Kostenlose Schulranzen beim SoVD ab Samstag, dem 3. März

Braunschweig. Der Sozialverband SoVD in Braunschweig hatte im Januar zu Spenden von Schulranzen aufgerufen. Rund 80 Tornister sind gespendet worden. Alle sind in einem guten Zustand. Familien, die Interesse an kostenlosen Ranzen haben, können diese ab Samstag, dem 3. März 2018, im SoVD-Beratungszentrum im Bäckerklint 8 (nähe Radeklint) abholen. Die Kinder können sich dann ihren Lieblingsranzen aussuchen. Die Abholung ist anonym und steht allen Familien frei. Termine für die Ranzenwahl: Samstag, den 3. März 2018, von 9-12 Uhr, dann ab dem 6. März 2018 immer dienstags bis donnerstags von 9-16 Uhr und Freitag von 9-12 Uhr. Telefon: 0531-480 760, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Neuer Online-Service deckt unberechtigte Inkassoforderungen auf

 

Verbraucherzentralen starten kostenlosen „Inkasso-Check“

5,8 Millionen Verbraucher haben schon mal eine Inkassoforderung erhalten, 65 Prozent von ihnen hielten sie für unberechtigt. Ab sofort ermöglicht ein Online-Service der Verbraucherzentralen einen kostenlosen Check: Nutzer erhalten eine rechtliche Ersteinschätzung, ob sie eine Inkassoforderung überhaupt bezahlen müssen beziehungsweise ob die Höhe der Kosten gerechtfertigt ist. Der Service der Verbraucherzentralen ist abrufbar unter www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/inkasso-check. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) fördert das innovative Projekt.

Geflüchtete „Rein ins Ehrenamt“

Annette Wallentin  von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Berlin, die zum Ehrenamt von Geflüchteten bundesweit berichtete

Vorträge und Workshops zum Ehrenamt von Geflüchteten im Haus der Kulturen Braunschweig


Wer an Ehrenamt in Zusammenhang mit Geflüchteten denkt, denkt an die Hilfsbereitschaft von tausenden Freiwilligen, die seit 2015 Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind, unterstützen. Bei der Tagung „Rein ins Ehrenamt“ ging es um das freiwillige Engagement von Geflüchteten in Niedersachsen. Sie fand am Freitag, dem 23. Februar 2018, im Haus der Kulturen Braunschweig, statt.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen für das Ehrenamt (LAGFA) und die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. hatten zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Pflanzenschutzmittel überschreiten Höchstmengen nur selten

Eingangsschild des BVL Mauerstraße, Berlin Foto: © BVL / Marcus Gloger

In Deutschland und in der EU hergestellten Lebensmittel enthalten nur selten zu hohe Rückstände an Pflanzenschutzmitteln. Im Jahr 2016 wurden bei 1,7 % (Deutschland) bzw. bei 1,6 % (andere EU-Staaten) der untersuchten Erzeugnisse Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt. Die Quote stieg damit zwar leicht gegenüber dem Vorjahr an, bestätigt aber das seit Jahren niedrige Niveau an Überschreitungen. Dies geht aus der „Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2016“ hervor, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht hat.

Teilnehmerinnen aus der Region gesucht: Umfrage zum Wiedereinstieg in den Beruf

Pressemitteilung

Braunschweig, 1. Februar 2018. Was wünschen sich Frauen, die nach familienbedingter Erwerbspause wieder ins Berufsleben eintreten möchten? Welche Hindernisse müssen sie beim Wiedereinstig bewältigen, welche Unterstützung suchen sie? Antworten auf diese Fragen suchen die Partner des Strukturprojekts „Fachkräftepotenzial Stille Reserve“. Mithilfe einer schriftlichen Befragung möchten die Akteure Erkenntnisse über die aktuelle Situation und die damit verbundenen Bedürfnisse von Wiedereinsteigerinnen in unserer Region erlangen. Ziel ist es, Konzepte zu entwickeln, welche die Aufnahme oder Ausweitung einer beruflichen Tätigkeit erleichtern. Das Projekt des Fachkräftebündnisses Südostniedersachsen koordiniert die Allianz für die Region GmbH. Die Befragung wird in enger Zusammenarbeit mit den Städten Braunschweig und Wolfsburg, den Landkreisen Peine und Wolfenbüttel sowie weiteren Partnern vor Ort umgesetzt. Vollständige Pressemitteilung

SoVD-Tipp: Krankenkasse muss innerhalb von drei Wochen über Antrag entscheiden

Drei Wochen haben Krankenkassen Zeit, um über die Anträge auf Gesundheitsleistungen ihrer Mitglieder zu entscheiden. Der Fall von Hermann K. aus der Beratung des Sozialverbands Deutschland (SoVD) zeigt, dass es dabei aber noch immer Probleme gibt, obwohl das Bundessozialgericht jetzt erneut diese Frist in einem Urteil bestätigt hat.

Eltern- und Schülertag im BiZ: Eltern freuen sich über die Unterstützung und nehmen diese gut an

"Pressemitteilung"

Agentur für Arbeit bot im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Braunschweig am vergangenen Samstag viele Informationen für Eltern und Schüler rund um den Berufsstart. Rund 300 Besucher nutzen die Beratungsvielfalt der Aussteller.
Bei strahlendem Sonnenschein nutzen rund 300 Besucher am letzten Samstag den Eltern und Schülertag im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Braunschweig.
23 Aussteller präsentierten sich den interessierten Eltern und ihren Sprösslingen und waren von den guten Gesprächen begeistert.
Andreas Dames, Bereichsleiter der Agentur für Arbeit, brachte es bei der Begrüßung auf den Punkt: „Eltern sind einer der entscheidendsten Faktoren in der Berufswahl. Damit diese ihren Kindern auch ein guter Ratgeber sein können, sind Informationen aus erster Hand wichtig. Insbesondere die Chancen auf einen Einstieg in betriebliche Ausbildung haben sich in den letzten Jahren für Schüler aller Schulformen deutlich verbessert und stellt eine gute Alternative zum weiteren Schulbesuch dar.“

Informationen aus erster Hand zur politischen Situation in Israel

Adel Amer beantwortete die zahlreichen Fragen zum Konflik Palästina-Israel

Foto: von links: Werner Hensel, DKP Braunschweig; Adel Amer,
Generalsekretär der KP Israel; Younouss Wadjinny, Übersetzer

Einen spannenden Abend hatten die knapp 40 Besucher der DKP Braunschweig mit Adel Amer, Generalsekretär der KP Israels. Der israelische Genosse referierte zur innenpolitischen Situation und zu Chancen der friedlichen Lösung des Konfliktes Palästina-Israel: Die israelische Regierung rede zwar über eine 2-Staaten-Lösung, forciere aber gleichzeitig den Siedlungsbau in palästinensischen Gebieten. Es gebe einen Wettbewerb der rechten Parteien um eine radikale Politik gegenüber den Palästinensern, aber alle vertiefen ihre neoliberale Politik. Die bewusste Verschärfung des Konfliktes Israel-Palästina überlagere die sozialen Themen in der israelischen Politik. Die Rechten wollen anstelle eines "demokratischen" einen "jüdischen" Staat Israel durchsetzen.Unterschwelliger Rassismus wird durch die Gesetzgebung legalisiert, Gewalt gegen Palästinenser geduldet. Dies lässt eine Entwicklung in Richtung Faschismus befürchten. Gegen diese ethnische/religiöse Politik helfe nur gemeinsames Handeln der arabischen und jüdischen fortschrittlichen Kräfte, zum Beispiel durch die Erweiterung des Wahlbündnisses, in dem die PCI derzeit vertreten ist.

Halbzeit für OB Markurth: Bessere politische Kultur, sachlich kaum Neues

"Pressemitteilung"

 

Die BIBS-Fraktion konstatiert zur jüngst von Oberbürgermeister Ulrich Markurth (SPD) vorgestellten „Halbzeitbilanz“, dass sich nach dreieinhalb Jahren Amtszeit in Sachen Transparenz, Öffentlichkeit und Gesprächskultur einiges zum Besseren gewendet hat.

 

Die inhaltliche Positionierung lässt aber teilweise zu wünschen übrig. BIBS-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Büchs: „Zum Thema Umwelt- und Naturschutz hat der OB keinen Bezug, bisher wurde dieser Aspekt total vernachlässigt. Wo bleibt eine klare Haltung zum ‚Holzmoor‘, wo entgegen aller fachlichen Vernunft trotz des Fundes streng geschützter Tierarten Abrissarbeiten durchgeführt werden? Den Bau der seit Jahren von der CDU geplanten ‚Stadtstraße Nord‘ hat der SPD-OB vorangetrieben, obwohl dadurch viel Grünfläche verloren geht und ein höheres Verkehrsaufkommen erzeugt wird.

Die viel beschworene Bürgerbeteiligung darf nicht nur Lippenbekenntnis bleiben. Den BürgerInnen sollte ein echtes Mitspracherecht eingeräumt werden. So wird beim teuren Großprojekt ‚ISEK – Denk Deine Stadt‘ auf Anraten des eingekauften Marketingbüros ‚urbanista‘ auf die vorgesehene weitere Beteiligungsrunde der Facharbeitsgruppen und Bürgerschaft verzichtet. Urbanista und Stadt werden nun alle weiteren Projekte alleine ausarbeiten. Damit werden nur genau die Maßnahmen angegangen, die die Verwaltung sowieso schon realisieren wollte.

Im Hinblick auf den 20%-Pflichtanteil an Sozialwohnungen bei neuen Bauprojekten gibt es zu viele Schlupflöcher, zudem gilt dies nur für Geschosswohnungsbau. Hier erwarten wir eine engere Auslegung bei der Umsetzung. Ebenso ist das städtische Engagement beim Ankauf von Belegungsbindungen zu intensivieren.  

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