PM: "Brauchen auch zukünftig Anreize für Städte- und Kulturreisende"

Dies ist eine Pressemitteilung unseres Kooperationspartners, Arbeitsausschuss Tourismus Braunschweig e. V., vom 15. März 2013

 

Mitgliederversammlung des ATB (Foto: Arbeitsausschuss Tourismus Braunschweig e. V.)

Am heutigen Freitag findet in der Braunschweiger Stadthalle die jährliche Mitgliederversammlung des Arbeitsausschusses Tourismus Braunschweig e. V. (ATB) statt. Durch steigende Tourismuszahlen und ein neuerliches Rekordhoch im Jahr 2012 sieht der Verein sich bestärkt in seiner Arbeit. Dennoch blickt der ATB mit gemischten Gefühlen auf die Folgejahre. Alle Partner in der Stadt müssten die touristische Attraktivität Braunschweigs auch in Zukunft offensiv ausbauen, um insbesondere den Privat- und Kongresstourismus zu steigern, so der ATB.

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Veolia macht reinen Tisch – auch in Braunschweig?

Könnte sich Veolia "auch aus Deutschland weitgehend zurückziehen"? Kenner des Unternehmens glauben das laut FAZ vom 1. März [Artikel Veolia macht reinen Tisch]. Zwar bestreite der Vorstandsvorsitzende Antoine Frérot dies; es gebe aber auf jeden Fall im Konzern "gewichtige Stimmen für einen Rückzug". Das könne zu verschiedenen Abspaltungen führen, "etwa bei den lukrativen Verträgen für Energietechnik in Braunschweig"!
Der Konzern habe sich zwar seit dem Tiefstand seiner Aktie im vergangenen November etwas erholt, mit 6,5 Milliarden Euro Börsenwert liege er aber bei weniger als einem Sechstel des Wertes von Ende 2007. Die Nettoverschuldung des Konzerns sei mit über 11 Milliarden Euro fast doppelt so hoch.
Neben dem öffentlichen Transport der Gesellschaft Veolia Transdev hat Veolia bereits das Wasser-geschäft in Großbritannien wie das Geschäft mit festen Abfallstoffen in den USA abgestoßen. Bis Ende 2013 will man sich aus immerhin rund 40 Märkten zurückziehen.

Frontal 21: Streit um die Privatisierung der A 7 in Niedersachsen

Ankündigung des ZDF über die Frontal 21- Sendung zur Privatisierung der deutschen Autobahnen, die sie jetzt hier sehen können. (red)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer von Frontal 21,

für unsere morgige Sendung "Frontal 21" bereiten wir einen Beitrag über die Privatisierung der deutschen Bundesautobahnen vor. Darin geht es insbesondere um ein umstrittenes ÖPP-Projekt an der A7 in Niedersachen. Bundesverkehrsminister Raumsauer will die Sanierung der Fernstraße in die Hände von privaten Betreibern geben, dafür dürfen sie 30 Jahre lang die Lkw Maut kassieren - ein lukratives Geschäft. Die künftige Landesregierung lehnt diese Pläne ab und beruft sich auf interne Berechnungen der Landesstraßenbauverwaltung sowie des Bundesrechnungshofs. Danach wäre die ÖPP-Variante viel teurer als ein konventioneller Ausbau.

Bereits heute finden Sie eine Ankündigung des Beitrags sowie Ausschnitte aus Interviews mit dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag Anton Hofreiter (Grüne) und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann (CDU) unter folgendem Link auf unserer Internetseite:

_http://www.zdf.de/Frontal-21/Privatisierung-von-Autobahnen-26669192.html_

Wir würden uns freuen, wenn der Beitrag auf Ihr Interesse stößt und Sie den Link mit der Ankündigung ggf. weiter verbreiten würden.

Mit freundlichen Grüßen

Steffen Judzikowski


Das Märchen vom mühelosen Abnehmen.

Verbraucherzentrale beanstandet Werbung von Almased.

Hannover, 16.01.2013 – Die Werbung klingt verlockend für viele, die ihre Fettpolster loswerden wollen. Mit dem Almased-Eiweiß-Shake ganz einfach die überflüssigen Pfunde im Schlaf verlieren und schön werden. Und Vorher-Nachher-Fotos zeigen glücklich lächelnde Verschlankte, wie sie mit der Almased-Vitakost schnell und gesund’ zwischen 13 und 39 kg abgenommen hätten. Die Almased Wellness GmbH sollte wissen, dass es nach der Diätverordnung verboten ist, mit konkreten Gewichtsabnahmen zu werben, beanstandet die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Und auch der in der Werbung abgebildete Apotheker mit seinen empfehlenden gesundheitsbezogenen Aussagen ist ein glatter Verstoß gegen geltendes Recht.


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Massentierhaltung: Landvolk kritisiert Predigten zu Erntedank

Zum Erntedankfest soll Gott für die Nahrung gedankt werden, die die Menschen der Natur über das Jahr hinweg abgerungen haben. Die moderne Landwirtschaft und die Massentierhaltung gehören nach Ansicht von niedersächsischen Pastoren allerdings nicht dazu. Mehrere Geistliche sollen in ihren Festpredigten unsachliche Kritik an den Bauern geübt haben, wie der Landesbauernverband in Hannover beklagt. Allerdings reagierte die Interessengemeinschaft selbst nicht minder umstritten, als sie daraufhin ihre Mitglieder dazu aufrief, ihr "ungerechtfertigte und überzogene Kritik" mitzuteilen.

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Brief: Artgerechte Nutztierhaltung im Ökologischen Landbau?

Der Vorsitzende vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, schrieb einen Brief  zum Thema „Artgerechte Nutztierhaltung", nachdem in letzter Zeit zunehmend von quälerischer Tierhaltung in Biobetrieben in den Medien berichtet wurde.

"Ökologischer Landbau – Chance für Tiere und Umwelt oder unmöglich?“.

Betrifft: Artgerechte Nutztierhaltung im Ökologischen Landbau – Chance für Tiere und Umwelt oder unmöglich?

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Ökologischen Landbaus,

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Agrarindustrielle Verflechtungen in der Politik

Verflechtungen zwischen Politik und Wirtschaft sorgen bei Wählerinnen und Wählern meist für Unmut – und das nicht zu Unrecht, schreibt die Albert Schweitzer-Stiftung auf ihrer homepage. Denn wenn ein Politiker damit rechnen kann, dass sich seine persönlichen Finanzen ähnlich gut oder schlecht entwickeln wie eine bestimmte Wirtschaftsbranche, dann steigt die Gefahr, dass der Politiker Entscheidungen fällt, die nicht im Sinne des Gemeinwohles sind.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Fall Peer Steinbrück für Aufsehen sorgt, was uns den Anlass gibt, die Verflechtungen zwischen Agrarindustrie und Politik näher zu betrachten. Um es vorweg zu nehmen: Astrid Grotelüschen, die als Landesministerin inzwischen zurückgetretene »Puten-Queen«, bildet nur die Spitze des Eisbergs.

Die Organisation »abgeordnetenwatch.de« hat sich die Mühe gemacht, die Nebenverdienste der Bundestagsmitglieder auszurechnen bzw. Mindestsummen zu ermitteln.

Industrielle Landwirtschaft: Bauernverband mobilisiert gegen die Kirche

Die Vertreter des niedersächsischen Landvolks sind unzufrieden mit ihrer Kirche. Die mische sich zum Thema der industriellen Landwirtschaft ein und äußere sich "überzogen" kritisch.

Kommentar: Das ist ein Problem, das nur schwer lösbar ist, denn es geht um Werte. Für das Landvolk und deren Landwirte um monetäre Werte, für die Kirche um den Wert des Respekts vor der Schöpfung. Lesen Sie hier: " Kein Gott für arme Säue" in der TAZ.

Attraktivität des Weihnachtsmarkts. Erhöhung der Nutzungsentschädigung

Investitionen sollen Attraktivität des Weihnachtsmarkts sichern. Stufenweise Erhöhung der Nutzungsentschädigung für Weihnachtsmarktstände

Um die Attraktivität des Braunschweiger Weihnachtsmarktes auch in Zukunft erhalten zu können, sind Investitionen erforderlich. Um diese zu finanzieren wird die Nutzungsentschädigung für die Stände in den nächsten Jahren stufenweise erhöht. Der Schaustellerverband und die Braunschweig Stadtmarketing GmbH einigten sich auf eine stufenweise Erhöhung über den Zeitraum von 2013 bis 2021.

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Der Minusmultiplikator: Im Teufelskreis des Staatsschuldenabbaus

"Das sich abzeichnende Scheitern der deutschen Schuldenbremse und des EU-Fiskalpakts hat einen entscheidenden Grund: Die gesamtwirtschaftliche Rolle und damit die Verantwortung des Staates in der Gesamtwirtschaft wird mit dessen Reduktion auf einen einzelwirtschaftlichen Akteur wegdefiniert. Zur Rechtfertigung muss der substanzlose Vergleich des Staates mit der dadurch auch noch diskriminierten „schwäbischen Hausfrau“ herhalten. Wenn in diesem Mikrohaushalt gespart wird, dann stellt sich nicht die Frage, welche Auswirkungen dieser Ausgabenverzicht auf die regionale bzw. gesamtwirtschaftliche Nachfrage hat. Reduzieren jedoch die Gebietskörperschaften ihre Ausgaben im Gleichschritt, dann wird den Unternehmen Nachfrage entzogen. Daran ändert sich auch nichts im globalisierten Kapitalismus. Im Gegenteil, wenn dies alle wichtigen Staaten tun, dann wird daraus eine Weltwirtschaftskrise.

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