Fachkräfte mit attraktiven Arbeitsbedingungen gewinnen

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Veranstaltungsreihe „Attraktiver Arbeitgeber“ geht in die zweite Runde

Qualifizierte Fachkräfte sind heute gefragter denn je. In Zeiten des Fachkräftemangels befinden sich Unternehmen im ständigen Wettbewerb um potenzielle Arbeitnehmer. Umso wichtiger ist es, mit attraktiven Arbeitsbedingungen zu punkten. An dieser Stelle setzen die Allianz für die Region GmbH und ihre Partner mit der Veranstaltungsreihe „Attraktiver Arbeitsgeber“ an. Die Reihe richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in der Region und unterstützt sie bei der Analyse und Weiterentwicklung der eigenen Unternehmenskultur. Bereits 21 Unternehmen nutzten das Angebot im ersten Durchgang und erhielten im August das Siegel „Zukunftgeber“, welches ihnen attraktive Arbeitsbedingungen bescheinigt. Heute startet die Reihe in den Räumen des Arbeitgeberverbandes Region Braunschweig zum zweiten Mal.

AbL-Wahlaufruf zur niedersächsischen Landtagswahl

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„Sanfte Agrarwende konsequent fortsetzen – mit und nicht gegen Bauern“   

Der niedersächsische Landesverband der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ruft alle Bäuerinnen und Bauern und alle Bürgerinnen und Bürger auf, mit ihrem Stimmzettel bei der Landtagswahl auch dafür zu sorgen, dass mittelständisch-bäuerliche Bauernhöfe als Kern lebendiger Dörfer und ländlicher Regionen gestärkt und erhalten werden. Das Wahlergebnis in Niedersachsen als „Agrarland Nr. 1“ habe auch eine zentrale  Signalfunktion dafür, dass endlich auch in der Bundes-Agrarpolitik „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ zum Leitbild werde – mit einer Agrarwende hin zu fairen Erzeugerpreisen für „Klasse statt Masse“.
Die Verdrängung bäuerlicher Existenzen und das Höfesterben gehe derzeit bundes-, europa- und landesweit immer noch weiter – gepusht durch sinnloses Überproduktions-Dumping für den Billig-Weltmarkt, durch Förderung von Agrarfabriken und durch neoliberale Blockaden einer Mengen- und Erzeugerpreis-Regulierung in Krisenzeiten.
Niedersachsen habe bereits unter der früheren CDU-/FDP-Landesregierung auf den gesellschaftlichen Druck und die Akzeptanzkrise der Landwirtschaft reagiert: Die damals von CDU-Agrarminister Lindemann erarbeiteten Maßnahmen habe die jetzige rotgrüne Landesregierung zu einem erheblichen Teil umgesetzt: so den Niedersächsischen Tierschutzplan, den Filtererlass für Groß-Tierhaltungsanlagen oder die Verbringungsordnung für den kontrollierten Verbleib von Gülle-Überschüssen.

Rot-Grüne Wissenschaftspolitik wirkt

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Rot-Grüne Wissenschaftspolitik wirkt: 10 Projekte aus Niedersachsen in der zweiten Runde der Exzellenzstrategie – Auch TU Braunschweig ist vertreten.
Die Universitäten Göttingen, Braunschweig, Hannover und Oldenburg sowie die Medizinische Hochschule Hannover konnten die internationalen Gutachter und das Expertengremium Exzellenzstrategie der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) von der wissenschaftlichen Qualität und der Innovationskraft ihrer Vorhaben überzeugen.
Der Braunschweiger SPD-Abgeordnete, Dr. Christos Pantazis, der zugleich Mitglied im Wissenschaftsausschuss des Niedersächsischen Landtages ist, freut sich dabei besonders über den Erfolg der TU Braunschweig: „Die Entscheidung der DFG zeigt, dass sich der Forschungsstandort Niedersachsen unter der rot-grünen Landesregierung sehr gut entwickelt. An der TU Braunschweig wird nachweislich hervorragende Arbeit geleistet und die Aufnahme in die zweite Runde der Exzellenzstrategie ist dafür eine tolle Bestätigung.“
Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium hatte im Vorfeld ein eigenes Programm zur Förderung von Spitzenforschung in Höhe von 12 Millionen Euro aufgelegt. Davon hatten acht der zehn nun geförderten Anträge im Vorfeld profitiert.
„Wir werden auch in Zukunft für eine Förderkulisse sorgen, die sicherstellt, dass innovative Forschung in Niedersachsen bestmöglich unterstützt wird. Nur wer bereits heute in die Technologien von morgen investiert und dafür sorgt, dass Spitzenforschung in Niedersachsen gute Bedingungen vorfindet, kann auch noch in Zukunft erfolgreich sein“, so Dr. Pantazis abschließend.


Postwachstumsökonomie: Niko Paech und Ulrike Herrmann im Gespräch

Niko Paech (links) und Ulrike Herrmann auf einem TAZ-Forum im Gespräch

Wie viel Geld braucht der Mensch? Die bekannte Wirtschaftsjournalistin der taz und der Wachstumskritiker Niko Paech im Gespräch über Ansprüche und Grenzen, über Umwelt und Ressourcen und über ein gutes Leben. 

Postwachstumsökonomie, Green New Deal, nachhaltiges Wachstum, Gemeinwohlökonomie alles Quatsch? Ohne Wachstum ist eine Wirtschaft im freien Fall, die Panik erzeugt. Es droht chaotisches Schrumpfen. Aber ein weiter so ist auch tödlich. YouTube

AbL fordert Parteien auf zu klarem Kurs gegen die AfD-Unterstützung agrarindustrieller LPG-Nachfolger

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Dringliche Aufforderung an CDU, SPD, FDP und auch Grüne zu einer Anti-AfD-Politik für „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“  
Die Wahlergebnisse der AfD  und deren Einzug in den Bundestag müssen  nach Einschätzung  des Landesverbands Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) von allen Parteien als Warnzeichen dafür gewertet werden, die Anliegen und Probleme von Bürgerinnen und Bürgern und damit auch von Bäuerinnen und Bauern deutlich ernster zu nehmen als bisher. Gleichzeitig, so die AbL, biete diese AfD-Präsenz im Bundestag auch die Chance, die menschenfeindlichen,  rassistischen und bauernschädlichen Positionen der AfD-Funktionäre deutlich zu machen und öffentlich zu widerlegen.

Gerade angesichts der hohen AfD-Wahlergebnisse in den ostdeutschen Bundesländern ruft die AbL alle Parteien  und insbesondere  SPD, Linke und CDU auf, ihre bisherige bauern- und regionsschädliche Rolle bei der Unterstützung von agrarindustriellen LPG-Nachfolgestrukturen zu überprüfen und nun endlich zu revidieren. Auch die AfD  unterstütze –unter dem Einfluss ostdeutscher Agrarindustrieller -in ihrem Wahlprogramm solche neofeudal-agrarindustriellen Agrar-Strukturen,  die nur der Rechtsform nach noch als  „genossenschaftlich“ firmierten.

Damit geht die Zucker-Lobby zu weit!

Die Zucker-Lobby agiert wie früher die Tabak-Lobby: Sie täuscht, manipuliert und verbreitet falsche Informationen, um ihr Geschäftsmodell zu verteidigen und wichtige gesundheitspolitische Gesetze zu blockieren. Jetzt belügt die Industrie sogar Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Das Schlimme dabei: Die Lobbyisten kommen mit ihrer Masche durch. Wir müssen dagegenhalten. Unterschreiben Sie jetzt unsere saftige Protestmail an die Zucker-Lobby!

Die Weltgesundheitsorganisation spricht von einer "globalen Adipositas-Epidemie", deutsche Fachgesellschaften von einem "Tsunami chronischer Krankheiten". Allein durch Fettleibigkeit entstehen in Deutschland Folgekosten von mehr als 60 Milliarden Euro – jedes Jahr! Mitverantwortlich ist ein viel zu hoher Konsum von Zucker und besonders Zuckergetränken. Regierungen auf der ganzen Welt ziehen nun die Notbremse. Chile und Brasilien beschränken die an Kinder gerichtete Werbung für Lebensmittel, Großbritannien und Frankreich erproben eine bessere Nährwertkennzeichnung, und Mexiko und Großbritannien erheben Hersteller-Abgaben oder Steuern auf Zuckergetränke. Und in Deutschland? Die Bundesregierung möchte die Lebensmittelindustrie bitten, freiwillig (!) den Zucker zu senken!

Stille Reserve - Fachkräfte aktivieren -

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Stille Reserve: Fachkräftebündnis will verborgenes Fachkräftepotenzial für den regionalen Arbeitsmarkt aktivieren

Bis zu zehntausend Menschen stellen in der Region Braunschweig-Wolfsburg ein ungenutztes Potenzial auf dem Arbeitsmarkt dar. Sie gehören zur so genannten stillen Reserve, weil sie sich aus unterschiedlichen Gründen nicht aktiv um einen Arbeitsplatz bewerben oder trotz grundsätzlichem Arbeitswunsch nicht arbeitsuchend gemeldet sind. Mit dem gleichnamigen Projekt „Stille Reserve“ möchte das Fachkräftebündnis Südostniedersachsen dieses Potenzial für den Arbeitsmarkt aktivieren. „Wir wollen diesen Menschen den Weg zurück ins Erwerbsleben erleichtern und zugleich Unternehmen auf diese potenziellen Mitarbeiter aufmerksam machen“, sagt Oliver Syring, Sprecher des Fachkräftebündnisses und Geschäftsführer der Allianz für die Region GmbH, die das Projekt koordiniert und in enger Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren und Netzwerken umsetzt. Die Partner entwickeln und erproben in den kommenden zwei Jahren Konzepte und Maßnahmen, die im ersten Schritt Bedarfe der Zielgruppe analysieren, um darauf aufbauend potenzielle Arbeitskräfte zu motivieren und für den regionalen Arbeitsmarkt zu gewinnen. Mit der heutigen Auftaktveranstaltung im Braunschweiger Haus der Wissenschaft startet das Projekt in den Landkreisen Peine und Wolfenbüttel sowie in den Städten Braunschweig und Wolfsburg.


Bei der stillen Reserve handelt es sich überwiegend um Frauen, die sich der Kindererziehung oder einer Pflegetätigkeit widmen. Aufgrund vergleichbarer Problemlagen sprechen die Projektmitglieder aber auch gezielt Alleinerziehende an. Diese sind in den Jobcentern zwar erfasst, der Arbeitsmarkt bietet ihnen jedoch oftmals keine oder nur unzureichende Beschäftigungsmöglichkeiten. „Mit Blick auf den demografischen Wandel und den steigenden Bedarf an Fachkräften sind Wiedereinsteiger, Rückkehrer und Alleinerziehende eine wichtige Zielgruppe für den niedersächsischen Arbeitsmarkt“, sagt Wirtschaftsminister Olaf Lies. „Das Projekt ‚Stille Reserve‘ zeigt einen innovativen Lösungsweg auf, von dem Fachkräfte und Unternehmen gleichermaßen profitieren.“

Ein Beitrag zur Bundestagswahl 2017: Die Reichtumsuhr

 

 



Vermögens- und Schuldenuhr. Vermögensverteilung in Deutschland

In den Medien wird zu gegebenen Anlässen die so genannate „Schuldenuhr“ gezeigt. Sie soll deutlich machen, wie rasch die Verschuldung Deutschlands fortschreitet. Die Schuldenuhr kommt vom "Bund der Steuerzahler", von der neoliberalen Lobbyorganisation für Steuersenkungen zu Gunsten von Unternehmen und Gutverdienenden. Dieser „Schuldenuhr“ eine „Reichtumsuhr“ gegenüber zu stellen, die den Zuwachs an Geldvermögen in Deutschland in jeder Sekunde misst, wurde nun umgesetzt. Damit kann das Auseinanderfallen von öffentlicher Armut und privatem Reichtum versinnbildlicht werden. Der Betrachter wird sehen, dass die „Reichtumsuhr“ erheblich schneller läuft als die „Schuldenuhr“.

Der DGB Landesverband Hessen-Thüringen hat diese Idee umgesetzt. Gratulation!
Hier können Sie sehen wie das Nettoprivatvermögen in Deutschland steigt, wie viel das reichste Zehntel der Bevölkerung besitzt und demgegenüber die Schulden des ärmsten Zehntels wachsen. Quelle: Plattform handlungsfähiges Hessen.

 

zur aktuellen Reichtumsuhr

Eier und Fipronil?! Fragen und Antworten

Diese Variante eines Hühnerstalls braucht kein Fipronil. Bei einer Tierhaltung in Massen, wie bei Hühnern üblich, ist es schwierig für eine optimale Hygiene zu sorgen. Wenn es nicht gelingt, werden anscheinend auch Chemikalien angewendet, die gesundheitsgefährdend sind. So ist es eben, wenn, wie in unserer Wirtschaftsordnung, das Geld im Mittelpunkt steht und nicht der Mensch.

Das Thema "Fipronil" macht in den Medien große Schlagzeilen. Wie auch bei vorangegangenen "Lebensmittelskandalen" der letzten Jahre überschlagen sich die Meldungen. Eine sachliche Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit gestaltet sich schwierig.

Eine gute Zusammenfassung zu diesem Thema hat aktuell das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in einem Dokument „Fragen und Antworten zur Verunreinigung von Eiern mit Fipronil“ veröffentlicht.

Fibronil-Skandal - Das kommt der Brunnenvergiftung gleich -

Deutschlandfunk - 09.08.2017

Landwirtschaftsminister Schmidt zum Fipronil-Skandal: "Das kommt der Brunnenvergiftung gleich"

Der Skandal um die mit Fipronil verseuchten Eier nimmt kein Ende. Dabei hatten viele auf mehr Klarheit gehofft, nachdem sich der belgische Landwirtschaftsminister Denis Ducarme heute den Fragen der zuständigen Fachausschüsse im belgischen Parlament stellen musste. Außerdem musste die Lebensmittelkontrollbehörde AFSCA einen Zwischenbericht vorlegen, wer wann was von den verunreinigten Eiern wusste.

Doch statt Antworten gibt es nun noch mehr Fragen. Denn die wegen ihrer hanebüchenen Informationspolitik völlig zu Recht kritisierten belgischen Behörden weisen nun ihrerseits mit dem Finger auf den Nachbarn. Die Niederlande haben demnach viel früher von dem Fipronil-Problem gewusst, ohne diese Informationen zu teilen. Außerdem hätten sie nur unzureichend mit den belgischen Behörden kooperiert.

Eier schon seit 2016 belastet?

Absehbar ist damit: Der Skandal um die verseuchten Eier, schlampige oder gleichgültige Behörden und kriminelle Panscher, die das Mittel überhaupt erst in Umlauf gebracht haben, zieht immer weitere Kreise. Und womöglich haben die Verbraucher schon sehr viel länger belastete Eier oder mit Eiern verarbeitete Lebensmittel verspeist. Entsprechende Rechnungen über Fipronil-Lieferungen nach Belgien, so wurde heute deutlich, stammen bereits aus dem Frühjahr 2016.