Geld für moderne Schulinfrastruktur

Stadt Braunschweig kann mit Förderung in Höhe von 6.760.000 Euro rechnen.

„Die Stadt Braunschweig kann als Schulträger mit 6.760.000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Bundes (KIP II – Schulsanierungsprogramm) für die Modernisierung, Sanierung und Erweiterung der kommunalen Schulinfrastruktur rechnen. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer deutlich verbesserten Situation an unseren Schulen“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Bratmann aus Braunschweig.Das Gesamtvolumen der Förderung beträgt bis zum Jahr 2022 rund 289 Millionen Euro.

Mali oder das Ringen um Würde



Charlotte Wiedemann gilt als ausgesprochene Iran-Expertin. Als Journalistin, die auch TAZ-Reisen in die hoch komplexe und spannende Zivilgesellschaft des Iran organisiert, hat besonderes Interesse an der Rolle der Frau.

Nun also Mali, das Land der alten Königreiche in der Wüste. Wir dürfen gespannt sein auf ihren Vortrag, gehalten von einer Frau mit viel Reiserfahrung und besonderer Sensibilität gegenüber den Frauen in einer Gesellschaft. Das Foto zeigt Charlotte Wiedemann auf einer Iran-TAZ-Reise 2016. Foto und Text: Uwe Meier

Zerrissen zwischen der ruhmreichen Vergangenheit und der politisch unsicheren Gegenwart, zwischen dem Reichtum von gestern und der Armut von heute suchen die Menschen in Mali voller Stolz nach ihrem eigenen Weg in die Moderne. Charlotte Wiedemann beschreibt eine Gesellschaft, die ihre Werte von Solidarität und Toleranz in den Wirren der Globalisierung zu verteidigen sucht. Sie zeigt Menschen, die um ihre Würde und Identität ringen – und sich gegen die Bevormundung durch den Westen ebenso wehren wie gegen einen fundamentalistischen Islam. Die Autorin wird auch von ihrer jüngsten Reise nach Mali, im Dezember 2017, aktuell berichten.

Donnerstag, 1. März, 19.30 Uhr
Einlass ab 18.30 Uhr.
Veranstaltungsort
Haus der Kulturen
Eintritt
Eintritt: 10,- €/ 8,- €
Veranstalter
Guten Morgen Buchladen
Tel.: 0531 340076

Film: "Der marktgerechte Mensch"

Der marktgerechte Mensch

Der neue "FILM VON UNTEN" von Leslie Franke, Herdolor Lorenz, Alexander Grasseck und Stefan Corinth, 90 Min.

Unser Filmprojekt „Der marktgerechte Mensch“
soll in einer Welt, in der immer mehr Menschen allein bleiben, unsere Solidarität und unseren Gemeinsinn stärken. Denn es geht auch anders, wie wir an Mut machenden Beispielen zeigen werden. Lasst uns nicht in Konkurrenz zueinander versinken, während die Reichen immer reicher werden und wir immer schutzloser und ausgelieferter. Wir können nur zueinander finden, wenn wir unsere gemeinsamen Interessen erkennen und uns wehren. Der Film „Der Marktgerechte Mensch“ wird ein Werkzeug dazu sein.

http://marketable-people.org/index.php/de/videos-teaser

 

Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag 2018

100 Jahre Frauenwahlrecht - Wofür kämpfen wir heute?
28.2. - 19.3.2018: Veranstaltungsreihe des 8.-März-Bündnisses Braunschweig:

Das breitbandige, vielseitige Programm des 8.März-Bündnisses soll an den Kampf um das Frauenwahlrecht erinnern, zum Nachdenken anregen und Fragen aufwerfen, die heute aktuell und drängend sind.

Im Rahmen der Aktionstage "Löwenstark gegen häusliche Gewalt": Die Frau, die gegen Türen rannte

Theaterstück: DRK-KaufBar, Donnerstag, 19.30 Uhr, Helmstedter Straße 135, 38102 Braunschweig, Eintritt 10€, ermäßigt 8€

Die Frau, die gegen Türen rannte

Monolog nach dem Roman von Roddy Doyle
Für die Bühne bearbeitet von Oliver Reese

Warum bleiben Frauen in ihrer Ehe, obwohl sie von ihren Männern geschlagen werden? Warum schützen sie ihre Ehemänner selbst dann noch, wenn sie mit schweren Verletzungen im Krankenhaus landen? Paula Spencer versucht verzweifelt das Leben aus eigener Kraft in den Griff zu bekommen und erklärt ihre Verletzungen immer wieder mit der Ausrede gegen eine Tür gelaufen zu sein.

Paula Spencer: Michaela Allendorf
Künstlerische Mitarbeit: Simone Mende

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde

Schulbuch des Jahres 2018

Preisverleihung Schulbuch des Jahres 2018 auf der didacta in Hannover / Schulbücher aus den Bereichen  Sprachen, Gesellschaft und MINT für die Sekundarstufe I wurden ausgezeichnet / Schulbücher zeigen, warum Fachthemen Relevanz haben  

Am 20. Februar 2018, fand auf der didacta in Hannover die Bekanntgabe der Preisträger des „Schulbuch des Jahres 2018“ statt. In diesem Jahr zeichnete die Experten-Jury aus Wissenschaft, Schulpraxis und Verlagen Schulbücher für die Sekundarstufe I aus: Das mBook Geschichte ist Sieger in der Kategorie „Gesellschaft“. Der erste Platz in der Kategorie „Sprachen“ geht an Highlight 5 und in der Kategorie „Mathematik“ an matheWerkstatt 9. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.

86.000 erwerbsfähige Braunschweiger können nicht gut lesen

 

Diese Zahl hat der Verbund Leichte Sprache Braunschweig aus den Ergebnissen der Level One Studie 2011 der Universität Hamburg hochgerechnet. Die Studie hat herausgefunden, dass rund 40 % der Erwerbsfähigen in Deutschland – das sind 21 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren – nicht richtig lesen können. Um diesen Personen dennoch einen selbständigen Zugang zu schriftlichen Informationen zu ermöglichen, gibt es die Leichte und Einfache Sprache. Der Koalitionsvertrag 2018 sieht vor, mit Förderprogrammen in den Kommunen Anreize zum Einsatz Leichter Sprache zu setzen. Aber was ist eigentlich Leichte Sprache? Und wie kann sie bei Leseschwäche helfen? Das lesen Sie ab heute in loser Folge in der „Neuen Leichtpost Braunschweig“, einem Newsletter des Verbunds Leichte Sprache Braunschweig – exklusiv im Braunschweig-Spiegel. Heute unter „Weiterlesen“: Neue Leichtpost Nr. 1.

Stadttauben: Taubenschützer weisen Global Player "Rentokil" in die Schranken

Pressemitteilung


Am 16. Februar 2018 fand am Hamburger Landgericht der Prozess Hamburger Stadttauben gegen Rentokil statt. Unterstützt wurde der Verein von über 30 fachkundigen und interessierten Zuschauer*innen aus Hamburg, Berlin, Braunschweig und Frankfurt. Darunter die Initiatorin der Stadttiere Braunschweig Beate Gries, die auch tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen im Rat der Stadt ist.

Das Unternehmen Rentokil ist eines der größten Unternehmen der Welt im Bereich Bereichen Schädlingsbekämpfung und macht zum Teil mit Falschinformationen immer wieder Front gegen Stadttauben. Gegen Kritiker*innen geht das oft Unternehmen rigoros vor. In diesem Fall wollte Rentokil durch Abmahnung erreichen, dass der Verein Hamburger Stadttauben, dessen zweite Vorsitzende unser GRÜNES-Kreisvorstandmitglied Inge Prestle ist, folgende Behauptungen unterlässt:

· Rentokil nutze die Unwissenheit potentieller Kunden aus und schüre bei ihnen massive Angst vor Tauben.

· Die Angaben von Rentokil zum Thema „Tauben: Krankheiten und Schäden“ seien sämtlichst Fehlangaben.

Die Tierschützer konnten in einem Vergleich ihre Position inhaltlich vollständig gegen Rentokil durchsetzen. Die Forderung wurde vollumfänglich von Rentokil fallengelassen.

Vertreten wurden die Hamburger Stadttauben von Dr. Eisenhart von Loeper, einem der renommiertesten Tierrechtsanwälte des Landes, und einem juristisch sehr versierten Vereinsmitglied. Die Vorsitzende Richterin in dem Verfahren war Simone Käfer.

Worum ging es:

Vollständiger Leserbrief zu „Landtagspräsidentin wirbt für Frauen - Feiertag“ vom 15. Februar 2018 in der BZ

Zur Diskussion darüber, ob der Internationale Frauentag ein arbeitsfreier Tag sein kann, habe ich der Braunschweiger Zeitung einen Leserbrief geschrieben. Teile davon sind heute veröffentlicht worden. Lesen Sie hier den vollständige Leserbrief und die hier folgende Erläuterung.

Der Internationale Frauentag ist ein hochpolitischer Tag. Seine Wurzeln entspringen den Freiheitsbestrebungen der sich gerade formierenden Arbeiterklasse, reichen also weit ins vorletzte Jahrhundert zurück. Die politische Basis sind die Kämpfe der Arbeiterinnen für ein Vereins- und Versammlungsgesetz, das ihnen erlaubt, sich in ihre eigenen Angelegenheiten einzumischen, es umfasst die erbitterten Wahlrechtskämpfe, der Tag steht für Frieden und Freiheit der arbeitenden Bevölkerung. Das Streben nach einem befreiten Leben kulminierte in dem Beschluss, der 1910 auf der II. sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen gefasst wurde.

Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz mit Dr. Hoffmann und Tobias Henkel unter massiver Kritik

Zum dritten Mal liegt ein Prüfbericht des Landesrechnungshofes (LRH) über illegale Ausgaben der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz vor.  Unrechtmäßig sollen  Fördergelder in Millionenhöhe vergeben worden sein. Der Landesrechnungshof spricht von einer "Interessenkollision". Der LRH wirft in einem Fall dem Direktor der Stiftung, Tobias Henkel und Ex-OB Dr. Hoffmann vor, eine zu große Nähe zu Empfängern vor. Als Vorstandsmitglied der Empfänger-Stiftung habe Henkel sogar zum Schein im Nachhinein Fördermittel umgewidmet, um die Ausgaben zu rechtfertigen.

Das Aufsicht führende Wissenschaftsministerium prüft nun, ob der für die Stiftung entstandene Schaden von Ex-OB Hoffmann und vom heutigen Direktor Henkel zurückgeholt werden kann.

Den vollständigen NDR-Filmbericht zu dem Fall Hoffmann/Henkel und veruntreute Gelder sehen Sie hier: "Kritik an Braunschweiger Kulturstiftung". Interessant sind auch die Kommentare zu dem NDR-Filmbericht, der am 15.2.2018 in "Hallo Niedersachsen" lief.

Siehe auch: "SBK-Präsident Dr. Hoffmann verliert "Saubermann-Image"

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