Eltern- und Schülertag im BiZ: Eltern freuen sich über die Unterstützung und nehmen diese gut an

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Agentur für Arbeit bot im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Braunschweig am vergangenen Samstag viele Informationen für Eltern und Schüler rund um den Berufsstart. Rund 300 Besucher nutzen die Beratungsvielfalt der Aussteller.
Bei strahlendem Sonnenschein nutzen rund 300 Besucher am letzten Samstag den Eltern und Schülertag im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Braunschweig.
23 Aussteller präsentierten sich den interessierten Eltern und ihren Sprösslingen und waren von den guten Gesprächen begeistert.
Andreas Dames, Bereichsleiter der Agentur für Arbeit, brachte es bei der Begrüßung auf den Punkt: „Eltern sind einer der entscheidendsten Faktoren in der Berufswahl. Damit diese ihren Kindern auch ein guter Ratgeber sein können, sind Informationen aus erster Hand wichtig. Insbesondere die Chancen auf einen Einstieg in betriebliche Ausbildung haben sich in den letzten Jahren für Schüler aller Schulformen deutlich verbessert und stellt eine gute Alternative zum weiteren Schulbesuch dar.“

Informationen aus erster Hand zur politischen Situation in Israel

Adel Amer beantwortete die zahlreichen Fragen zum Konflik Palästina-Israel

Foto: von links: Werner Hensel, DKP Braunschweig; Adel Amer,
Generalsekretär der KP Israel; Younouss Wadjinny, Übersetzer

Einen spannenden Abend hatten die knapp 40 Besucher der DKP Braunschweig mit Adel Amer, Generalsekretär der KP Israels. Der israelische Genosse referierte zur innenpolitischen Situation und zu Chancen der friedlichen Lösung des Konfliktes Palästina-Israel: Die israelische Regierung rede zwar über eine 2-Staaten-Lösung, forciere aber gleichzeitig den Siedlungsbau in palästinensischen Gebieten. Es gebe einen Wettbewerb der rechten Parteien um eine radikale Politik gegenüber den Palästinensern, aber alle vertiefen ihre neoliberale Politik. Die bewusste Verschärfung des Konfliktes Israel-Palästina überlagere die sozialen Themen in der israelischen Politik. Die Rechten wollen anstelle eines "demokratischen" einen "jüdischen" Staat Israel durchsetzen.Unterschwelliger Rassismus wird durch die Gesetzgebung legalisiert, Gewalt gegen Palästinenser geduldet. Dies lässt eine Entwicklung in Richtung Faschismus befürchten. Gegen diese ethnische/religiöse Politik helfe nur gemeinsames Handeln der arabischen und jüdischen fortschrittlichen Kräfte, zum Beispiel durch die Erweiterung des Wahlbündnisses, in dem die PCI derzeit vertreten ist.

Halbzeit für OB Markurth: Bessere politische Kultur, sachlich kaum Neues

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Die BIBS-Fraktion konstatiert zur jüngst von Oberbürgermeister Ulrich Markurth (SPD) vorgestellten „Halbzeitbilanz“, dass sich nach dreieinhalb Jahren Amtszeit in Sachen Transparenz, Öffentlichkeit und Gesprächskultur einiges zum Besseren gewendet hat.

 

Die inhaltliche Positionierung lässt aber teilweise zu wünschen übrig. BIBS-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Büchs: „Zum Thema Umwelt- und Naturschutz hat der OB keinen Bezug, bisher wurde dieser Aspekt total vernachlässigt. Wo bleibt eine klare Haltung zum ‚Holzmoor‘, wo entgegen aller fachlichen Vernunft trotz des Fundes streng geschützter Tierarten Abrissarbeiten durchgeführt werden? Den Bau der seit Jahren von der CDU geplanten ‚Stadtstraße Nord‘ hat der SPD-OB vorangetrieben, obwohl dadurch viel Grünfläche verloren geht und ein höheres Verkehrsaufkommen erzeugt wird.

Die viel beschworene Bürgerbeteiligung darf nicht nur Lippenbekenntnis bleiben. Den BürgerInnen sollte ein echtes Mitspracherecht eingeräumt werden. So wird beim teuren Großprojekt ‚ISEK – Denk Deine Stadt‘ auf Anraten des eingekauften Marketingbüros ‚urbanista‘ auf die vorgesehene weitere Beteiligungsrunde der Facharbeitsgruppen und Bürgerschaft verzichtet. Urbanista und Stadt werden nun alle weiteren Projekte alleine ausarbeiten. Damit werden nur genau die Maßnahmen angegangen, die die Verwaltung sowieso schon realisieren wollte.

Im Hinblick auf den 20%-Pflichtanteil an Sozialwohnungen bei neuen Bauprojekten gibt es zu viele Schlupflöcher, zudem gilt dies nur für Geschosswohnungsbau. Hier erwarten wir eine engere Auslegung bei der Umsetzung. Ebenso ist das städtische Engagement beim Ankauf von Belegungsbindungen zu intensivieren.  

Wenn schon Unwort, dann bitte „Unwort“

Dem Sprachgebrauchler geht die Hutschnur hoch: Wenn schon Unwort, dann bitte „Unwort“

Blitze blitzen, Kameras kameraen, und dann geht für 15 Sekunden der Warhol’sche Himmel über einer unbekannten Linguistik-Lehrbeauftragten auf: „Alternative Fakten“ sei das „Unwort des Jahres“, darf Professorin Nina Janisch als Sprecherin irgendeiner Jury vor ehrfürchtigen Presseberichterstatter/Innen verlautbaren.

Nun ermangelt es dem aus dem Adjektiv „alternativ“ und dem Substantiv „Fakten“ zusammengesetzen Begriff schon aus formalem Grund an der Fähigkeit der Preiswürdigkeit. Selbst in der Gerontopsychiatrie lassen es die Pfleger nicht immer durchgehen, wenn eine der Scrabble-Spielerinnen „herrliches Ostpreussen“ als Wort, Unwort, garantiert richtiges Wort oder garantiert richtiges Unwort zusammenpuzzelt. Sind nun mal zwei Wörter.

Diese Feinheiten sollte eine Jury unter einer Linguistik-Professorin eigentlich beherrschen. Oder ihre wissenschaftlichen Meriten beim Rausgehen an der Garderobe abgeben.

Mit dem Unwort „Alternativfakten“ hätte sich der deutsche Sprachgebrauchler ja noch anfreunden können. Oder mit dem Unwort „GroKo“, dem Unwort „Plastikmüllstrategie“, dem Unwort „Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitän“ oder dem Unwort „Rechtschreibreform“ (haben übrigens auch die Linguisten für gutes Honorar im Auftrag der Firmen Duden und Pons. Es gibt kein „Unwort“. Es gibt nur Linguist/Innen, die einmal im Jahr Aufmerksamkeit für ihr verstaubtes Fach brauchen. Sprache entwickelt und entwickelte sich schon immer analog der Gesellschaft mit feinem Gespür für sich verändernde Strömungen. Besser mal zuhören, als 15 Sekunden vor Kameras posieren. „Vorglückseligkeitmasturbierende“ wäre ein schönes Wort gewesen, sogar ein Substantiv. Mein Unwort des Jahres ist allerdings „Unwort“.

Sprache wird nicht von Linguist/Innen gemacht, gebraucht, erfunden. Für den Kommentator ist „Unwort“ das Un-Wort des Jahres. Weil es Denkverbote beinhaltet. Weil es die Sprache kontrolliert. Weil es im Subkontext Grenzen errichtet. Weil es die Freiheit des Ausdrucks zensiert.

"Neue Spiele kennen lernen – graue Zellen aktivieren!

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Jeden Dienstag in Gliesmarode.

Ab Dienstag, 23. Januar 2018, um 14.30 Uhr, findet wöchentlich zur gleichen Zeit ein neues Spielkonzept im Begegnungszentrum Gliesmarode statt. Zwei Schulpraktikanten werden den Teilnehmern neue Gesellschaftsspiele vorstellen. Gemeinsam werden dann die Regeln gelernt und die neuen Spiele werden ausprobiert. Spaß ist dabei garantiert und die grauen Zellen werden auch aktiviert. Das Begegnungszentrum Gliesmarode finden Sie Am Soolanger 1a in 38104 Braunschweig – direkt neben dem Badezentrum. Es ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Weitere Informationen bei Ruth Herok, Telefon 0531/37 14 47.

 Begegnungszentrum Gliesmarode





Arbeiten in der ambulanten Pflege

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Verantwortung, Zeitdruck, Gefahren, Pflichten, Wesentliches rund um das Haftungs- und Arbeitsrecht
Die Gewerkschaft ver.di bietet für Beschäftigte in der ambulanten Pflege einen Informationsabend zum Thema an.

Dienstag, 16. Januar 2018, 18.00 – 20.00 Uhr
Gewerkschaftshaus „Wilhelm5“, Erdgeschoss, Wilhelmstr. 5, 38100 Braunschweig

Die ambulante Altenpflege eine stark wachsende Säule im „Pflegemarkt“: mit über 900 Einrichtungen und mehr als 40.000 Beschäftigten in Niedersachsen/
Bremen werden Pflegebedürftige in ihrem privaten Umfeld betreut. Die Arbeitnehmer/innen haben in ihrem Arbeitsalltag extreme Belastungen zu bestehen: Die Verantwortung für die Ihnen anvertrauten Pflegebedürftigen, riesiger Zeitdruck, Tücken und Risiken des Straßenverkehrs, anstrengende, lange und ungünstige Arbeitszeiten… und das oftmals für eine alles andere als angemessene Bezahlung!

Das führt zu großen Verunsicherungen:

- Was passiert, wenn ich einen Unfall habe?
- Muss ich meinen Privat-Pkw benutzen?
- Kann ich an Schadenskosten beteiligt werden?
- Was passiert bei einem Fahrverbot?
- Muss ich allzeit einsatzbereit sein?
- Was passiert, wenn ich meine Arbeitszeit überschreite?
- Muss ich Überstunden leisten?
- Muss ich jede Tätigkeit ausführen?
Diese und viele weitere Fragen stehen im Raum. Unsere Fachleute stehen Rede und Antwort.

Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Telefon: 0531 / 24408-0

SoVD sammelt auch 2018 wieder Schulranzen für Braunschweiger Familien

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Es gibt in Braunschweig viele Familien, denen es finanziell nicht gut geht. Da stellt oft schon die Anschaffung eines Schulranzens ein großes Problem dar. Der SoVD in Braunschweig bittet deshalb die Bevölkerung auch 2018 wieder um Spenden von nicht mehr benötigen Schulranzen. Diese können ab sofort im SoVD-Beratungszentrum im Bäckerklint 8 in Braunschweig abgegeben werden. Der Starttermin für die Ausgabe der Ranzen ist Samstag, der 3. März 2018. An diesem Samstag können sich die Familien von 9-12 Uhr einen Ranzen aussuchen und mitnehmen. Weiter mit der Ranzenausgabe geht es dann ab dem 6. März 2017 immer von Dienstag bis Freitag zu den gewöhnlichen Öffnungszeiten – alles im Bäckerklint 8.


Öffnungszeiten des SoVD-Beratungszentrums: Montag bis Donnerstag von 9.00-16.00 Uhr, Freitag von 9.00-12.00 Uhr. Telefon:0531-480 760, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit mehr als 5.000 Mitgliedern in Braunschweig ist der SoVD-Kreisverband Braunschweig e.V. der große Sozialverband der Stadt. Er ist gemeinnützig, überparteilich und konfessionell unabhängig. In dem Beratungszentrum am Bäckerklint 8 steht er seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente, Pflege, Hartz IV, Behinderung, Gesundheit, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht kompetent zur Seite und vertritt sie gegenüber der Politik, Behörden und vor den Sozialgerichten.

 












DZI-Spenden-Siegel erneut an Johanniter vergeben

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Verantwortungsvoller Umgang mit Spendengeldern attestiert

Als große Hilfsorganisation unterzieht sich die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. jedes Jahr von neuem der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), um das renommierte DZI-Spenden-Siegel zu erhalten. Nun wurde ihr dieses zum vierzehnten Mal in Folge erteilt. Damit wurde den Johannitern erneut der gewissenhafte und verantwortungsvolle Umgang mit den ihnen anvertrauten Geldern bescheinigt.

„Das DZI-Spenden-Siegel ist eine wichtige Orientierungshilfe für alle, die Geld für wohltätige Zwecke spenden wollen. Dass die Johanniter dieses nun erneut zuerkannt bekommen haben, freut uns sehr und es bestätigt uns in unserer Arbeit“, so Sven Heine, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter in Harz-Heide. „Ohne die Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender wären Projekte, wie zum Beispiel Stauhilfemotorradstaffel in Salzgitter oder Rettungshundestaffel in Braunschweig nicht möglich. Dafür sind wir sehr dankbar!“

Das DZI vergibt sein Spenden-Siegel jeweils für ein Jahr an Spendenorganisationen, die Finanzen und Werbung freiwillig überprüfen lassen und dabei bestimmte Kriterien erfüllen. Geprüft werden unter anderem Mittelbeschaffung und -verwendung sowie die Vermögenslage der betreffenden Organisation. Eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt des Spenden-Siegels ist ein angemessen niedriger Anteil der Werbe- und Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben. Von den mehr als 600.000 eingetragenen Vereinen in Deutschland tragen aktuell nur rund 230 Organisationen das DZI-Siegel.

Mehr Informationen zu den Johannitern finden Sie unter: www.johanniter.de/.
Allgemeines Spendenkonto des Regionalverbandes Harz-Heide der Johanniter-Unfall-Hilfe: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE29370205000004313200, BIC: BFSWDE33XXX.

Monatsrückblick: Legitime Schutzbedürfnisse

 

»Das war Psychoterror ohne Ende. Wir brauchen jetzt alle 'ne Therapie, glaube ich.« So klagt Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) laut Spiegel online nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche. Ja, Jamaika ist ausgeträumt. Die FDP hat hingeschmissen, gerade als alles so schön geworden wäre – so stellen es die anderen Parteien zumindest dar.

Und die Industrie ist besorgt in den offiziellen Stellungnahmen. »Für die deutsche Wirtschaft ist das Scheitern der Sondierungsgespräche eine Enttäuschung. Denn damit wird eine Chance verpasst, ideologische Grenzen zu überwinden und sachgerechte Lösungen zu finden.« Sagte stellvertretend für viele Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (zitiert nach Spiegel online, 22.11.17). »Sachgerecht« heißt übersetzt: im Interesse der Eigentümer. Weiter in Ossietzky

Bescherung für Kinder und Jugendliche des Remenhofes - 250 Wünsche gehen in Erfüllung

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Bei der gestrigen Weihnachtsfeier des Remenhofes strahlten die Augen von 250 Kindern und Jugendlichen, denn jedem einzelnen machten Braunschweigerinnen und Braunschweiger im Rahmen der Aktion Wunschbaum ein Weihnachtsgeschenk. Zum 13. Mal fand die Aktion auf Initiative des Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. (AAI) statt, die Umsetzung erfolgte durch die Schloss-Arkaden Braunschweig Werbegemeinschaft und den event-service-bs.

 Nach Anbruch der Dunkelheit übergaben (v. l. n. r.) Sascha Hummel (AAI), Jan Tangerding (Centermanager Schlossarkaden Braunschweig und AAI), Jacqueline Clavey (AAI), Michael Arko (AAI) und Heiko Sachtleben (event-service-bs) die 250 Geschenke an die Kinder und Jugendlichen des Remenhofes.