„Flüchtlingswege 1945–2015“ – Braunschweiger Flüchtlinge erzählen

Pressemitteilung

In dieser Woche (16. Woche) erscheint in Braunschweig das Buch „Flüchtlingswege 1945-2015“. Es ist Ergebnis eines gemeinsamen Projekts der Biografiewerkstatt „Worte & Leben“ mit der „DRK-KaufBar“, unterstützt durch die Stiftung „Integrationskultur“. Am 21. April 2018 wird in der DRK-KaufBar um 18 Uhr eine Buchvernissage stattfinden.

Im Buch „Flüchtlingswege 1945–2015“ erzählen acht Männer und Frauen – die heute in der Region Braunschweig wohnen – ihre Geschichte: Sie berichten von den teils dramatischen Ereignissen ihrer Flucht, von dem, was vorher geschehen war und davon, wie es später hier weiterging. Sie stammen aus verschiedenen Generationen und Kulturen, ihre Flucht fand zu unterschiedlichen Zeiten statt. Die 97-Jährige, die 1947 als Folge des 2. Weltkriegs aus Polen vertrieben wurde, kommt genauso zu Wort wie der 21-Jährige, der 2015 vor der islamistischen Terrormiliz al-Shabaab aus Somalia floh. Leseprobe

 Worte & Leben

Dr. Mareile Seeber-Tegethoff

Scharenbusch 63

38104 Braunschweig

0531 22 54 154

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www.worte-und-leben.de

Jugendopposition im Zweiten Weltkrieg

Prof. Dr. Edmund Brandt, Institut für Rechtwissenschaft der TU, stellt in einem Vortrag am Donnerstag, den 19.4.2018, um 19.00 Uhr, in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße
eine unveröffentlichte Doktorarbeit aus der NS-Zeit vor, die er in der Institutsbibliothek vorfand. Sie behandelt die „Banden- und Cliquenbildung Hamburger Jugendlicher während des Krieges“.
Brandt diskutiert, wie die damalige Rechtswissenschaft den Verfall der Massenloyalität bei Jugendlichen wahrnahm und rechtlich verfolgen wollte.

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Grüne beantragen Drei-Feld-Sporthalle für die IGS Volkmarode

Mit einem Dringlichkeitsantrag zum heutigen Schulausschuss wollen wir Grünen endlich einen positiven Beschluss für eine Drei-Feld-Sporthalle an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Volkmarode herbeiführen. Dazu unsere Ratsfrau und schulpolitische Sprecherin Annika Naber:

„Die von der Stadtverwaltung favorisierte Zwei-Feld-Halle ist definitiv nicht ausreichend, da die IGS Volkmarode einen Bedarf von 3,3 Anlageneinheiten hat und daher eigentlich sogar eine Vier-Feld-Halle benötigt. Der Bau einer Drei-Feld-Sporthalle würde zumindest den Großteil dieses Bedarfs abdecken. Die Schülertransporte zur Sporthalle Schapen in Linienbussen der Verkehrs-GmbH würden so deutlich reduziert oder könnten ganz entfallen.“

IGS-Schulleiter Christian Düwel hat die Drei-Feld-Halle in einer Stellungnahme vom 15.02.2018 als „einen vertretbaren Kompromiss zwischen den Belangen des Schulsports und den finanziellen Möglichkeiten der Stadt Braunschweig“ bezeichnet.  

Buchvorstellung: "Ein Leben in Manneszucht. Von Kolonien und Novemberrevolution"

Claus Kristen: Ein Leben in Manneszucht. Von Kolonien und Novemberrevolution - 'Städtebezwinger' Georg Maercker
Buchvorstellung und Lesung: Donnerstag, 12.4.2018, 19.30 Uhr im Guten Morgen Buchladen,
Bültenweg 87, 38106 Braunschweig. Eintritt: 5,- €
 
November 1918: Das deutsche Heer hat kapituliert, die bislang herrschenden Monarchisten sind sang- und klanglos verschwunden. Die Republik wird ausgerufen, die Forderung nach Entmilitarisierung und Sozialisierung ist unüberhörbar, eine grundsätzliche Umgestaltung der Gesellschaft in greifbarer Nähe. Zwei Monate später treten in den Berliner Januar-kämpfen militärische Freiwilligenverbände zum ersten Mal öffentlich in Erscheinung, darunter das «Freiwillige Landesjägerkorps» des Generalmajors Georg Maercker. Maercker zieht anschließend im Auftrag der Reichsregierung kreuz und quer durch Mitteldeutsch-land, um revolutionäre Unruheherde zu bekämpfen. Seine Erfahrungen reichen dabei bis in die deutsche Kolonialgeschichte zurück. Dort nahm er in «Ost»- und «Südwestafrika» an den Kämpfen gegen Herero und Nama teil.

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Zum 200. Geburtstag von Karl Marx: Liederabend von Diether Dehm in der VITA-MINE

Kurz vor dem 200. Geburtstag von Karl Marx kommt Diether Dehm mit seinem Pianisten Michael Letz in die Vita-Mine, um dem großen Philosophen und Ökonomen musikalisch zu gratulieren.
Dazu bedient sich Dehm bei Brecht, Eisler und nebenbei auch bei seinen eigenen Werken! Feiert also zwischen Ostermarsch und 1.Mai-Demo einen 200-Jährigen, der schon wusste: „Jeder Schritt echter Bewegung ist wichtiger als ein Dutzend Programme“. – Und das alles auch noch in der Karl-Marx-Straße in Braunschweig. Passt doch!

Geburtstagslieder für Karl-Marx: Diether Dehm und Michael Letz
FR 13.04.18 - 19.30 Uhr
DIE VITA-MINE, Karl-Marx-Str. 6, 38104 Braunschweig
VVK 12,00 AK 15,00  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Osterwünsche der Islamischen Gemeinschaft Braunschweig

 
Frohe Ostertage wünscht Ihnen die
 
I.G.B.
 
Islamische Gemeinschaft Braunschweig
und eine gesegnete Zeit im Beisein Ihrer Lieben Menschen. 
 
 
I.G.B.
Islamische Gemeinschaft Braunschweig e.V.
IQRA-Moschee - مسجد اقرأ
Wendenstr. 36, 38100 Braunschweig
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Rundgang zu Gedenkpunkten zur NS-Geschichte

Anlässlich des Jahrestages zur Befreiung Braunschweig am 12. April 1945 organisiert das Friedenszentrum e. V. in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Andere Geschichte auch in diesem Jahr einen Rundgang zu Gedenkpunkten zur NS-Geschichte in unserer Stadt. Treffpunkt für die etwa 1 ½ stündige Führung ist die Ostseite des Domes an der Skulptur „Die Trauernde“. Der Rundgang führt durch die Innenstadt u. a. an den Ort der Sondergerichte, der Kapitulationsunterzeichnung, der Bücherverbrennung und endet in der Mauernstraße.

Der nächste Rundgang, der vom Arbeitskreis Andere Geschichte e. V. angeboten wird, findet am

Sonntag, 08. April 2018 statt.

 

Gedenkorte zur NS-Geschichte

Sonntag

08. April 2018, 15.00 Uhr

Treffpunkt: Ostseite des Domes

Führung: Silke Böhme

Die Teilnahme ist kostenlos.

Veranstalter: Arbeitskreis Andere Geschichte e. V.

Robert Lebeck im Kunstmuseum Wolfsburg

Jackie Kennedy und ihre Schwester Lee Radziwill in der St. Patrick’s Cathedral, New York, 7./8. Juni 1968 © Archiv Robert Lebeck

Der Fotograf Robert Lebeck gehört zu den besten Fotojournalisten der Nachkriegszeit. Seine Reportagen für Zeitschriften wie den "Stern", "Geo" und "Revue" sind legendär. Viele Jahrzehnte lang setzte Lebeck in Deutschland Standards in der Pressefotografie. 2014 starb Robert Lebeck im Alter von 85 Jahren. Er hinterließ ein Archiv mit Tausenden Fotos, das heute von seiner Witwe Cordula Lebeck geleitet wird. Bilder aus den Tagen einer noch unbegriffenen internationalen Solidarität: Die Ausstellung „Robert Lebeck 1968“ im Kunstmuseum Wolfsburg zeigt bisher unbekannte, zum großen Teil unveröffentlichte Arbeiten des berühmten Fotojournalisten. "Ein Maler des modernen Lebens"

Video

Auftakt zum Schützenfest, Wolfsburg, 22. Juni 1968 © Archiv Robert Lebeck

Integration geht durch den Magen: Erfolgreicher Kochabend geht in die zweite Runde

Pressemitteilung

"Es gibt wahrscheinlich keinen schöneren Rahmen Menschen kennen zu lernen, als sein Zuhause zu öffnen um für sie und mit ihnen zu kochen. Das Konzept der Welcome Dinner ist eigentlich ganz einfach: Braunschweiger und Braunschweigerinnen laden Menschen, die aus anderen Kulturen kommen, zu sich nach Hause ein und kochen für sie. Dabei ist egal, ob die Gäste Geflüchtete sind, die erst vor kurzem nach Deutschland gekommen sind, oder Eingewanderte, die schon etwas länger hier sind."

Tel.: 0531 - 240 98 02
Mobil: 0178 - 27 49 64 9

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www.welcome-dinner-bs.de
www.facebook.com/WelcomeDinnerBraunschweig/

"Westliche Werte" auf dem Prüfstand. Prüfung nicht bestanden!

In der "Westlichen Wertegemeinschaft" (WWg) ist man sich einig. Verantwortlich für die Vergiftungen des russischen Doppelagenten Skripal und seine Tochter Julia am 4. März in Salisbury, ist Russland und insbesondere Putin. Diese sog. sichere Erkenntnis wird weltweit hinausposaunt. Doch gleichzeitig posaunt man auch in die Welt, dass fundamentale Rechtsordnungen in der WWg kaum noch etwas gelten.

Es ist erstaunlich und erschreckend zugleich wie leichtfertig entscheidende Pfeiler unserer Rechtsordnung von der Politik geschliffen werden. Noch gilt in Deutschland, in der EU und darüber hinaus, das Unschuldvermutungs-Prinzip, wenn ein Täter nicht überführt bzw verurteilt ist. Im Fall der Vergiftungen an der Familie Skripal gilt das alles nicht mehr. Und man ist sich in der westlichen Staatengemeinschaft auch noch weitgehend einig. Dabei ist der Rechtsstaat, so wird immer gesagt, ein wichtiges Rechtsprinzip. Doch bei Russland und bei Putin darf dieses Prinzip nicht gelten. Lesen oder hören sie dazu im DLF den FDP-Politiker und Anwalt für Strafrecht, Wolfgang Kubicki: "Wer weiß, wer der Täter ist, der braucht keine Aufklärung"

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