Macht Schokolade alle glücklich?

Wann hat Sie das letzte Mal ein Stückchen Schokolade glücklich gemacht? Vermutlich ist das nicht lange her, denn jedeR Deutsche isst
durchschnittlich etwa 100 Schokotafeln im Jahr. Doch der Appetit kann einem schnell vergehen angesichts des Schicksals vieler Kakaobauern und -bäuerinnen.

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Chance genutzt: Agrarminister leiten Richtungswechsel in der Agrarpolitik ein

Foto: Dr. Felix Prinz zu Löwenstein.

Ansprechpartner: Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, 0171.3035 686

Berlin, 05.11.2013. Die Ergebnisse des Sondertreffens der Agrarministerkonferenz in München kommentiert der Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW):

"Die Agrarministerkonferenz hat verantwortungsvoll entschieden. Am Ende der langen Verhandlungen haben die Vertreter von Bund und Ländern für einen Einstieg in den Systemwechsel in der Landwirtschaft gestimmt. Durch die Entscheidung für den Mitteltransfer von der ersten Säule (Direktzahlungen) in die zweite Säule (Förderung der ländlichen Räume) stehen ab dem Jahr 2014 zusätzlich 4,5 Prozent aller Direktzahlungen für Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raumes zur Verfügung. Mit diesen 220 Millionen Euro Aufstockung der 2. Säule jährlich werden wenigstens die Kürzungen des Budgets für die ländliche Entwicklung, die Kanzlerin Merkel verhandelt hatte, ausgeglichen. Damit verfügen die Bundesländer nun über Finanzmittel, um in den nächsten Jahren zielgerichtet in die Ausweitung des Ökolandbaus und weitere Klimaschutzmaßnahmen sowie Tier- und Naturschutzprogramme zu investieren."

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Neues Buch: „Es ist an der Zeit, aus guten Ideen Politik zu machen"

Von wegen alternativlos!
Der Attac-Aktivist, Grünen-Politiker und Autor Karl-Martin
Hentschel stellt sein neues Buch „Von wegen alternativlos" vor.
Dieses Buch ist kein dramatischer Beitrag, der die Bosheit und Hilflosigkeit der
Politik anklagt und dann den Leser ratlos zurücklässt. Dieses Buch will denen Mut
machen, die etwas verändern wollen. Der Autor Karl-Martin Hentschel weist die
angebliche Alternativlosigkeit der aktuellen Politik zurück und plädiert für Mut zu
politischer Gestaltung – für Utopien, die radikal und zugleich realistisch sind.


Montag, 11.November 2013 um 19:00 Uhr in
der Brunsviga, Karlstr. 35, Braunschweig
http://www.attac-netzwerk.de/braunschweig

 

Wenn Fleisch Hunger macht

Globale Auswirkungen der Fleischindustrie
Di 29. 10.2013 | 18 Uhr
Gewerkschaftshaus Wilhelmstr. 5 | Braunschweig

Foto: eed

Es diskutieren:

Christian Meyer Minister für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz, Niedersachsen
Dr. King David Amoah Ecumenical Association for Sustainable Agriculture and Rural Development (Ghana)
Daniele Schmidt Peter Centro de Apoio ao Pealotos Agricultor (Brasilien)
Moderation: Stig Tanzmann Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst

Flyer

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Sie sind gescheitert, Herr Bode!

Sie sind doch gescheitert, Herr Bode! Diesen Vorwurf schleuderte mir
kürzlich der Topmanager eines Lebensmittelkonzerns entgegen. Eine
Unverschämtheit? Oder hat der Mann Recht? Fraglos, einiges haben wir seit
der Gründung von foodwatch vor 11 Jahren erreicht. Wir haben dreiste
Werbelügen gestoppt, Hersteller mussten ihre Produkte aus den Regalen
nehmen und es gibt ein "Verbraucherinformationsgesetz". Doch leider ist
immer noch Fakt: Der tägliche Lug und Trug im Supermarkt ist die
skandalöse Normalität.

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Starbucks & Co: Warum Konzerne so wenig Steuern zahlen

Zehntausende überzeugend gefälschter Gutscheine haben Attac-Gruppen am 5. Oktober zeitgleich in mehr als 20 Städten verteilt. Das Unternehmen „Sparbucks" versprach einen kostenlosen Kaffee mit Muffin als Entschuldigung für jahrelange Steuervermeidung. Die Protestaktion stieß auf große Zustimmung: Es ist ein Skandal, dass die Kaffeespezialitätenkette seit Jahren keinerlei Gewinnsteuern in Deutschland zahlt – trotz jährlicher Umsätze von über 100 Millionen Euro!

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Wie aus dem Buchhalter ein Bauer wird

Aktuelle Entwicklungen in Kuba: Wie aus dem Buchhalter ein Bauer wird

Cuba Sí lädt ein zu einem Informationsabend am

Dienstag, 22. Oktober, 19:00 Uhr in der Brunsviga, Braunschweig, Karlstr. 35, Raum G5

Gäste: Teresa Planas, Vorsitzende der Kubanischen Vereinigung für Tierproduktion (ACPA) José Trujillo, Leiter des Cuba-Si-Projektes in der Provinz Pinar del Río

Seit 1991 unterstützt Cuba Sí unter dem Motto "Milch für Kubas Kinder" Projekte in der kubanischen Landwirtschaft. Vom gesteckten Ziel einer Ernährungssouveränität ist das Land noch weit entfernt. Woran liegt das, und woher nehmen die Kubaner die Kraft, ihren Weg unbeirrt und unermüdlich weiterzugehen -- trotz der Wirtschaftsblockade, des Zusammenbruchs von 1990 mit der anschließenden Spezialperiode und immer
wiederkehrender Rückschläge durch Dürreperioden und Hurrikans? Worin liegt das Geheimnis des kubanischen Bildungs- und Gesundheitssystems, für das Kuba international Anerkennung erfährt? Gibt es überhaupt eine
industrielle Entwicklung? Welche Rolle spielen die "Dissidenten" wirklich?

Mit Hilfe unserer kubanischen Gäste wollen wir durch Vortrag, Fotos, Frage- und Diskussionsrunde Antworten auf Fragen zum Alltag und zur aktuellen Politik in Kuba finden.

Die Vernetzung der Agrarindustrie und Agrarpolitik in Deutschland

Netzwerkbetrachtung der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft und ihrer Interessenvertretung in Spitzenverbänden und in der Politik.

Von Dipl.-Ing. agr. Veikko Heintz
im Auftrag der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

August 2013

Aufgaben, Ziel und Inhalt der Studie
Ziel der vorliegenden Arbeit ist eine Netzwerkdarstellung der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie der Einflussnahme auf den politischen Bereich. Mit der Studie sollen ggf. Missstände aufgezeigt werden und der mögliche Handlungs- und Regelungsbedarf in Bezug auf Transparenz von Entscheidungsprozessen und der politischen Willensbildung dargestellt werden.

taz berichtet über Privatisierungspolitik in Braunschweig

Die Recherchen von Matthias Witte zum KPMG-Gutachten – wir berichteten unter der Überschrift "Privatisierungspolitik im Blindflug" – wurden nun auch von der taz aufgegriffen. In dem Artikel "Das Haushaltswunder" (taz Nord, 03.10.2013) berichtet die taz "wie die Beratungsgesellschaft KPMG den Verkauf der Stadtwerke Braunschweig von einem Verlustgeschäft zu einem guten Deal schönrechnete".

Heiner Flassbeck: "Es gibt überhaupt keine Schuldenkrise"

Inmitten der Eurokrise ist Deutschland erfolgreich. Das sagen fast alle, Ex-Finanzstaatssekretär Heiner Flassbeck sagt es nicht. "Bei der Binnenkonjunktur ist nichts passiert. Die anderen Länder haben wir an die Wand gefahren, unsere Kunden sind auf dem Weg in die Pleite", so Flassbeck im Interview mit n-tv.de. "Ich weiß nicht, ob man das erfolgreich nennen kann."

n-tv.de: Alle sprechen von der Schuldenkrise. Sind wir wirklich durch eine zu hohe Staatsverschuldung in die Krise geschlittert? Das Interview