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IZ Shoppingcenter-Studie: Der City Point gehört zu den schlechtesten |
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Geschrieben von: Uwe Meier -
Freitag, den 02. Dezember 2011
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Die Immobilien Zeitung (IZ) widmet sich einer "Shoppingcenter-Studie". Sie befasst sich mit den am 20 besten und den 20 am schlechtesten bewerteten Einkaufszentren in Deutschland. Der City Point in Braunschweig gehört mit zu den am schlechtesten bewerteten Einkaufszentren in Deutschland. Ausführliche Berichterstattung zur Mieterbefragung Die kritischen Braunschweiger und Schlossparkfreunde überrascht das nicht; sie haben es erwartet und wurden als Fortschrittsfeinde verunglimpft. Auch die Entscheidungsträger für die Schloss-Arkaden wird das nicht überraschen. Die haben es nur nicht gesagt und der Bevölkerung über die Braunschweiger Zeitung die Fassade für ein Schloss verkauft.

Eine Rückfrage des Braunschweig-Spiegel kam zu dem Ergebnis, dass die Eigentümerin, eine Versicherung mit Sitz in Schottland kein großes Interesse hat zu investieren.
Die problematische ökonomischen Entwicklung vom City Point, und damit auch des entsprechnenden Innenstadtbereichs der Braunschweiger Innenstadt wird mit dieser Studie belegt. Spätestens seit diesem Jahr ist das für alle, die sehen wollen, auch erkennbar. Der Braunschweig-Spiegel veröffentlichte dazu einige Beiträge. Der dritte Beitrag befasste sich besonders intensiv mit der schwierigen Situation im City Point "City Point - Macht OB Hoffmann noch das Licht aus? Teil 3". Als besonderes Problem wurde erkennbar, dass die Managementgesellschaft ECE oder ihr 100%iger Partner DECM das Management im City Point und auch in den meisten Passagen haben. Bekanntlich werden die "Schloss-Arkaden" auch von ECE betrieben. Zumindest können dadurch Interessenkonflikte bestehen, wenn es um die mögliche Lenkung von Käuferströmen geht.
Auch die Braunschweiger Zeitung hat sich vor einigen Wochen dieses Themas angenommen. Es wurde von offizieller Seite zugesichert sich um das Problem zu kümmern. Der Oberbürgermeister Dr. Hoffmann, Herr von Carolath und ECE wollen das Heft nun in die Hand nehmen und nach Lösungen suchen. Gerade die, die zu den kompromisslosen Förderern der Schloss-Arkaden gehörten und von den kommenden Problemen für die Innenstadt nichts wissen wollte. Die sollen es nun richten. Wurde hier der "Bock zum Gärtner" gemacht? Und damit die politische Verantwortung klar ist: Für den Niedergang trägt der Oberbürgermeister Dr. Hoffmann und seine CDU und FDP im Rat die Verantwortung. Und für die damalige völlig unkritische Berichterstattung in der Braunschweiger Zeitung Ralph Herbert Meyer einschließlich des damaligen Chefredakteurs Raue. Inzwischen sind beide aus der Redaktion ausgeschieden.
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Masthähnchen im Haus der Wissenschaft |
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Geschrieben von: Uwe Meier -
Mittwoch, den 16. November 2011
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So sieht ein gesundes Huhn aus!

Die Veranstaltung der Braunschweiger Zeitung im "Haus der Wissenschaft" war sehr gut vorbereitet. Zahlreiche
Beiträge zur Problematik der Hähnchenmast veröffentlichte die Braunschweiger Zeitung in der Woche
zuvor aus unterschiedlichen Perspektiven (siehe Bericht der BZ: Über Hühnerqualen und Verbrauchermacht).
Im Grunde gehörte zur Vorbereitung auch die
Veranstaltung der Abt Jerusalem Akademie zur Tierethik zehn Tage zuvor mit dem Schwerpunkt
Ethik in der Tierhaltung und die Würde des Tieres. Vorbereitend war auch die vierteilige Serie im Braunschweig-Spiegel gedacht. Sie ging auch auf die Hähnchenmast-Problematik aus den unterschiedlichen Perspektiven, insbeondere jedoch auf die Verantwortung ein (siehe Teil 1, 2, 3 und 4).
Braunschweiger Zeitung Uwe Hildebrandt
hatte im Vorfeld gut recherchiert und moderierte die Veranstaltung
kenntnisreich, charmant, souverain und fair. Die eingeladenen Experten und Expertinnen kamen
aus dem Umwelt- und Tierschutz, dem Ministerium für Landwirtschaft in Hannover,
von der TU Braunschweig und aus der Praxis der Hähnchenmast. |
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Über die Kürze einer langen Nacht der Demokratie |
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Geschrieben von: Dr. Jan Straßenburg -
Sonntag, den 13. November 2011
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Die Lange Nacht der Demokratie von Occupy Braunschweig Echte Demokratie ist vorbei. Um von einem Erfolg zu reden müsste man schon eingefleischter Politiker kurz nach einer Wahl sein. Es war keiner. Die Nacht wurde gegen 21 Uhr von den Organisatoren und damit von den letzten Getreuen beendet.
Der Hindernisse waren viele: Erst kam das Zelt verspätet an, dann fehlten die eigentlichen Aufbauer, so dass sich ein Häuflein Unbedarfter aus der hohlen Hand an den Aufbau eines Großzeltes machte. Die Folge: Viele der ca. 50 anwesenden Teilnehmer mussten um 17 Uhr in der heute hereingebrochenen Kälte länger auf den Beginn der Langen Nacht der Demokratie warten, als sie auszuhalten bereit waren. Sie gingen wieder.
Dann stand zwar das Zelt und Sambattac heizte den noch Anwesenden mächtig mit fetzigen Rhythmen ein... aber dann kam der Wind. Und nur eilige Sicherungsmaßnahmen am Zelt verhinderten schlimmeres. Die Temperatur viel weiter, es wurde zugig. Immerhin: Nach drei Begrüßungworten brachte der Sozialwissenschaftler Dr. Bernd Röttger die Zuhörer kursorisch auf den Stand der Dinge, was die grundlegenden Zusammenhänge zwischen Kapitalismus, Marktwirtschaft, Demokratie und Politik angeht. Ein durchaus anspruchsvoller aber auch spannender kleiner Vortrag, der gut zu einem Ausgangspunkt für die geplanten Diskussionen der Nacht hätte werden können. Sambattac spielte noch einmal auf. Und Wind und Kälte auch. Diese beiden blieben, als die Musik ging.
Übrig blieb die Kernmannschaft. Lediglich einige sporadisch vorbeikommende Besucher reihten sich ein in die kleine Gruppe um die Feuertonne. Sehr nette Studentinnen und Studenten aus Deutschland, Spanien, Schottland oder Peru. Diesen einen ausdrücklichen, herzlichen Dank für die Tapferkeit, eine Weile mit uns ausgeharrt zu haben. Ebenso tapfer fügte sich der von uns eingeladene Schriftsteller Axel Klingenberg, der diskutierend noch eine Weile bei uns blieb, obwohl seine Lesung bereits vom Winde verweht war. Und schließlich auch noch einen ganz großen Dank an die Dame, die uns auf unseren Aufruf hin noch eine Kanne Tee gebracht hat. Gegen 21 Uhr beschlossen wir dann, lieber gesund und munter am nächsten Tag um 10 Uhr auf dem Kohlmarkt weiterzumachen und räumten zu Dritt den Platz.
Nun denn, trotz allem war es ein ereigneisreicher und vor allem zum Nachdenken anregender Abend. Wir werden Bilanz ziehen, sehen, was wie und warum passiert ist, dass die Resonanz schlicht ausblieb und auch mal erfragen, wie es denn in anderen deutschen Städten gelaufen ist. Aus alledem werden sich neue Fragen und neue Ideen ergeben. Und nicht vergessen: Jede Erfahrung, die wir in unserem Leben machen, bringt uns voran. Occupy hin oder her.
Fotos
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Von der Faszination einer Bodenzeitung |
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Geschrieben von: Dr. Jan Straßenburg -
Sonntag, den 13. November 2011
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Eigentlich hätte die heutige Aktion von Occupy Braunschweig Echte Demokratie Jetzt! die Fortsetzung der Nacht im Camp auf dem Bankplatz werden sollen, das allerdings letztlich der Kälte zum Opfer gefallen war.
Vielleicht um so ausgeschlafener fanden die Aktiven heute um 10 Uhr dann aber wieder zusammen. Diesmal auf dem Kohlmarkt. Bei besten Herbstwetter mit trahlendem Sonnenschein hieß es nun nicht, sich in lautstarkem Protest mit Kundgebung und Marsch zu üben, sondern einen Schritt näher auf diejenigen Menschen zuzugehen, die kein Interesse an einer Demonstration haben. Sie abzuholen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, darüber, was ihnen an der derzeitigen nationalen, europäischen und internationen Entwicklung nicht passt, war das Ziel an dem heutigen Samstag.

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Wann macht sich Braunschweig auf den Weg, um Fairtrade-Town zu werden? |
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Geschrieben von: Wilma Armbrecht -
Freitag, den 11. November 2011
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Wolfsburg ist fairtrade Stadt, Hannover ist auf dem Weg dahin - wann macht sich Braunschweig auf den Weg?
Braunschweig müsste dafür folgende Bedingungen erfüllen (Kurzfassung):
- Im Rat der Stadt wird die Entscheidung getroffen, als Stadt den Titel "Fairtrade Stadt" anzustreben. - Es liegt ein Beschluss der Kommune vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro fairtrade Kaffee, sowie ein weiteres Produkt aus fairem Handel verwendet wird.
- Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die die Aktivitäten auf dem Weg zur "Fairtrade-Stadt" (bzw. Gemeinde/Landkreis) vor Ort koordiniert.
- In einer bestimmten Anzahl von lokalen Einzelhandelsgeschäften, Cafés und Restaurants werden Produkte aus fairem Handel angeboten
- In öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Vereinen und Kirchen werden fairtrade Produkte verwendet und es gibt dort Bildungsaktivitäten zum Thema "fairer Handel".
- Die örtlichen Medien berichten über die Aktivitäten auf dem Weg zur "Fairtrade-Stadt". Auch Friederike Halfinger (2. Bürgermeisterin) möchte den fairen Handel in der Stadt fördern. Siehe dazu ihre Begrüßungsansprache: "Es wurde FAIRfrühstückt"
Weitere Informationen:
http://www.fairtrade-towns.de/kriterien/#c82
Städtekarte fairtrade-towns
Was sind fairtrade-towns?
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Masthühner mit Antibiotikazusatz in Niedersachsen |
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Geschrieben von: Uwe Meier -
Donnerstag, den 10. November 2011
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"In 85 Prozent überprüfter niedersächsischer Masthühnerbetriebe werden nach
einer Studie des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums Antibiotika
eingesetzt. "Ich will Missbrauch im Einzelfall nicht ausschließen", sagte
Agrarminister Gert Lindemann (CDU) am Donnerstagmorgen im Landtag." (Siehe Braunschweiger Zeitung von heute).
Wen überrascht diese Aussage des Ministers? Niemanden! Denn es gibt keinen Grund anzunehmen, dass in den anderen Bundesländern, zumal in Niedersachsen, unterschiedlich gehandelt wird. In Nordrhein-Westfalen war dieses Verhalten der Mäster vor wenigen Wochen zuerst aufgefallen. Sie alle stehen unter demselben selbsterzeugten Konkurrenzdruck. Auch der immer wieder gern genutzte Hinweis von Minister Lindemann auf die Einzelfälle überrascht nicht. Damit werden die Hühnermäster als wichtiger Wirtschaftszweig in Niedersachsen schon mal vorbeugend unter ministeriellen Schutz genommen, womit das seit Jahren einstudierte und bewährte "Krisen-Reaktions-Management" (KRM) beginnt. Doch der sog. Einzelfall ist der Regelfall, denn kranke Hühner gibt es in den Massentierställen immer, schon wegen der Haltungsbedingungen. Aber lassen wir uns doch mal auf die Einzelfallbetrachtung ein:
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Tierhaltung in Massen - Wer trägt die Verantwortung? Teil 3 |
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Geschrieben von: Uwe Meier -
Montag, den 07. November 2011
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Der Verbraucher - das zahnlose Wesen Die Skandale der Lebensmittelindustrie, die der Fleischindustrie und die der Massentierhaltung und die Konsequenzen daraus zeigen es deutlich: Im Grunde ändert sich auf der Verbraucherseite nichts, obwohl er informiert ist oder zumindest sein könnte, so er denn wollte. Im Gegenteil, die Ställe und Schlachthöfe werden größer, es wird weiter illegal gehandelt (z. b. Antibiotikaanwendung als Standardmaßnahme, Schnäbel- und Krallenkürzungen usw.). Für Justiz und Politik sind das eher bußgeldbewehrte Kollateralschäden. Agrarlobbyisten werden Minister oder sitzen als Beamte in den Ministerien und der Verbraucher freut sich über das wöchentlich in den Zeitungsbeilagen angebotene Billigfleisch. Das kann natürlich nur in den Massenanlagen produziert werden. Die in den Medien gelegentlich verbreiteten Umwelt- und Menschenrechtsprobleme beim Anbau von gentechnisch verändertem Futtersoja in Südamerika für unsere Nutztiere interessieren schon gar nicht, denn diese Probleme sind weit weg. |
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Tierhaltung in Massen - Wer trägt die Verantwortung? Teil 2 |
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Geschrieben von: Uwe Meier -
Sonntag, den 06. November 2011
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Der Produzent steht in Verantwortung
Produzent
ist der Geflügelkonzern (z. B. der Größte Wesjohann Marke Wiesenhof). Die deutschen Geflügelhalter sehen sich in der Öffentlichkeit immer mehr
Anfeindungen ausgesetzt. Nach kritischen TV-Berichten über die Haltung,
nach Protesten zum Schlachthof Wietze und Blockaden neuer, genehmigter
Mastställe sind zuletzt zwei Anlagen innerhalb der letzten Monate in Brand
geraten. Peter Wesjohann meint: "Das ist moderne Hexenverbrennung". |
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Tierhaltung in Massen - Wer trägt die Verantwortung? Teil 1 |
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Geschrieben von: Uwe Meier -
Samstag, den 05. November 2011
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„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie Tiere behandelt“ (Mahatma Ghandi). Aber es geht nicht um Moral, Respekt und Würde der Kreatur - es geht um das Geschäft. Teil 1

Vor knapp einem Jahr berichtete der Braunschweig-Spiegel über eine umfassende Studie von Professor Dr.
Jörg Hartung, Leiter des Instituts für Tierhygiene, Tierschutz und
Nutztierethologie der "Tierärztliche Hochschule Hannover", dass die praxisübliche Haltung
mit bis zu 25 Tieren pro Quadratmeter für die Masthühner eine große Qual bedeutet.
Im Grunde ist alles bekannt und alles gesagt. Alle können es wissen, so man es denn wissen will. Nutztiere – hier Hähnchen, werden
in Deutschland, insbesondere in Niedersachsen, in größter Enge gehalten. Oder anders
ausgedrückt, etwa 40 Kilo/qm Fleisch
werden industriell produziert. Der Markt fordert das und der Preis muss
stimmen. Der Preis für das kg/qm lebende
Fleisch, denn es geht nicht um das Tier, es geht um Fleisch je Quadratmeter. Diese Respektlosigkeit im Ausdruck einer Kreatur gegenüber, ist für unsere Gesellschaft vielsagend. |
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Der Beginn nachdemokratischer Zeiten |
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Geschrieben von: Redaktion -
Mittwoch, den 02. November 2011
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Wolfgang Michal:
Postdemokratie oder: Die überforderten Volksvertreter
"Europa entmachtet – ohne nennenswerten Widerstand – die nationalen Parlamente seiner Provinzen. Und die Parlamente dulden diese Entmachtung nicht nur, sie entleiben sich auch noch selbst. Sie geben mit ihrer Selbstentmachtung zu verstehen, dass sie die Verantwortung, die mit ihrer Tätigkeit verbunden ist, nicht mehr tragen können. Sie bedeuten der Exekutive: Macht ihr das mal, wir blicken nicht mehr durch! Die Dinge sind so kompliziert und riskant geworden, dass wir uns eigene Entscheidungen nicht mehr zutrauen. Logisch, dass viele Wähler darauf mit Verachtung und Wahlverweigerung reagieren." zum ganzen Artikel
"Der Göttinger Politikwissenschaftler Franz Walter diagnostiziert eine Uniformierung des Denkens in Deutschland und sieht Deutschland bereits im Post-Parlamentarismus angekommen. Der Euro wird zum Menetekel der deutschen Demokratie, in ihm werden wie in einem Brennglas alle unguten Tendenzen der letzten Jahre nicht nur sichtbar, sondern verstärkt. Jetzt geht es ums Ganze." Quelle: www.theintelligence.de
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