Vortrag: "Die schwarze Null und der Ruin der Eurozone"

"Pressemitteilung"

Vortrag im Rahmen der "Wege zu einer Kultur des Friedens"

am Donnerstag, dem 22. Februar 2018 um 19.00 Uhr
im Foyer der Alten Waage, VHS Braunschweig, Alte Waage 15

Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V., Friedensbündnis Braunschweig

Brutale Zustände auf dem Schlachthof eines Mc Donald`s -Zulieferer

Warum werden diese Tiere so würdelos geschlachtet? Weil der Schlachthof möglichst billig das Tier ausbeutet, damit der Profit bei Mc Donald`s stimmt. Foto: Uwe Meier

Schockierende Bilder von einem OSI-Schlachthof ("OSI Food Solutions"), der die deutschen Mc Donald`s - Filialen beliefert. Diese würdelosen Bilder liefert mal wieder eine Tierschutzinitiative (Soko Tierschutz) an die Medien, nicht das Selbstkontrollsystem von Mc Donald`s oder die zuständigen Tierärzte. Die Aufnahmen wurden natürlich heimlich gemacht, was zukünftig, nach dem Koalitionsvertrag, deutlich höher bestraft werden soll. Dieser Passus im CDU-SPD-Vertrag ist gezielt gegen die Tierschutzinitiativen gerichtet, die heimlich filmen, was in deutschen Ställen und Schlachthöfen so los ist, weil Behörden versagen. Der Bote also und nicht die Tierschänder werde mal wieder bestraft. Ein neuer Polit-Skandal, die die Christenparteien und die SPD mal erklären sollen. Lesen Sie hier in der TAZ über den grausamen OSI-Schlachthof, der Mc Donald´s beliefert.

Wenn sie es aushalten, dann sehen Sie sich auch den Film in Stern tv an.

Valentinstag: Suche nach Traumpartner...

ist oft teuer.

Vorsicht bei Online-Partnervermittlungen und Singlebörsen

Braunschweig, 12.02.2018 – Immer mehr Menschen nutzen Partnerbörsen im Internet, um die große Liebe zu finden. Gerade zum Valentinstag steigen die Zugriffszahlen. Doch was so praktisch und komfortabel daherkommt, hat seine Tücken: Fragwürdige Leistungen, überhöhte Rechnungen oder ungewollter Abo-Abschluss. Oft endet die Suche nach einem Partner/ einer Partnerin mit Enttäuschung und Geldverlust. Mit den Tipps der Verbraucherzentrale tappen Partnersuchende nicht in die Falle.

  1. Vertragspartner kennen

Einen Blick in das Impressum werfen: Sitzt der Anbieter im Ausland, ist es oft mühsam, Rückzahlungsansprüche durchzusetzen. Insbesondere, wenn ein Unterneh-men seinen Sitz außerhalb der EU hat, etwa in der Schweiz oder in der Türkei. Weiter lesen

Buchbesprechung: Imperiale Lebensweise

"Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus

Wer die multiplen Krisen unserer Zeit verstehen will und Antworten sucht, muss dieses Buch lesen.

 Haben wir die Zeiten des Imperialismus nicht längst hinter uns gelassen?

Wenn man erwägt, in welchem Maße sich der Globale Norden nach wie vor an den ökologischen und sozialen Ressourcen des Globalen Südens bedient, rücken die Begriffe »Globaler Kapitalismus« und »Imperialismus« wieder näher zusammen. Unsere Muster von Produktion und Konsum erfordern einen überproportionalen Zugriff auf Ressourcen, Arbeitskraft und biologische Senken der restlichen Welt. Mit anderen Worten: Die Ausbeutung von Mensch und Natur hält nach wie vor an – und nimmt weiter an Fahrt auf.

Die Autoren Ulrich Brand und Markus Wissen legen in ihrem Buch eine umfassende Krisenbeschreibung auf der Grundlage einer Fundamentalkritik an unserer imperialen Lebensweise, vor. Ob Klimawandel, Finanzkrise, Rechtsruck, lügenbasierte Produktionssysteme - der gesellschaftliche Wandel bleibt aus. Grund ist, so schreibt Knut Henkel in der TAZ, das westliche Konsummodell, so die Autoren in ihrer Studie

Ulrich Brand/Markus Wissen: Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus, Oekom-Verlag, München 2017, 224 S.

Rezensionen

Die systematische Ausplünderung der Deutschen Bank

Ulrike Herrmann im Haus der Wissenschaft. Foto: Uwe Meier

Früher warf man der Deutschen Bank gelegentlich ausplünderisches Verhalten ihren säumigen Schuldnern gegenüber vor. Heute wird sie selber ausgeplündert - von innen heraus. Nämlich von den eigenen Investmentbankern. Die bekommen natürlich auch Platz in der Tagesschau, wo der Bankboss seine Plünderstrategie vorstellen darf. Lesen Sie dazu Ulrike Herrmann: "Hohe Boni trotz Millionenverluste."

Trennungsschmerz

Kälber vom Vogesen-Fleckrind Foto: Uwe Meier

Es soll Menschen geben, auch Milchtrinker, die wissen zwar noch, dass die Milch hauptsächlich von Kühen kommt, doch bei dem WARUM hapert es schon beim allgemeinen Wissen. Eins ist klar: Die Kühe geben keine Milch, weil wir Menschen die Milch brauchen, weil sie uns nützlich ist, weil sie halt immer Milch geben und wir Menschen sie dadurch nutzen können. Also, Milch gibt es, weil die Kühe Junge bekommen, genannt Kälber Diese werden durch die Milch der Mutterkuh versorgt - normalerweise und der Art entsprechend. Das ist bei allen Säugetieren gleich, von der Spitzmaus, über die Kuh bis zum Menschen. Wir alle nutzen die Milch als wichtigen Starter ins Leben. Doch nicht nur das. Mit der Geburt entsteht eine Bindung, die mit dem Säugen intensiver wird - bei allen Säugetieren.

TRANSFORMATIONS - LABOR: Slow Fashion Revolution

Am 27. und 28. Januar war die Innenstadt zur Bühne für die regionale Kunst- und Kulturszene besetzt. Es waren rund 30 Künstlerinnen und Künstler, die ihre Arbeiten ausstellten. Der verkaufsoffene Sonntag lockte viele Bürger nicht nur zum Shoppen sondern eben auch zu den Künstlern und ihren Arbeiten. Besonders interessant war die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, das Institut für "Transformation Design" in der Burgpassage/Ecke Damm. Die dort eingerichteten offenen Werkstätten werden hier mit ihren durchaus konkreten und zukunftsorientierten Visionen vorgestellt. Teil 2

Slow Fashion Revolution

Um den Überkonsum von Kleidung zu lösen, müssen wir die Geschwindigkeit von Konsum verlangsamen. Slow Fashion sind mögliche Gegenbewegungen, um die ununterbrochene Herstellung von Kleidung mit ihrer katastrophalen Umweltbelastungen aufzuhalten.

Deshalb möchte ich an folgendem Projekt forschen: Wie kann Fast Fashion zu Slow Fashion transformiert werden? Wie können Designer mehr Menschen an Slow Fashion beteiligen? Wie kann Design Konsumenten helfen, ihre gebrauchte Kleidung besser zu behandeln und schrittweise ein nachhaltigeres Konsumverhalten zu entwickeln?

Ich möchte eine umfassende, langfristige und stabile Plattform schaffen, um Überkonsum zu bekämpfen. Meine Vision: In Zukunft werden Slow-Fashion-Center statt Shopping-Center in viele Städte gegründet. Im Slow Fashion Center finden verschiedene Aktivitäten statt: Triage Station, Tauschparty, Customization, Mach ein Geschenk, Redesign Werkstatt, Sammlung von Slow-Fashion-Label, Symposium, Ausstellung.

  1. Hier können Konsumenten die vielfältigere nachhaltig produzierte Kleidung einfacher kaufen. Die meisten Marken mit Nachhaltigkeitssiegel können besser bekannt gemacht werden.
  2. Durch diese Aktivitäten können die gebrauchte Kleidung effizienter und rechtzeitiger behandelt werden, wie Tauschen, Recyceln oder Upcyceln.
  3. Bei der Schaffung eines neuen Werts für gebrauchte Kleidung können sich die Konsumenten auch kreativ selbst verwirklichen. Sie richten die Aufmerksamkeiten auf Kreativität statt Konsum.
  4. Die Konsumenten können über ihre eigenen Verbrauchsgewohnheiten besser reflektieren und schrittweise ein nachhaltigeres Konsumverhalten entwickeln.
  5. Die Menschen haben mehr Gelegenheiten, sich face to face über Slow Fashion zu unterhalten.

 

Nachhaltigkeit von Slow Fashion

Das Informationsplakat

Zu meiner Person

Ich bin Bingru Yu, geb. 1991 in Peking, China. Ich studierte Industriedesign an der Beijing University of Technology und legte meinen Fokus auf die nachhaltige Entwicklung von chinesischen Kultur und Design in Zukunft. Aber als Industriedesignerin möchte ich nicht ständig neue Produkte entwickeln, um die Bedürfnisse und Begehrnisse von Menschen zu erfüllen, obwohl Industriedesign immer eine wesentliche Rolle in der sozialen Entwicklung spielt.

Zurzeit habe ich ein großes Verlangen danach, die komplexe Beziehung zwischen Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Umwelt vertiefender zu erforschen und eine systemische Denkweise zu entwickeln. Durch das Studium "Transformation Design" an der HBK in Braunschweig, habe ich mehr Möglichkeiten, an der Gestaltung einer nachhaltig orientierten Zukunft mitwirken.

NABU und WWF vor Trumps Karren?

Als US-Außenminister Rex Tillerson Deutschland an diesem Wochenende bei seinem Staatsbesuch in Polen erneut scharf für dessen Engagement am Pipeline-Projekt Nord Stream 2 angriff, erhielt er Unterstützung aus einer Ecke, die nicht unbedingt im Verdacht steht, die aggressive transatlantische Spannungspolitik mitzutragen. Die beiden Naturschutzverbände NABU und WWF Deutschland rufen nun die Öffentlichkeit auf, das Projekt durch eine Protestmail an „Merkel, Schulz und Seehofer“ zu verhindern. Erstaunlich ist dabei vor allem die Begründung. Neben ökologischen Aspekten nennen die Verbände als zentralen Punkt auch die „Gefährdung der europäischen Idee“. Nord Stream 2 würde „einen Keil durch Europa treiben“ und Deutschland „von seinen Nachbarn isolieren“. Das ist starker Tobak und auch im Sinne des Umweltschutzes mehr als bedenklich, denn die Alternative, die Deutschlands Nachbarn vorschwebt, ist der Import von Fracking-Gas aus den USA. Erst im November schlossen Polen und die USA langfristige Vereinbarungen zur Lieferung von Flüssiggas an das LNG-Terminal im polnischen Swinemünde. Ein ökologischer Offenbarungseid mit Unterstützung zweier deutscher Umweltverbände. Weiter

Landwirtschaftskammer: Öko-Betriebe deutlich rentabler als konventionelle

Öko-Bauerndemo in Berlin (Foto: Uwe Meier)

"Die Einkommenssituation der ökologisch wirtschaftenden Betriebe in Niedersachsen ist erfreulich und derzeit besser als bei den konventionellen Landwirten. Das wurde auf einer Pressekonferenz am 11. Januar in Hannover deutlich, auf der die Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen Jahresabschlüsse niedersächsischer Öko-Betriebe des vergangenen Wirtschaftsjahres 2016/17 vorstellte."

"Deren Unternehmensergebnis (Öko-Betriebe, red.) hat sich gegenüber dem Vorjahr auf hohem Niveau stabilisiert und liegt jetzt bei 85.000 Euro. "Unsere Bio-Betriebe erreichen damit ein Niveau, das wir uns für alle bäuerlichen Familienbetriebe wünschen,“ kommentierte Kammerpräsident Gerhard Schwetje die aktuellen Zahlen. Den Wert für die konventionellen Betriebe bezifferte er für den gleichen Zeitraum mit 61.400 Euro. Die Öko-Anbaufläche nahm um beachtliche 20 Prozent zu. Siehe Pressemitteilung der LWK

Kommentar von Uwe Meier: Der eigentlich Profit der Öko-Betriebe liegt jedoch auf einer anderen Ebene - nämlich die Umweltdividende. Bio-Betriebe wirtschaften schlicht umweltfreundlicher. Tun mehr für ein besseres Klima und für mehr Biodiversität, belasten nicht das Grundwasser mit Nitraten, sind insekten- und damit auch bienenfreundlicher, sind nutztierfreundlich, weil Tiere nicht gequält werden und leisten einen Beitrag gegen Antibiotikaresistenz. Wenn man diese Umweltvorteile, einschließlich der ausgelagerten Kosten, zum monetären Erfolg der Biobetriebe addiert, wird daraus eine zukunftsorientierte Agrarpolitik.

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