Was ist "fair" im Schokoladengeschäft? Innovative Kakaopreisgestaltung kommt aus Braunschweig

Kleinbauer mit Kakaofrucht und Plastiksack für die Fermentation des frischen Kakaos. Foto Uwe Meier

Fairness im Kakaohandel ist selten. Dabei kann wirklich fair gehandelter Kakao für die Kakaobauern Entwicklungschancen eröffnen. Wenn es heute noch Kindersklaven in den westafrikanischen Kakaoländern gibt, wo der meiste Kakao herkommt, dann liegt das daran, dass die Kakaopreise viel zu niedrig sind - und das seit Jahren. Diese Preise sind die Ursache für Ausbeutung der Kinder und der Natur. Das ist der Grund für die billige Schokolade in den Regalen unserer Geschäfte.

Auch eine Folgewirkung dieser Ausbeutung sind die Flüchtlinge, die aus diesen Ländern (Ghana, Elfenbeinküste) zu uns kommen. Über den Billigkakao und die Billigschokolade in den meisten Verkaufs-regalen, machen wir uns mitschuldig an der Flüchtlingsproblematik nach Europa und die Toten im Mittelmeer. Aber es gibt Alternativen - auch in Braunschweig!

Die Braunschweiger Firmen "Projektwerkstatt Ur-waldgarten" und "Yes Future GmbH" mit "Cacao de Paz", wollen die Preisfindung neu gestalten. Der Kleinbauer bestimmt den Preis für seinen Kakao und nicht mehr der Aufkäufer.

"Das ist eine Umkehr der Machtverhältnisse und eine Abkehr vom anonymen Markt. Es ist eine Hinwendung zum Menschen",

sagt Uwe Meier, einer der Initiatoren der Braunschweiger Schoko-Firmen.

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„Talar und Lippenstift“ in St. Katharinen

„Der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und redet mit seinen Jüngern.“ (Markus 16)

Begleitprogramm zur Ausstellung „Talar und Lippenstift“ über die Frauenordination in der Braunschweigischen Landeskirche.

Am 4. April 1968 wurden in Braunschweig die ersten sechs Theologinnen ordiniert. Zum 50jährigenJubiläum der Frauenordination wird die Sonderausstellung ,,Talar und Lippenstift". 50 Jahre Frauen im Pfarramt der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig" vorbereitet. Sie zeichnet den Weg der Frauen ins und im Pfarramt nach. Eine kultur- und kirchengeschichtliche Einordnung stellt in drei chronologisch aufeinanderfolgenden Themenbereichen den Wandel der Wahlmöglichkeiten und der Tätigkeitsbereiche von Frauen im Raum der braunschweigischen Landeskirche vom Mittelalter bis heute dar. Eine abwechslungsreiche Präsentation veranschaulicht das Interesse an der Gleichstellung von Frauen in Kirche und Gesellschaft bis heute und fragt: lst sie schon erreicht? Weiter

 

Braunschweiger Braunkohlbankett von Slow Food - neu interpretiert

Es sind noch Plätze frei!

"Altmärker Braunkohl " mit lila Blattrippen Foto Slow Food

Braunschweiger Braunkohlbankett von Slow Food - neu interpretiert mit Jan Behrens und Paul Köninger

Alte vergessene Gemüse- und Obstsorten aus der Region wieder auf unsere Teller zu bringen, das ist eines der vielen Anliegen von Slow Food Braunschweiger Land. Darum wird am Freitag, 25. Januar um 18 Uhr das traditionelle Braunschweiger Braunkohlbankett mit dem original Altmärker Braunkohl und der Queenbirne wieder im "Lindenhof" in Bornum (Königslutter) stattfinden. Kulinarisch allerdings etwas anders als gewohnt. Die Gäste erwartet ein kreatives und spannendes Vier-Gänge-Menü im stimmungsvollen Saal des traditionsreichen Landgasthauses.

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Digitalisierung: Mensch 4.0

Weitere Informationen im Programm

"Der größte Steuerraub aller Zeiten muss endlich Konsequenzen haben"

Hans-Christian Ströbele, hier bei seiner Dankesrede anlässlich der Verleihung des Fritz Bauer Preises der "Humanistischen Union" in Berlin 2018. Foto Uwe Meier

 

"Journalist Oliver Schröm hat Cum-Ex-Geschäfte enthüllt. Nun ermittelt der Staatsanwalt gegen ihn. Das muss Konsequenzen für ein neues Gesetz haben, fordert Grünen-Politiker Ströbele im Gastbeitrag.

Die Pressefreiheit steht in Deutschland durch den Artikel 5 des Grundgesetzes unter besonderem Schutz. Doch auch Journalisten müssen sich an Gesetze halten. Wie bestimmte Gesetze aussehen, ist deshalb wichtig für die Arbeit von Journalisten.

Das wird am Fall des Investigativ-Journalisten Oliver Schröm deutlich, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen seiner Cum-Ex-Recherchen ermittelt. In einem Gastbeitrag fordert der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele Änderungen an einem Gesetzentwurf, über den der Bundestag kürzlich diskutiert hat."  Quelle: T online Nachrichten

DER JAHRESRÜCKBLICK 2018 mit Urban Priol

Über die zahlreichen Absurditäten, verpackt in eine politische Analyse, in unserem Land, berichtet Urban Priol in seiner unnachahmlichen Art. Kein relevantes politisches Thema wird ausgelassen. Zum Schluss fragt man sich, warum noch was funktioniert. Hoffnung auf Besserung besteht jedenfalls nicht.

Es soll drei Versionen geben: ZDF, SAT3 und eine Audio-Version. Die Audio-Version soll mit Abstand die beste sein, schreibt Michael Kolaßa und sendet gleich eine Inhaltsangabe mit, so sein  Leserbrief in den Nachdenkseiten.

RUBIKON grüsst zum neuen Jahr

"Alle Jahre wieder..."

Auf dem Weihnachtsmarkt treffen sich Gefühle mit Umsatz unter Alkoholeinfluss Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Philipp Ziebart


Nein, neu ist das nicht. "Alle Jahre wieder" wird darüber geschrieben, immer, wenn das "Christuskind kommt - auf die Erde nieder". Dann erklingen Schalmei, Trompeten, das zarte Glockenspiel. Chöre schmettern das bachsche Oratorium, und es wird ganz warm ums Herze. Dazu diese Pressemitteilung des Stadtmarketings: "30 Tage Adventslichtzauber enden mit Musik"

Nein, neu ist das nicht. "Alle Jahre wieder" müssen auch die Kassen klingeln, sofern es noch welche gibt. Der Internethandel passt noch nicht so recht ins kommunale Marketinggeschehen. Weihnachten ist die umsatzstärkste Zeit im Jahr. Etwa ein Drittel der Umsätze werden in den letzten Wochen vor Weihnachten gemacht. Wenn´s Weihnachten nicht läuft mit den Umsätzen, wann dann? Pressemitteilung des Stadtmarketings.

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Albrecht Müller spricht über seinen Internet-Blog NachDenkSeiten

Albrecht Müller, ehemaliger Regierungssprecher und Wahlkampfmanager von Willy Brandt, ist Gründer und Herausgeber der NachDenkSeiten - ein Internet-Blog. Die NDS, die sich als "Gegenöffentlichkeit" verstehen, verfolgen kein geschäftliches Interesse. Die NDS folgen der Idee, etwas gegen die Einseitigkeit und Flachheit der öffentlichen Debatte tun zu wollen und dazu das Medium Internet zu nutzen. Hören Sie hier ein Interview mit Albrecht Müller über die NachDenkSeiten.

„Der letzte Jolly Boy – ein Roadmovie mit dem 97-jährigen Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum“

Am 28.01.2019 um 18:45 Uhr

im Universum Filmtheater (Neue Straße 8, 38100 Braunschweig)

Im Anschluss wird es die Möglichkeit geben mit dem Regisseur Hans-Erich Viet ins Gespräch zu kommen.

Der letzte Jolly Boy ist ein Dokumentarfilm mit dem 97-jährigen Leon Schwarzbaum, geboren in Hamburg, aufgewachsen in Polen. Als Einziger seiner Familie überlebt er Auschwitz, Buchenwald, Sachsenhausen. Er war Beobachter im SS-Prozess in Lüneburg, ist Nebenkläger beim SS-Auschwitz Prozess in Detmold, Gast bei Markus Lanz und spricht mit Gefangenen in der JVA Zeithain. Ein Roadmovie durch Jahrzehnte deutscher und polnischer Geschichte - mit einem Mann, der als Jugendlicher in einer Boygroup sang: den „Jolly Boys“, inspiriert durch den amerikanischen Swing. (DGB)

Der Braunschweig-Spiegel hat im Juni 2016 den Prozess gegen Reinhold Hanning am Landgericht Detmold verfolgt. In diesem Prozess kam Leon Schwarzbaum zu Wort. Er hat wärend des Prozesses dem Angeklagten einen Brief übergeben, der hier veröffentlicht wird. Die Briefübergabe erfolgte, weil Reinhold Hanning während des gesamten Prozesses kein Wort gesagt hatte.

Das Urteil gegen Hanning war eher nebensächlich. Wichtig war, dass er verurteilt wurde. Das war bis vor wenigen Jahren nicht selbstverständlich. Lesen Sie hier die beeindruckende Urteilsbegründung der Richterin Frau Gudda. Die Beründung ist ein Stück deutsche Vergangenheit und verdeutlichte Geschichte (um)