungen bis in die Gegenwart. Dieser Krieg war in mehrfacher Hinsicht einmalig. Vor allem war er aber als Vernichtungskrieg geplant. Es ging nicht nur darum, die Sowjetunion zu besiegen. Die Menschen, die Zivilbevölkerung,  sollte versklavt oder getötet werden. Damit bekam der Krieg eine andere, eine teuflische Dimension.

In Deutschland verstrich der 75. Jahrestag der "Operation Barbarossa", ohne jedes angemessene offizielle Gedenken. Der Braunschweig-Spiegel will daran erinnern.

„Till Eulenspiegel“ im Städtischen Museum: Die Annäherung an einen Mythos

Museumsdirektor Dr. Peter Joch (links) und Kurator Dr. Andreas Büttner eröffnen am Sonntag die Ausstellung „Till Eulenspiegel in der Stadt der Schälke“. Foto: Marcus von Bucholz

Die moderne Antizipation der Figur „Till Eulenspiegel“ ist kontrovers. Die DDR bejubelte ihn als „bäuerlichen Freiheitsheld“. Die Nazis unterstellten ihm einen „kernigen, völkischen Humor“. Karnevalisten heben seinen Schalk als Markenzeichen subtiler Opposition wider die Mächtigen hervor. Und für destruktive Existenzen ist er in Tat, Wort und Wirken schlicht ein „Arschloch“. Till Eulenspiegel segmentiert bis heute Menschen, die ihm nie begegnet sind.

Das liegt nicht nur am zeitlichen Abstand zu seinem Wirken im mittleren Mittelalter.

Auch literweise evaluierend vergossener Forscherschweiß führte nie zum eindeutigen Resultat, ob es das gern buntberockt dargestellte Kerlchen überhaupt oder garnienicht gab. Man fand seine Spuren in Kneitlingen, Schöppenstedt, Braunschweig, Mölln und sogar dem flandrischen Brabandt. Doch die Wissenschaft von der Eulenspiegelei gründet im Wesentlichen auf Nichtwissen. Das hätte dem Till sicher gut gefallen.

Stadtführungen im Sommer in der Löwenstadt

"Pressemitteilung"

Während der niedersächsischen Sommerferien, vom 22. Juni bis 2. August, gibt es in Braunschweig eine Vielzahl zusätzlicher Stadtführungen zu erleben. Ob zu Fuß oder auf dem Floß: Die Sommerferien in der Löwenstadt werden abwechslungsreich.

Die Sommerferien stehen vor der Tür und laden dazu ein, die milden Temperaturen zu nutzen und die Löwenstadt unter freiem Himmel zu erkunden. Die Braunschweig Stadtmarketing GmbH bietet von Juni bis August zusätzlich zum regulären Angebot verschiedene Stadtführungen an.

Täglich findet in den Ferien die Führung „Stadtspaziergang in der Löwenstadt“ statt und informiert über die Historie Braunschweigs vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Besucherinnen und Besucher führt die Tour entlang des Burgplatzes mit der Burg Dankwarderode und dem Dom St. Blasii hin zum historischen Altstadtmarkt. „Mit dem Stadtspaziergang wollen wir Einheimische und Feriengäste mit auf eine Entdeckungstour durch die facettenreiche Geschichte der Löwenstadt nehmen. Die zusätzlichen Termine in den Sommerferien bieten unseren Gästen die Möglichkeit, das Führungsangebot auch unter der Woche zu nutzen“, erklärt Nina Bierwirth, Bereichsleiterin der Braunschweig Stadtmarketing GmbH.

Mariam Yussef: Mit Charme, Klugheit und Energie gestaltet sie ihr schwieriges Leben, Teil 2

Mariam habe ich kennengelernt vor etwa drei Wochen bei einem internationalen Fußballturnier in der Kralenriede. Es schien mir, dass sie über sich und ihr Leben interessante Geschichten zu erzählen hat, denn sie war vor zehn Jahren aus dem kurdischen Teil Syriens nach Deutschland gekommen.

Wir haben uns im Garten der evangelischen Akademie getroffen, um dort über ihr Leben ein Gespräch zu führen. Lesen Sie hier nach Teil 1 den Teil 2 des Interviews.

Mariam Yussef: Mit Charme, Klugheit und Energie gestaltet sie ihr schwieriges Leben

Mariam Yussef im Garten der Ev. Akademie Abt Jerusalem

Interview mit Mariam Yussef am 09.06.2017

Mariam habe ich kennengelernt vor etwa zwei Wochen bei einem internationalen Fußballturnier in der Kralenriede. Mariam betreute eine Fußballmannschaft junger Asylbewerber aus Afghanistan, Syrien, Irak, Sudan und Angola. Die Mannschaft hieß "Interkultureller Kochkurs". Die jungen Männer finden sich jede Woche zusammen, um mit Mariam zusammen gemeinsam zu kochen. Es schien mir, dass Mariam über sich und ihr Leben interessante Geschichten zu erzählen hat, denn sie war vor zehn Jahren aus dem kurdischen Teil Syriens nach Deutschland gekommen. 

Wir haben uns getroffen, um über ihr schwieriges, aber erfolgreiches Leben ein Gespräch zu führen. Hier ist der erste Teil des Interviews

Demo für die Schließung aller Schlachthäuser

Jamielou - Märchenstunde

Hallo, herzlich Willkommen zur bunten Demo für die Schließung aller Schlachthäuser. Du musst nicht vegan oder vegetarisch leben um an unserer Demo teilzunehmen. Niemand wird vegetarisch oder vegan geboren, Solidarität mit den Tieren beginnt mit der Bereitschaft selbst aktiv zu werden.

https://www.facebook.com/events/1664177343888861/?active_tab=about

Programm für den Marsch am 17.06. Kohlmarkt(Aufgrund einer Zeitgleichen Großveranstaltung auf dem Kohlmarkt vor Betten Geber)
14 Uhr, das barfüßige Schwein Dirk-Eliott begrüßt die Gäste.

Das Zombi-Lied

14.10 Aktionsvorbereitungen

14.15 Uhr startet unsere bunte Demo und führt uns durch die Innenstadt. Mit einer mobilen Soundanlage werden wir Ansagen tätigen, Demosprüche anstimmen und Tierrechtslieder abspielen.

14.45 Uhr Ankunft Platz am Ritterbrunnen.
Dort werden wir eine Zwischenkundgebung halten und 5 CD“s der jüngsten
Tierrechtsband Deutschlands Jamielou für einen guten Zweck versteigern.
Die Jamielou CD enthält neben 10 hörenswerten deutschen Liedern der
Band, den Song Märchenstunde:
https://www.youtube.com/watch?v=It9JCCDrwHg
Spendenziel der Versteigerung www.land-der-Tiere.de


Circa 15 Uhr beenden wir unsere Zwischenkundgebung
Circa 15.45-16.00 Uhr-Ankunft Kohlmarkt und Abschlussreden.

"Oktoberfest-Attentat und Rechtsterrorismus"

Im dritten Vortrag der Reihe „Rechtsradikalismus in der regionalen Geschichte“ in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße stehen die 1980er Jahre im Mittelpunkt.

Die Politologin und Journalistin Dr. Stefanie Waske nimmt das Attentat auf dem Münchener Oktoberfest am 26. September 1980 als Ausgangspunkt, bei dem eine Bombe 13 Menschen tötete. Als Täter präsentierten die Ermittler schon bald den Studenten Gundolf Köhler, der bereits als Teenager an Übungen von Wehrsportgruppen teilgenommen hatte. Die Referentin geht der Spur zu diesen rechtsradikalen Zusammenschlüssen nach und wirft auch einen Blick auf die damalige Szene in Südostniedersachsen.

Der Vortrag findet am Donnerstag, dem 22.6.2017, 19.00 Uhr, in der Gedenkstätte statt.

 

 

Christos Pantazis: Die Arbeit der Stiftung muss vor Misswirtschaft und Polemik geschützt werden

Dr. Christos Pantazis MdL zur Kritik an der SBK: „Die Arbeit der Stiftung muss vor Misswirtschaft und Polemik geschützt werden

Nach der Veröffentlichung des Jahresberichts des Landesrechnungshofes zu den Ausgaben der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) fordert der Braunschweiger SPD-Abgeordnete Dr. Christos Pantazis alle Beteiligten zu einem angemessenen Umgang mit der Thematik auf:

Zwei Kriege - das war zuviel: Fetena Kheder flüchtete aus Syrien nach Goslar

Die Flüchtlinge, die Afghanen, die Syrer, die Iraker. Ich bin sicher, dass wir alle diese Pauschalierungen, und die damit oft verbundenen Stigmatisierungen kennen. Wir wissen jedoch auch, dass immer Menschen und deren Schicksale dahinter stehen - oft in Not, auf jeden Fall aber aus Kriegsgebieten kommend (siehe verlinkter Bericht). Mit diesen Menschen kommen auch andere Kulturen zu uns, die uns oft fremd sind, und gelegentlich auch widersprüchlich.

Was wir ohne Ausnahme erwarten müssen ist, dass unsere Gäste unsere Gesetze einhalten. Das ist selbstverständlich und eigentlich nicht der Rede wert. Natürlich dürfen sie auch ihre Kultur bei uns leben, auch das ist selbstverständlich. Wenn sie einen langfristigen Aufenthaltsstatus bei uns haben und auch noch Kinder haben, kann unser gastgebender Staat erwarten, dass es Integrationsbereitschaft gibt, also die Sprache lernen und die Kinder in die Kita schicken, damit diese in unserer Gesellschaft Chancen haben. Dafür muss die Politik und die Exekutive sorgen. Lesen Sie den Bericht in der TAZ: "Sie liebt Transparenz".

Der Braunschweig-Spiegel wird sich mit diesem Thema intensiver befassen, sofern er auch Beiträge aus der Bevölkerung bekommt. Siehe dazu auch:

Vortrag und Diskussion zur „Kopftuchdebatte“ und

Vorwort zum Buch von Michael Lüders: "Die den Sturm ernten ..." und

ART rief, und viele kamen: Internationales Fussballturnier ein voller Erfolg