Abrüstung und Entspannungspolitik jetzt. Völkerrecht durchsetzen

Flyer zum Ostermarsch 2018

Friedensbündnis und Friedenszentrum werden auch in diesem Jahr wieder zum Ostermarsch aufrufen.
Ich habe die große Bitte an Sie, den Aufruf zu veröffentlichen und die Werbung für den Ostermarsch 2018  so zu plazieren, dass viele Braunschweiger Bürger und Bürgerinnen im Vorfeld angesprochen werden. Wer kann das besser tun als die lokalen Medien!
 
Uns scheint  der Ostermarsch gerade in diesem Jahr wichtig, angesichts der Nachrichten über den Krieg in Syrien, Aufrüstungen, Kriegsrhetorik und  Drohungen. Ich könnte mir vorstellen, dass mehr Menschen als sonst sich dem Ostermarsch anschließen wollen. Für eine Werbung in der lokalen Zeitung wären wir Ihnen dankbar.

Im Anhang habe ich Informationen für Sie, verweise aber auch auf unsere Homepage.

Friedenszentrum und Friedensbündnis BS

 

 

Politisch Verfolgte im Strafgefängnis Wolfenbüttel 1933-1939

 

Mit dem Schicksal von NS-Gegner im Gefängnis Wolfenbüttel befasst sich Anett Dremel, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, am

 Donnerstag, dem 22.3.2018, um 19.00 Uhr, in einem Vortrag in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig, Schillstraße.

Die Historikerin  wird am Beispiel des Strafgefängnisses die Ausmaße politischer Verfolgung in der Phase der Machtübernahme und Konsolidierung der NS-Herrschaft darstellen. Sie wird die Haftbedingungen und Verfolgungswege rekonstruieren. Dabei kann sie auf biografische Beispiele von Schutzhaft- und Justizgefangenen zurückgreifen.

Die folgenden Vorträge in der Gedenkstätte Schillstraße entnehmen Sie bitte dem Überblick im Anhang.

"Die ungehaltene Rede"

"Politiker sind oft Ex-Idealisten, die nach einer rebellischen Jugendphase einen Anpassungsprozess durchlaufen und genau wie diejenigen reden, gegen die sie früher aufbegehrt haben. Sie wirken wie gehirngewaschen, von einem (neoliberalen, bellizisischen) Geist ferngesteuert. Was, wenn dieser Prozess umkehrbar wäre? Wenn Politiker aus ihrem Angepasstsein wie aus einer Trance erwachen und – für alle unerwartet – die Wahrheit sagen würden? Autor Georg Rammer hat dieses Szenario einmal durchgespielt. Er entwarf ungehaltene Reden von Frank Walter Steinmeier und Angela Merkel. Hinterher kehrt man nur ungern in die Realität zurück." (Georg Rammer)

Wir Unterzeichnende verbitten uns einen staatlichen Schutz des Reformationstages

Elke Almut Dieter, Braunschweig
Gabriele Canstein, Braunschweig
Hans Goswin Clemen, Braunschweig
Renate Clemen, Braunschweig
Brigitte Constein-Gülde, Braunschweig
Kurt Dockhorn. Braunschweig
Marlis Fay-Rautenberg, Braunschweig
Albrecht Fay, Braunschweig
Eberhard Fincke, Braunschweig
Inge Gerlach, Braunschweig
Hartung Alfred, Wolfsburg
Hartung Mechthild, Wolfsburg
Hartwig Hohnsbein, Göttingen
Heide Janicki, Braunschweig
Helmut Käss, Braunschweig
Andreas Klepp, Braunschweig
Hans Kottke , Braunschweig
Anke  v. Kowalski, Offleben
Diethelm Krause-Hotopp, Destedt
Ingrid Krüger, Braunschweig
Dietrich Kuessner, Braunschweig
Jürgen Kumlehn, Wolfenbüttel
Ina Kurrat, Braunschweig
Dieter Lent, Wolfenbüttel
Horst Neumann, Braunschweig
Paul Pockrandt, Braunschweig
Jerome Rank, Braunschweig
Jürgen Reuter, Braunschweig
Ulrike Schmitz, Braunschweig
Jürgen Schrader, Braunschweig
Hans Dieter Schultze, Braunschweig
Sigrid Sonnenberg, Eschershausen
Horst Vergin, Braunschweig
Angela Vorwerk, Braunschweig
Gudula Wegmann, Braunschweig
Michael Wettern, Braunschweig
Peter Wicke, Wolfenbüttel
 
Braunschweig den 12.3.2018
 

Eine Braunschweiger Bürgerinitiative lehnt kategorisch einen staatlichen Schutz für den Reformationstag ab. Es ist den evangelischen Kirchen unbenommen, wie bisher den Reformationstag mit Gottesdiensten zu begehen. Sie bedürfen dazu nicht eines staatlichen Schutzes.

 

Ein Reformationstag als Staatsfeiertag beschädigt die Nachbarschaft zur katholischen Kirche, belastet das Verhältnis zu den jüdischen Gemeinden und nimmt keine Rücksicht auf die fortschreitende Säkularisierung der Gesellschaft.

 

Die Bürgerinitiative schlägt als Datum eines Staatsfeiertages den 8. Mai oder den 23. Mai als einen für alle Bürgerinnen und Bürger gültigen Feiertag vor.

 
Für die Bürgerinitiative Michael Wettern, Dietrich Kuessner.
 
 

Bückeberg: Grünes Licht für NS-Dokumentationsstätte

Konflikt siehe

Der Weg für ein Dokumentationszentrum über die NS-Vergangenheit des Bückebergs bei Hameln ist frei. Das hat der Kreistag des Landkreises Hameln-Pyrmont am Dienstagabend entschieden. SPD, Grüne, FDP, Unabhängige und Linke stimmten für die Einrichtung, die Vertreter von CDU und AfD votierten gegen das geplante Konzept. Auch einige Anwohner wandten sich gegen das Projekt. Die Kritiker argumentieren unter anderem mit möglichen Folgekosten für den Landkreis. Die Debatte dauerte etwa drei Stunden. Landrat Tjark Bartels (SPD) sagte, es sei höchste Zeit, vor allem der jungen Generation zu zeigen, wie die Verführungsmechanismen der Nazis funktioniert hätten.

Nach dem Kreistagsbeschluss gibt es zwar grundsätzlich grünes Licht für das Dokumentationszentrum. Zunächst aber sollen nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen noch weitere Bürgerforen folgen. Dazu soll der Bund als zusätzlicher Geldgeber für das Projekt gewonnen werden. Der Hügel war eine der zentralen Propagandastätten der Nationalsozialisten: Zwischen 1933 und 1937 veranstaltete die NSDAP auf dem von Albert Speer gestalteten Gelände mehrere sogenannte Reichserntedankfeste - die größten Massenveranstaltungen neben den "Reichsparteitagen" in Nürnberg. 

 

„Das ist eine Reaktion auf das Versagen der traditionellen Medien“

Der Journalismus „sägt an dem Ast, auf dem er sitzt.“ Diese Auffassung vertritt Michael Meyen im Interview mit den NachDenkSeiten. Meyen, der an der Ludwig-Maximilians-Universität in München unterrichtet, kritisiert eine Entwicklung im Journalismus, die dazu führt, dass oftmals so genannte Qualitätsmedien, wie etwa die Tagesschau, nicht mehr von der Bild-Zeitung zu unterscheiden seien.
Ein Interview von Marcus Klöckner. Lesen Sie das Interview auf "nachdenkseiten.de.

10. März – Flagge zeigen für Tibet

altAuch in diesem Jahr ruft die Tibet Initiative Deutschland e.V. dazu auf, am 10. März für Tibet Flagge zu zeigen. In Tibet selbst ist es nicht nur verboten die Flagge in der Öffentlichkeit zu zeigen, schon der Besitz der Flagge ist unter der Chinesischen Besatzung strafbar.

Am 10. März erinnern sich die Tibeter an den 10. März 1959 als sich etwa 300.000 Tibeter an der Residenz des 14. Dalai Lama versammelten, um ihn vor drohender Ermordung oder Verschleppung durch die chinesichen Besatzer zu schützen. Aus deren Mitte kam es zu Protesten gegen die chinesischen Besater, die von der chinesichen "Volksbefreiungsarme" brutal niedergeschlagen wurden. Ca. 86.000 Tibeter starben. Der 14. Dalai Lama Tendzin Gyatsho muss seither im Exil leben.

Weiterlesen: 10. März – Flagge zeigen für Tibet

"Ich führte ein gutes Leben": Zum Tod von Rose-Marie Ausmeier

Frau Rose-Marie Ausmeier, hier im fröhlichen Gespräch mit dem früheren Oberbürgermeister Werner Steffens, bei der Ausstellungseröffnung über Fritz Bauer und den Remer-Pozess. Foto: Uwe Meier

Henning Noske schrieb am 23.06.2009 in der Braunschweiger Zeitung "Fritz Bauer, der die Nazi-Verbrecher anklagte, war unser Freund." Dieses sagte ihm Frau Ausmeier, die er damals besuchte und mit ihr ein Gespräch führte.

Diese Zeilen in der Braunschweiger Zeitung waren der Beginn einer intensiven Auseinandersetzung mit Fritz Bauer, und diese Auseinandersetzung begann mit Frau Ausmeier, einer Sozialdemokratin wie sie im Buche steht. Der Braunschweig-Spiegel fuhr 2011 zu ihr nach Hause, um mit dieser Zeitzeugin zu sprechen, also mit einer Frau, die engste Beziehungen zu Fritz Bauer hatte. Sie öffnete damals ihre Schatztruhe und berichtete. Der B-S hat das dokumentiert in insgesamt zwölf Folgen über Fritz Bauer; er begann mit Rose-Marie Ausmeier, mit wem sonst?: "Fritz Bauer - ein Gespräch mit Rose-Marie Ausmeier. Folge 1

Ich hatte damals und bei gelegentlichen Treffen immer wieder das Gefühl, dass ich einer "großen Frau" gegenübersass. Sie war lebensklug ohne Aufdringlichkeit, sie war der Jugend zugewandt und politisch hoch informiert und sie war trotz körperlicher Behinderung fröhlich. "Ich führte ein gutes Leben, es war voll, und ich bereue nichts", so Frau Ausmeier vor fünf Jahren in einem Gespräch. Frau Ausmeier ist nun tot, ich bin dankbar sie kennengelernt zu haben.

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