St. Magni fragte: Wie wollen Sie ihren Ruhestand gestalten?


Im Herbst diesen Jahres befragte die ev. Kirchengemeinde St. Magni die Gemeindemitglieder über 60 Jahren, wie diese ihre "dritte Lebensphase" gestalten wollen. In einem Gottesdienst wurden jetzt die Ergebnisse vorgestellt und anschließend diskutiert. Die Braunschweiger Gemeinde betrat mit dieser Befragung Neuland in der Braunschweigischen Landeskirche.

Der Kirchenvorstand (KV) von St. Magni  beschloss bereits im Herbst 2016 sich mit einer Erweiterung des gemeindlichen Angebot für die gereifte Generation zu befassen. Schnell stellte sich heraus,  dass eine gesicherte Datenbasis für eine Entscheidung fehlte. Benötigt wurden abgesicherte Informationen über  die Generationen 60+. Diese Lücke sollte eine Gemeindebefragung schließen. Ein solches Herangehen hat in Braunschweigischen Landeskirche Pilot-Charakter und wurde aus diesem Grund finanzielle von Kirchenleitung unterstützt.

Ziel der Befragung war es zu erfahren: wie die Mitglieder jenseits der 60 Jahre die St. Magni-Gemeinde wahrnehmen, wie bekannt die vielfältigen Aktivitäten sind, und außerdem sollte erforscht werden, ob es ein Potential für ehrenamtliche Mitarbeit in der Gemeinde gibt.
Der 29 Fragen umfassende Fragebogen fand bei den Befragten großen Anklang. Sehr intensiv widmeten sich die Angesprochenen der Beantwortung, zum Teil mit umfangreichen Erläuterungen und Kommentaren.Am Ende erhielt St. Magni  über 20 Prozent der versandten Fragebögen ausgefüllt zurück. Dieser Rücklauf ist überdurchschnittlich hoch. "Mit dieser großen Resonanz hatten wie nicht gerechnet", sagt Angela M. von Schreiber-Stroppe aus dem Kirchenvorstand.
Magni-Pastor Hennig Böger freut besonders, das der Bekanntheitsgrad der Gemeinde mit nahezu 80 Prozent für eine städtische Gemeinde herausragend ist. Besonders beliebt ist das sommerliche "Bürgersingen" auf dem Magni-Kirchplatz,  weiss die Gemeindeleitung jetzt.  "Andere Aktivitäten müssen in Zukunft noch mehr in den Fokus gestellt werden", resümiert von Schreiber-Stroppe.
Die Gemeindemitglieder zwischen 60-65 Jahren wollen in der Gemeinde aktiv werden. Sie sind bereit tatkräftig anzupacken. Das sollte hauptsächlich in Projekten geschehen, sind sich die Befragten einig.  Zeitlich begrenzt wollen sich viele in Projekte einbringen.  Das kann ein neuer Gesprächskreis ebenso sein, wie die Mitwirkung in der Gottesdienstvorbereitung.

Fragebogen

Ergebnisse


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