Aufruf warnt vor „Point of no Return“ und fordert Rückkehr zu politischer Vernunft

Mit einem Aufruf, zur Vernunft in den internationalen politischen Beziehungen zurückzukehren und für die aktuellen Krisen gemeinsam politische Lösungen zu suchen, haben sich am Samstag Persönlichkeiten mehrerer Länder zu Wort gemeldet. Sie rufen dazu auf, „in gemeinsam angewandter Vernunft neue Wege in der Gefahr zu suchen, zu finden und zu gehen – neue Wege zu einer ‚Friedens- und Sicherheitsordnung von Vancouver bis Wladiwostok‘, wie sie in der ‚Pariser Charta für ein neues Europa‘ angelegt ist“. Die Erstunterzeichner sind der Dirigent Justus Frantz, Harald Kujat, ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr, und der Physiker Bruno Redeker, Geschäftsführer der Carl Friedrich von Weizsäcker-Gesellschaft.

Der Aufruf wurde von Persönlichkeiten mehrerer Länder mitunterzeichnet, so von dem ehemaligen Bundesaußenminister Sigmar Gabriel, dem deutschen Historiker Jörg Baberowski, dem russischen Politikwissenschaftler Vladislav Belov, dem russischen Ökonomen Ruslan Grinberg, dem französischen Philosophen Rémi Brague, dem polnischen Philosophen Andrzej Bronk, dem österreichischen Physiker Christian Fabjan, dem ehemaligen SPD-Vorsitzenden und brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck, dem Islamwissenschaftler Ralph Ghadban, Alfred Grosser, Publizist und Autor aus Paris, dem Politologen Alexander Rahr, dem ehemaligen Bundesinnenminister Otto Schily und vielen anderen. Quelle