Weihnachtsmarkt: Wochenprogramm vom 19. bis 29. Dezember

Endspurt für den Braunschweiger Weihnachtsmarkt 2018: Noch bis zum 29. Dezember können sich Besucherinnen und Besucher am abwechslungsreichen Programm erfreuen.(Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Daniel Möller)

Ob weihnachtliche Konzerte, unterhaltsame Theatervorführungen für Kinder oder adventliche Stadtführungen: Das Programm auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt sorgt bei Groß und Klein für festliche Stimmung.

Das Wochenprogramm vom 19. bis 29. Dezember auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt.

Hinweis: Bitte beachten Sie die Marktruhe am 24. und 25. Dezember.

Dr. Andreas Beitin wird neuer Direktor des Kunstmuseums Wolfsburg

Andreas Beitin vor einem Werk von Jean Michel Basquiat Ishtar, 1983, Ludwig Forum für Internationale Kunst  Aachen. © VG Bild-Kunst, Bonn 2018. Foto: Carl Brunn.

Zum 1. April 2019 übernimmt Andreas Beitin die Leitung des Kunstmuseums Wolfsburg. Der promovierte Kunsthistoriker ist seit Februar 2016 als Direktor des Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen tätig.
 
Im November dieses Jahres wurde die von Andreas Beitin maßgeblich konzipierte Ausstellung. „Flashes of the Future. Die Kunst der 68er oder die Macht der Ohnmächtigen“ von der deutschen Sektion der Internationalen Kritikervereinigung  AICA zur „Ausstellung des Jahres 2018“ gekürt. Gemeinsam mit Dr. Brigitte Franzen und Holger Otten wurde er 2017 für die Ausstellung „Mies van der Rohe. Die Collagen aus dem MoMA“ im Ludwig Forum mit dem renommierten Justus Bier Preis für Kuratoren ausgezeichnet.

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Haben Pflanzen eine Würde?

Selbstverständlich haben Menschen eine Würde. Die ist laut Verfassung sogar unantastbar (Art.1 GG). Haben Tiere eine Würde? Das ist zwar strittig, aber im Grunde hat man sich darauf verständigt, dass auch Tiere eine Würde haben. Aber Pflanzen?

Wenn man sich mit dieser Frage befasst, werden Wissenschaftler und Politiker in der Schweiz die ersten Ansprechpartner sein. Im Rahmen des Gentechnikgesetzes haben sich die Schweizer schon vor Jahren mit der Pflanzenwürde wissenschaftlich beschäftigt. Denn es geht nicht nur bei gentechnischen Fragen um die moralische Berücksichtigung der Kreatur Pflanze um ihrer selbst willen. Also unabhängig von ihrem Nutzen für den Menschen. Wenn dem so sein soll, und aus meiner Sicht muss dem so sein, dann gebührt ihr auch Respekt. Warum, fragt sich der interessierte Leser. Ich mach es mir einfach: Weil die Pflanze lebendig ist. Und weil wir Leben nicht geben können!

Wird über das Wohl und Wehe der Kreatur Pflanze entschieden, und das tut der Mensch schon immer, denn der will sich wärmen, kleiden und ernähren, da wird das Pflanzentöten legitim sein. Darin ist sich die Philosophie fast einig. Aber wie ist es mit der Jasperallee? Dürfen wir einfach so die Bäume dort absägen wie die Stadt es vorhat, weil uns der Silberahorn nicht gefällt? Ist das überhaupt ethisch vertretbar? Haben nur die Pflanzen das Recht zu überleben, wenn sie "schön" aussehen? Was immer das auch sei.

Ist es ethisch vertretbar, die Wildkräuter in den Plattenfugen und Rinnsteinen zu vernichten? Das nur, weil sie unserem ästhetischen Empfinden im Wege stehen? Ist grauer Beton denn schöner als grauer Beton mit grünem, lebendigem Rand. Ist Tod schöner als Leben? Und wenn ja, warum? Alles Fragen des Alltags, denen man sich stellen kann, denn es handelt sich, wie gesagt, bei den Pflanzen um Lebewesen.

Vielleicht lassen Sie sich darauf ein, diese Beiträge zur Ethikdiskussion über Pflanzen zu lesen.

Die Würde der Kreatur bei Pflanzen

Die Würde der Pflanzen wird in der Schweiz zum Problem

Vom Wert der Pflanze - welchen Respekt schulden wir dem nichtmenschlichen Leben

Veranstaltungen im Dom vom 17. Dezember bis 23. Dezember

Dompredigerin Cornelia Götz, Dompfarrerin Katja Witte-Knoblauch, Domkantor Gerd-Peter Münden, Kantorin Elke Lindemann und Kantor Witold Dulski laden herzlich zu folgenden Veranstaltungen und Gottesdiensten in den Braunschweiger Dom ein:

 

Am Montag, 17. Dezember gibt es eine musikalische Andacht mit dem Chor der Lebenshilfe unter der Leitung von Aurora Holluba, das geistliche Wort spricht Dompredigerin Cornelia Götz.

Am Dienstag, 18. Dezember um 19.00 Uhr sowie am Mittwoch, 19. Dezember um 17.30 Uhr findet wieder das beliebte Liederfest „Singt Weihnachten“ statt, unter der Leitung von Domkantor Münden singen alle Besucher Advents-und Weihnachtslieder.

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Museum für Photographie: Facetten des bildnerischen Genres und Polaroids aus dem Toaster

Manuela Knaut fotografierte in Johannesburg (Südafrika) ihren Zyklus „Ponte City“ (2017/2018). In einem komplizierten Verfahren liess sie einige Bilder sogar auf Pappkartons drucken, die sie vor Ort fand. Foto: Marcus von Bucholz

Zum Jahresende zeigen die Mitglieder des Museumsvereins traditionell ihre eigenen Arbeiten im Museum für Photographie an der Helmstedter Straße. 41 KünstlerInnen folgten in diesem Jahr dem Aufruf, sich an der Ausstellung „Members Only“ zu beteiligen. Herausgekommen ist ein breiter Querschnitt, der alle Facetten des fotografischen Schaffens abbildet: Porträts und Landschaften, reportagehafte Bildserien, experimentelle Verfremdungen, Spielen mit Techniken und Materialien.

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Weihnachten unter der Brücke:

 Turid Müller

Leben auf der Straße. – Sensibilisierung für Menschen, die von Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit betroffen sind:

Am 13.12.2018, um 20 Uhr spielt die Hamburger Kabarettistin Turid Müller im Theater Das Kult in Braunschweig ihr satirisches Weihnachtsprogramm „TEILZEITREBELLIN im Weihnachts-Wahnsinn“.

Anschließend sammelt der Braunschweiger Verein „Weihnachten für alle“ Spenden und wirbt um ehrenamtliche Mithilfe sowie neue Mitglieder.

Wie kommt es zu dieser Kooperation?

Die Chansonette, im Erstberuf Psychologin, verrät: „Es ist uns ein Anliegen, die sozialen Gedanken von der Bühne hinaus ins Leben zu tragen. Da gehören sie hin.“

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Wichtiger als Wichteln: Die Liebe wird bedichtet

Lars Eidinger liest im Großen Haus aus Liebesgedichten von Thomas Brasch.

Der kaloriensüßen Seligkeit der Weihnachtszuckerbäckerei setzt das Staatstheater Braunschweig einen Kontrast entgegen; es beschäftigt sich mit Wichtigerem als Wichteln und Weihnachtsmännern: der Liebe. Am Mittwoch (12. Dezember) um 20 Uhr liest Lars Eidinger „Liebesgedichte“ von Thomas Brasch im Großen Haus.

„Liebe ist für Thomas Brasch eine Haltung, die sich jeder Festlegung verweigert. Eine Haltung, die ihre Träume fürchtend und sehnend der Wirklichkeit aussetzt und das Mögliche stets in den Horizont des Unmöglichen stellt...“, so die Ankündigung. George Kranz interpretiert die von Lars Eidinger gelesenen Gedichte auf dem Schlagzeug.

Die Lesung findet als Kooperation zwischen dem Fachbereich Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig und dem Staatstheater Braunschweig statt. Karten an der Abendkasse.

Braunschweiger Weihnachtsmarkt: Wochenprogramm vom 12. bis 18. Dezember

Die Plätze rund um den Dom St. Blasii und die Burg Dankwarderode verwandeln sich noch bis zum 29. Dezember in den stimmungsvollen Braunschweiger Weihnachtsmarkt mit unterhaltsamem Rahmenprogramm. (Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Peter Sierigk)

Pressemitteilung der Braunschweig Stadtmarketing GmbH vom 11. Dezember 2018

 Ob weihnachtliche Konzerte, unterhaltsame Theatervorführungen für Kinder oder adventliche Stadtführungen: Das Programm auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt stimmt Groß und Klein auf das bevorstehende Fest ein.

Das Wochenprogramm vom 12. bis 18. Dezember auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt:

 Überblick

1 Musik- und Kulturprogramm

2 Kinderprogramm

3 Weihnachtliche Veranstaltungen in der Innenstad

Respektvoll mit unseren Mitmenschen, Tieren und der Natur

Silvester ist schön! Wir wollen alle feiern, die bösen Geister vertreiben und viel Spaß haben. Auch ich begrüße es sehr, dass die Menschen fröhlich und glücklich sind!

 

Was leider oft vergessen wird, dass durch das Feuerwerk sehr viele Tiere (sowohl Heim- als auch Wildtiere) in Angst und Schrecken versetzt werden und teilweise auch verletzt werden. Was mich jedes Jahr ebenfalls sehr nachdenklich macht, dass auch Tierbesitzer Unmengen an Feuerwerkskörpern anzünden. Ist nicht endlich die Zeit gekommen, über das Handeln, das andere Lebewesen beeinträchtigt, nachzudenken oder auch Mitleid zu empfinden? Darüber hinaus wird zu Silvester endlos Feinstaub in die Luft abgelassen und jährlich werden viele Menschen verletzt – auch in Braunschweig.

 

Wie wäre es zum Beispiel, das Geld für die Feuerwerkskörper und Knaller zu spenden. Zum Beispiel an Kinder- oder Tierprojekte oder auch in Umweltprojekte? Es wäre auch sehr zu begrüßen, wenn die Stadt Braunschweig endlich nur auf ausgewiesen Plätzen das Zünden der Feuerwerkskörper erlaubt. Wir würden Kosten für die Reinging sparen, Mensch, Umwelt und die Tiere schützen und die Feuerwehr, Krankenhäuser und die Polizei entlasten. Alle könnten friedlich feiern.

„Zerrissene Zeiten: Krieg. Revolution. Und dann?“

Termin: 12. Dezember 2018

Vortrag: „Zerrissene Zeiten: Krieg. Revolution. Und dann?“ Die Braunschweigische Landeskirche in den Jahren 1918-1923

Referent: Henning Böger

Mittwochnachmittag an St. Katharinen
Uhrzeit: 15 – 17 Uhr

Veranstalter: E.-luth. Kirchengemeinden St. Katharinen und St. Magni in Braunschweig

Ort: Gemeindesaal (barrierefrei), An der Katharinenkirche 4, 38100 Braunschweig

Musik: Iouri Kriatchko (Klavier)
Kaffee und Kuchen werden gereicht. Eintritt frei.

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