DER Antikriegsfilm - eine Erzählung vom Horror des Stellungskriegs im 1. WK

Screenshot aus dem Film

Eine unglaublich ehrliche, einfühlsame und daher umso schockierendere Erzählung eines französischen Kriegsteilnehmers vom Horror des Stellungskrieges des Ersten Weltkrieges - und der Sinnlosigkeit des Krieges an sich. Faszinierende Erzählung untermalt mit atembraubenden https://www.youtube.com/watch?v=T_7YOXBrTqk

Eine Reise zum Ende des 1. Weltkriegs (Teil 3) Verdun - Ein Symbol ...

... des Eliteversagens und des Zivilisationsbruches

Ich berichte von meiner Reise auf die ehemaligen Schlachtfelder des 1. Weltkriegs. Dieses ist nach der 1. Folge über Ypern, der 2. Folge über das Gebiet der Somme, die 3. Folge über Verdun in Lothringen. Im Laufe der Zeit sind die ersten beiden Folgen immer wieder ergänzt worden, sodass es für Interessierte sinnvoll sein könnte, die Folgen noch einmal im Gesamtzusammenhang zu betrachten. Es wird jedoch nicht nur über die Reise berichtet. Zahlreiche Verlinkungen weisen auf besondere oder vertiefende sachliche oder emotionale Belege hin und werden mit Fotos ergänzt.

Sag mir wo die Blumen sind


Verdun - eine Stadt von besonderer Bedeutung

Verdun in Lothringen, im Herzen des Departement Meuse (Maas) nimmt einen ganz besonderen Platz in der kollektiven Erinnerungskultur ein. Hier wurde Weltgeschichte geschrieben. Die „Heldenstadt“, wie Verdun immer wieder bezeichnet wird, hat jedoch nichts mit Helden zu tun. Sie hat zu tun mit Verantwortungslosigkeiten der sog. Eliten und dem Sterben hunderttausender Menschen auf engstem Raum. Insofern nicht "Heldenstadt" sondern "Stadt des Elitenversagens".

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Eine Reise zum Ende des 1. Weltkriegs (Teil 2)

Teil III (Verdun)

TEIL II (Gebiet Somme)

Teil I (Einführung und Ypern)


Die Somme

Die Somme ist ein wunderschönes Flüsschen und liegt landschaftlich lieblich eingebettet in einem seichten Hügelland im Norden Frankreichs. Hier und da kleine Bauernhöfe und kleine Dörfer. Ein Feriengebiet, und die schweren fruchtbare Kalkmergelböden lassen hohe Erträge erwarten.

Der Krieg ist längst vorbei, doch finden an vielen Stellen die Landwirte noch Reste von Kriegsgerät, Munition und vor allem Gebeine. Wenn man die Landschaft vor sich liegen sieht, ist es nicht vorstellbar, dass hier die verlustreichsten Schlachten zwischen den Menschen aus den Commonwealth-Ländern und den Menschen aus Deutschland tobten.

Erlebnisbericht eines Frontsoldaten

Hannes Wader: "Es ist an der Zeit"

Leiche in Uniform (Fotograf unbekannt)

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Eine Reise zum Ende des 1. Weltkriegs (Teil1)

Millionen von Kinder sind seinerzeit ohne Väter und Großväter aufgewachsen. Auch meine Großmutter zog ihre beiden Söhne alleine groß, denn ihr Ehemann, mein Opa, war in Frankreich gefallen. Sie zog ihre Jungs in Armut groß, sparte sich deren Ausbildung vom Munde ab und musste sie dann loslassen für den 2. Weltkrieg. Ein Beleg, den ich in der Hand halte, beweist: Meine Oma bekam 90 Mark Kriegerwitwenrente.- Das Ist der Lohn des Vaterlandes! Doch ihr Schicksal war das von Millionen Frauen in Europa. Einige wenige haben am Krieg verdient. Das hat sich bis heute nicht geändert.

»Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert.«

Carl von Ossietzky in der Weltbühne vom 8. Dezember 1931

 

Die Grabstelle

Im Herbst 2014 berichtete ich in drei Teilen von einer Reise auf die Schlachtfelder des 1. Weltkriegs, zu den Ehrenmalen und zu den unendlichen Soldatenfriedhöfen. Es war eine Reise, die ich unternahm, weil der Beginn des 1. Weltkriegs sich zum einhundertsten Mal jährte. Den Bericht im Braunschweig-Spiegel von den Schlachtfeldern, mit Briefen, Fotos, Filmen, Musik und anderen Dokumentationen, biete ich den Lersern zum einhundertjährigen Kriegsende noch einmal an. Ich habe ihn nach vorne geholt, denn er hat nach wie vor Gültigkeit.

Es wird von einer Reise berichtet. Über Besuche der Schlachtfelder des 1. Weltkriegs. Dabei stehen die getöteten und die verwundeten Menschen um Ypern (niederländisch: Ieper, französisch: Ypres, westflämisch: Yper) in Belgien, um die Schlachtenorte an der Somme und um Verdun im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt  Gedanken, die immer wieder aufkommen und nicht verschwinden wollen.

Als ich in meinem Umfeld kundtat, dass ich nach Flandern und Frankreich fahren möchte, um auf den ehemaligen Schlachtfeldern des 1. Weltkriegs zu gedenken, bekam ich hauptsächlich Ablehnendes zu hören. "Gedenktourismus", "lange her", "das tu ich mir nicht an", "nichts damit zu tun", "will keine schlechten Gefühle", "habe andere Probleme", so könnte ich die Ablehnung zusammenfassen.

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Sehr spät, aber nicht zu spät: Das Gesetz zu einer Verbrauchersammelklage oder Musterfeststellungsklage

Helmut Kramer vor dem ehemaligen Hinrichtungshaus im Wolfenbütteler Gefängnis. Heute werden hier der Opfer gedacht, die hier hingerichtet wurden. Kramer rettete damals das Haus vor dem Abriss. Ihm ist damit letztendlich die heutige Gedenkstätte zu verdanken. In seinem Sinne soll hier nicht nur der Opfer gedacht werden. Vor allem soll in der Gedenkstätte über die Täter, insbesondere über die  Schreibtischtäter mit ihrem juristischen Instrumentarium, geforscht und publiziert werden. Denn die, und nicht die Opfer, sind der Schlüssel dafür, dass sich Vergleichbares nicht wiederholt. Foto Uwe Meier

 

Neben vielen anderen juristischen Querelen hat Volkswagen seit dem 1. November 2018 eine Sammelklage von VW-Geschädigten am Hals, jener Verbrauchersammelklage, an die sich jeder von dem Diesel-Skandal betroffene VW-Kunde kostenlos und ohne Risiko anschließen kann, mit nicht mehr als nur einem Mouse-Klick. Ermöglicht wird dies durch ein neues Gesetz:  Das Gesetz zur Einführung einer zivilprozessualen Feststellungsklage.

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1918: Was für ein Jahr! Und dann noch der 9. November

Quelle Lupo  / pixelio.de

Was für ein Jahr, das Jahr 1918. Und dann noch der 9. November in Deutschalnd: die Pogromnacht der Nazis gegen die Juden, der Aufstand fast ohne Gewalt und der Zusammenbruch der DDR.  Der grauenhafte Krieg war im November zu Ende. Von der Revolution im November des Jahres 1918 profitieren wir noch heute:

Trennung von Staat und Kirche,

Parlamentarische Demokratie,

Wahlrecht für Frauen,

Frauenwahlrecht,

Tarifpartner,

Betriebsräte,

Achtstundentag,

Sturz der Monarchie.

Lesen sie hier einen Kommentar von Stefan Reinecke und Klaus Hillenbrand: Enthusiasmus und Absturz

 

 

 

Das Image von Angela Merkel hat mit der Realität nicht viel zu tun

Eine Dokumentation dazu

»Unter Merkel kauften sich Blackrock & Co in die wichtigsten Unternehmen ein. Übernehmen sie nun mit Friedrich Merz auch die Regierung?«

 Um diese Frage zu beantworten sollte dieses Buch von Werner Rügemer gelesen werden

Papyrossa-Verlag Köln 2018, September 2018.  357 Seiten, 19,90 Euro

Typologie und Praktiken von BlackRock, Blackstone, Hedgefunds und weiterer Schattenbanken sowie deren Beraterheere (Wirtschaftskanzleien, Wirtschafts“prüfer“, Unternehmensberater, Ratingagenturen, PR) bei der Verwertung der aufgekauften Unternehmen und Banken. Mit Digital-Giganten wie Amazon, Facebook, Google, Microsoft, Apple und Uber, die den neuen Finanzakteuren gehören, haben sie schon vor Donald Trumps »America First« die US-Dominanz in der EU verstärkt.

Arbeits-, ­Wohn-, ­Ernährungs- und Lebensverhältnisse: Die neue Ökonomie dringt in die feinsten Poren des Alltagslebens von Milliarden Menschen ein. Kauf von Politikern, systemische Rechtsverletzungen, prekäre Arbeitsverhältnisse, populistische Politik,  Parallelgesellschaft in Finanzoasen. Porträts von Fink/BlackRock, Schwarzman/Blackstone, Thiel/Founders Fund, Dalio/Bridgewater, Bezos/Amazon, Schmidt/Google sowie von Ross, Kornblum, Rohatyn, Macron/Lazard/Rothschild. Kooperation von Google&Co mit Militär.

Konflikt USA-EU-China. Vergleich des westlichen Kapitalismus mit China (Menschenrechte, Völkerrecht, erneuerbare Energien, Arbeitseinkommen, Armuts- und Korruptionsbekämpfung, wirtschaftliche Gesamtentwicklung, Globalisierung). Das Buch erscheint auch in China.

Braunschweiger Bakterienfresser auf dem Vormarsch

Phagen (rot) angedockt an das Bakterium Pseudomonas aeruginosa (blau)

Im Zeitalter der Antibiotika-Resistenzen und multiresistenter Keime spielen "bakterienfressende" Phagen eine immer größer werdende Rolle. Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorga-nismen und Zellkulturen hat in der Phagen-Forschung eine herausge-hobene Position und ist gleichzeitig die umfangreichste Phagen-Sammlung in Europa.

Wer nicht phagt, der nicht gewinnt: Phage4Cure soll „Bakterienfresser“ in die klinische Anwendung bringen

Braunschweiger Phagen-Expertin Dr. Christine Rohde berichtete im ZDF ("Heilen ohne Antibiotika. Wie wir in Zukunft Infektionen behandeln können") über den zukünftigen Einsatz von Phagen gegen den Krankenhauskeim Pseudomonas aeruginosa

Presseerklärung

Immer wieder Cannabis!

Cannabistee in Braunschweig

Seit diesem Sommer lesen wir wiederholt in der Braunschweiger Zeitung von dem Kampf der Braunschweiger Staatsanwaltschaft mit ihrem Herausforderer, der Hanfbar, und könnten amüsiert die Beobachterrolle in dem „Schauspiel“ einnehmen, hätte es nicht für den Betreiber so schwerwiegende Folgen wie Inhaftierung und Untersuchungshaft. Und das alles wegen eines Kräutertees, der allenfalls eine beruhigende Wirkung hat vergleichbar mit Melisse oder Baldrian, aber keinesfalls zu einem Rausch taugt. Hier wird mit Kanonen auf Ziele geschossen, die als solche erst durch falsch formulierte Gesetze geschaffen werden. Eine Neuformulierung der entsprechenden Betäubungsmittelgesetze ist an diesem Punkt dringend erforderlich. Es wäre hilfreich, wenn die Staatsanwaltschaft nicht Scheinübeltäter verfolgt, sondern in diesem Verfahren den Ball flach hält und sich im Justizministerium für eine Reform einsetzen würde!

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