Ganz unten ist überall der Wurm drin

 


Bis zu drei Meter tief und 20 Meter lang sind die Gänge, die ein Regenwurm ins Erdreich gräbt.

Zugegeben, er ist kein Pfau, kein Flamingo, keine klassische Schönheit. Er führt ein Schattendasein, sein Reich ist die Tiefe. Genau deshalb ist es höchste Zeit, den Regenwurm einmal zu würdigen und ihn ins Rampenlicht zu zerren. Mittwoch, 15. Februar, ist dafür ein guter Zeitpunkt: der Tag des Regenwurms. Der NABU Niedersachsen fordert pünktlich zum Termin mehr Rücksichtnahme für den "nützlichen Bodenmacher", der natürlich auch bei uns sehr verbreitet ist. In einem Quadratmeter Boden leben laut Faustregel etwa 100 Exemplare. Allein in Deutschland gibt es 39 verschiedene Arten - weltweit gar über 3.000.

Kein Lieblingskind von Mutter Natur

… Blind, taub, stumm ist er. Trotzdem hat er eine große Gabe. Durch sein unablässiges Gegrabe verwandelt er jeden noch so schwierigen Boden in ein wahres Paradies für Pflanzenwurzeln. Eine Legende, die sich besonders hartnäckig hält, stimmt allerdings nicht: Wenn ein Regenwurm in der Mitte getrennt wird, entstehen zwei neue Exemplare. Nein. Nur das Vorderende mit den lebenswichtigen Organen lebt weiter. Vorausgesetzt der Darm ist noch lang genug.

Bauer Willi zum "Welttag des Bodens"

http://www.bauerwilli.com/das-sterben-der-wuermer/


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