„Nach’ m Schoduvel" - wie weiter?"

Am 16. Februar im KULT-Theater

„Nach’ m Schoduvel- ein Heimatabend der spöttischen Art“ zum Nach-Karneval

 Zu einem „Heimatabend der spöttischen Art“ lädt an diesem Freitag, den 16. Februar das KULT-Theater im Schimmelhof (Hamburger Str. 273, Eingang C2) ein.

Unter dem Titel „Nach‘m Schoduvel - wie weiter ?“ trägt dort ab 20 Uhr Hans-W. Fechtel (Gitarre, Gesang, Rezitation) ungehaltene Büttenreden und unerhörte Lieder zum Karneval und zu anderen Braunschweiger Traditionsveranstaltungen vor. Da fängt so manches blau-gelbe Auge an zu leuchten, … vor Freude und vor Lachen ! Der Veranstalter verspricht einen Spaß nicht nur für ausgeschlafene Klinterklater, sondern auch für spottresistente Rheinländer und Karneval-Neurotiker.

Beginn: 20 Uhr; Vorbestellungen unter Tel. 0176/ 23 99 38 25

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lyrik & Musik

 

Braunschweiger NS-„Euthanasie“-Opfer auf bundesweiter Webseite zur NS-„Euthanasie“ präsent

 

Das auf dem Braunschweiger Stadtfriedhof Helmstedter Straße geplante Mahnmal für Braunschweiger NS-„Euthanasie“-Opfer wurde in die virtuelle Sammlung Historischer Orte des Gedenkorts T4 in Berlin aufgenommen. Hier wird das geplante Mahnmal in der virtuellen Sammlung vorgestellt.

Der Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde an der Berliner Tiergartenstraße 4 wurde am 2. September 2014 der Öffentlichkeit übergeben. Er wird seit 2011 von dem virtuellen Gedenk- und Informationsort www.gedenkort-t4.eu begleitet und gefördert. Die Webseite wurde kürzlich völlig neu gestaltet und am 24. Januar 2018 der Öffentlichkeit in der Topographie des Terrors in Berlin vorgestellt.

Die virtuelle Sammlung historischer Orte dokumentiert 137 Orte des Gedenkens - Orte, die mit der Geschichte der Verbrechen verbunden sind. Hier lebten die Opfer der NS-„Euthanasie“, hier wurden sie gequält und ermordet, hier wird an sie erinnert.

 

 

Ulrich Schade (Erster Vorsitzender der Gedenkstätte Friedenskapelle) und Udo Dittmann (Fritz Bauer Freundeskreis) vor der Glasstele mit den 27 Namen der Braunschweiger NS-„Euthanasie“-Opfer, die auf dem Urnenfeld aufgestellt werden soll. Foto: Bettina Mikhail

Aus dem ehemaligen Freistaat Braunschweig wurden von 1940 bis 1941 Hunderte von Menschen in Tötungsanstalten abtransportiert und Opfer der „Euthanasie“-Aktion der Nationalsozialisten. Von vielen Ermordeten sind Verbleib und Grablage unklar oder unbekannt. Manche Urnen wurden nicht nach Braunschweig geschickt, andere wurden vermutlich in Familiengräbern bestattet. Jedoch wurden 27 namentlich bekannte NS-„Euthanasie“-Opfer zwischen 1940 und 1942 auf einem Urnenfeld auf dem Braunschweiger Stadtfriedhof anonym beigesetzt. Die Namen der Ermordeten wurden den Friedhofsunterlagen entnommen und sind in der Gedenkstätte Friedenskapelle in der „Totenklage“ verzeichnet.

Die Stadt Braunschweig, Dezernat für Kultur und Wissenschaft fördert das von einer Arbeitsgruppe um Regina Blume (Gedenkstätte Friedenskapelle g.e.V.) entwickelte Mahnmal für Braunschweiger NS-„Euthanasie“-Opfer. Das bereits 2001 von der Stadt beschlossene Gedenkstättenkonzept sah eine solche Erinnerungsstätte vor. Das Mahnmal soll im Laufe des Jahres 2018 in einer Feierstunde eingeweiht werden.

 

Gregor Gysi bei Graff: „Man muss aufhören können, zu siegen“

Es wurde keine Lesung, sondern eine lockere Plauderei über Politik und sein Leben: Gregor Gysi (links) im Gespräch mit Journalist Hans-Dieter Schütt bei „Graff“. Foto: Marcus von Bucholz

Hunde bellen und beißen. Esel bocken und treten nach ihren Widersachern. Katzen schleichen sich an, fixieren ihr Opfer, spielen mit ihm und schlagen dann unvermittelt zu. Und wenn’s mal schief geht – dann haben sie bekanntlich sieben Leben.

Da passt es gut, dass „Linken“-Politiker Gregor Gysi in seiner Autobiographie auf seine ersten sechs Leben zurückschaut. Der „zweimal 35-Jährige“ (Eigeneinschätzung) wartet noch auf das letzte, das Siebte – nach Kindheit, Jugend in der DDR, Anwaltsberuf, letztem SED-Vorsitzenden, argwöhnisch angefeindetem PDS-Vorsitzenden mit (widerlegten) Stasi-Kontakten und gefeiertem „Linken“-Star, der aus dem Bundestag nicht mehr wegzudenken ist. Weil seine Reden Spaß machen. Weil sein vergifteter Humor mehr ausdrückt, als andere direkt sagen. Weil er im TV-Schaufenster Bundestag so spitzfindig argumentieren kann, dass selbst die immerkritischen eigenen Genossen nur noch überwältigt Beifall klatschen. Beispiele gefällig?

„Ein Leben ist zu wenig“ überschrieb Gregor Gysi seine Autobiographie, die er vor seinem Braunschweiger Publikum vorstellte. Foto: Marcus von Bucholz

Weiterlesen: Gregor Gysi bei Graff: „Man muss aufhören können, zu siegen“

Interkulturelles Wochenende im Jugendzentrum B58

 Vom 09.02 bis zum 11.02 wird es Angebote und Aktionen für Kinder, Jugendliche und Familien geben.

Am Freitag findet eine Auftaktveranstaltung mit einer Ausstellung des Braunschweiger Fotografen Uwe Brodmann mit dem Projekt „Migration – Integration“ statt. Im Anschluss wird es Musik von der Band „Grup Eski Pasaj“ und einen Auftritt von der Tanztheatergruppe AMBETgroup geben.

Am Samstag können interessierte an Graffiti, Gesangs und Tanzworkshops teilnehmen. Bei einem Vortrag über Afrika können parallel dazu afrikanische Masken angeschaut werden. Ab 20.30 gibt es ein Konzert mit der Lind Hop Band „Blue Moon Trio“.

Am Sonntag wird es ein Fest der Begegnung mit verschiedenen Aktionen, die die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Kulturen zeigen geben. Hier werden auch wir mit dem Haus der Kulturen vertreten sein mit unserem Angebot "Meine Geschichte deine Geschichte unsere Geschichte", welches Möglichkeit zum Erzählen der eigenen und Zuhören anderer Geschichten bietet.

www.juzb58.de

 

 

Gedenkstätte Schillstrasse: Vom künstlerischen Wettbewerb zum zentralen Ort städtischer Erinnerungskultur

Am vergangenen Montag wurden an der Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße zwei neue Erinnerungstafeln im Außenbereich installiert. Sie korrespondieren mit zwei neuen Sammlungskassetten, die für das Offene Archiv im Gebäude der Gedenkstätte übergeben wurden.

Schild zum Denkmal "Grauer Bus", der auch in Braunschweig Station machte (Link). Das Schild blieb nicht ohne Kritik, weil es keinen Braunschweig-Region-Bezug hatte. Besonders an der Geschichte Interessierte betrachteten dieses Schild als einen Skandal, weil esso ohne Bezug zum Ort auch an jedem anderen Platz Deutschlands stehen könnte. Es wurden viele Behinderte aus Königslutter und Neuerkerode bei der T4-Aktion umgebracht. Darauf gab es keine Hinweise. (red.)

Der Generalstaatsanwalt aus Braunschweig Fritz Bauer war in unserer Stadt lange ein Unbekannter. Ziviles Engagement hat das geändert.

Ute Stockmann sprach zur "Euthanasie" , den grauen Bus und "Tiergarten 4" (T4)

Zusammengestellt haben die beiden Sammlungen der Fritz Bauer-Freundeskreis und die Initiative Grauer Bus. Ute Stockmann berichtete von der erfolgreichen Arbeit der Initiative, die 2015 das mobile Denkmal „Grauer Bus“ auf dem Schlossplatz präsentierte. Die Betonskulptur erinnert an die Busse, die zum Transport von psychisch Kranken in die „Euthanasie“-Anstalten eingesetzt wurden. Die Initiative flankierte dieses Mahnmal mit einer informativen Ausstellung. In der Kassette ist nun z.B. das Besucherbuch der Ausstellung einzusehen, das die Reaktionen der Besucher einfing.

Udo Dittmann hielt einen vortrag zu Fritz Bauer und seine "Entdeckung" in Braunschweig

Udo Dittmann stellte die Tätigkeit des Fritz Bauer-Kreis vor, der den engagierten Juristen der Nachkriegszeit bekannt machte. Bauer war zeitweise Braunschweiger Generalstaatsanwalt und ist heute als ein Wegbereiter der juristischen Aufarbeitung der NS-Verbrechen anerkannt, der z.B. den Frankfurter Auschwitz-Prozess gegen viele Widerstände durchsetzte. Dittmann freute sich, dass die Initiative dazu beitragen konnte, dass Bauers wichtige Tätigkeit heute überall Beachtung findet.

 

Anja Hesse von der Stadt sprach über das komplizierte Entstehen der Gedenkstätte Schillstraße

Dr. Anja Hesse, Dezernentin für Wissenschaft und Kultur, war vor 20 Jahren maßgeblich an der Durchführung des künstlerischen Wettbewerbs beteiligt, den die Hamburger Künstlerin Sigrid Sigurdsson mit ihrem Vorhaben eines Offenen Archivs gewann. Unter den Titel „Braunschweig – eine Stadt in Deutschland erinnert sich“ lädt diese Sammlung Bürgerinnen und Bürger, Institutionen, Schulen und Vereinigungen dazu ein, Erinnerungen, Dokumente und Forschungsergebnisse über die lokale Geschichte zusammenzutragen. Von den etwa 65 Kassetten, die Frau Sigurdsson selbst sammelte, ist das Archiv auf aktuell 115 Kassetten angewachsen. Es ist heute in der Gedenkstätte einzusehen, die der Arbeitskreis Andere Geschichte betreut.

 

Darüber hinaus hat sich die Gedenkstätte Schillstraße als städtischer Kommunikationsort über die Zeit des Nationalsozialismus etabliert. So finden regelmäßig Vortragsveranstaltungen, Lesungen und Zeitzeugengespräche statt. Die Zahl der pädagogischen Angebote ist durch die dauerhafte Anstellung eines Mitarbeiters für diese Aufgabe erheblich gestiegen. Zugleich werden immer häufiger 3- bis 5- stündige Projekttage statt der eingeführten 1,5 Stunden-Führungen nachgefragt. Ein Team von Honorarmitarbeitern ist für diese Aufgaben gewonnen.

Infotafeln in der Gedenkstätte zur Ausstellung "Roter Winkel. Politische Häftlinge im Konzentrationslager Bergen-Belsen“.

Momentan ist in der Gedenkstätte die Ausstellung „Roter Winkel. Politische Häftlinge im Konzentrationslager Bergen-Belsen“ zu sehen. Erstellt hat diese Präsentation der Historiker Dr. Jens-Christian Wagner zusammen mit Studierenden der Universität Hannover. Zur Eröffnung sagte Wagner: Anne Frank kennt im Zusammenhang mit Bergen-Belsen jeder, den ebenfalls dort zu Tode gekommenen früheren Braunschweigischen Ministerpräsident nur wenige Geschichtsinteressierte. Die Ausstellung möchte mit den politischen Verfolgten aus den europäischen Ländern bekannt machen, die den roten Winkel als Kennzeichen trugen. Sie leisteten entschlossen einen gemeinsamen demokratischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

 

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Gedenkstätte Di, Mi, Sa und So 14 -17 Uhr und Do 16-19 Uhr zugänglich. Abweichende Besuchstermine können unter 0531 / 2702565 vereinbart werden.

TRANSFORMATIONS - LABOR. “Wer hat den Fisch getötet?”

 

Am 27. und 28. Januar war die Innenstadt zur Bühne für die regionale Kunst- und Kulturszene besetzt. Es waren rund 30 Künstlerinnen und Künstler, die ihre Arbeiten ausstellten. Der verkaufsoffene Sonntag lockte viele Bürger nicht nur zum Shoppen sondern eben auch zu den Künstlern und ihren Arbeiten. Besonders interessant war die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, das Institut für "Transformation Design" in der Burgpassage/Ecke Damm. Die dort eingerichteten offenen Werkstätten werden hier mit ihren durchaus konkreten und zukunftsorientierten Visionen vorgestellt. Teil 1

Das Projekt

“Wer hat den Fisch getötet?” ist ein Rätselspiel für Kinder ab 8 Jahren. Entwickelt wurde es im Rahmen einer Projektarbeit von Natalie Gerlach, Ying Ying Wang und Kyra Börnemeier; Studentinnen des Masterstudienganges Transformationsdesign der HBK Braunschweig.

Weiterlesen: TRANSFORMATIONS - LABOR. “Wer hat den Fisch getötet?”

Erlkönig mal ganz anders

Es gab ein Gespräch zwischen Vater und Sohn

Das ging um Geschichte und Revolution

Um globale Herrschaft der Milliardäre

Und was daran zu verändern wäre

 

Mein Vater, ich hab in den Büchern gelesen

Dass die Gleichheit einst Menschenrecht sei gewesen

Von Freiheit und Brüderlichkeit ward geschrieben

Ich frage dich: Ist es dabei geblieben?

Weiter

Feministische Außen- und Sicherheitspolitik zur nachhaltigen Lösung von Konflikten

UN-Tagesordnungspunkte: "Frauen und Frieden und Sicherheit"

"Die Fähigkeit von Ländern, Gewalt zu verhindern, Frieden zu sichern und die Staaten zu schützen, hängt von der Beteiligung von Frauen ab.

Die gegenwärtigen Bedrohungen von Frieden und Sicherheit sind komplexer und dringlicher als je zuvor in der Geschichte der UN. Die Zahl der auf internationale Hilfe angewiesenen. Menschen hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht. 80 Prozent dieser Menschen sind von bewaffneten Konflikten betroffen. Traditionelle Konflikte werden durch neue Bedrohungen verschärft. Dazu gehören Klimaschocks, weltweite Pandemien und eine steigende Flut von gewalttätigen Extremistengruppen, die die Rechte von Frauen direkt bedrohen.

Es gibt heute eine sichere Beweisgrundlage dafür, dass die Beteiligung von Frauen an Friedens- und Sicherheitsprozessen für deren operative Effektivität von zentraler Bedeutung ist, die Schutzbemühungen von Friedenswächter*innen stärkt, die Prävention von Radikalisierung verbessert und die wirtschaftliche Erholung beschleunigt. Eine sinnvolle Beteiligung von Frauen kann außerdem den Abschluss und die Umsetzung nachhaltigerer Friedensabkommen unterstützen.

Trotz vieler UN Resolutionen des Sicherheitsrates erwähnen immer noch weniger als die Hälfte aller Friedensverträge Frauen, sind 97% aller Peacekeeper Männer und werden lediglich 2% aller Gelder, die für Friedens- und Sicherheitsmaßnahmen ausgegeben werden, ausdrücklich für Gleichstellungszwecke (Quelle: OECD-DAC) bereitgestellt.

Der Beitrag von Frauen und Mädchen zur Friedensförderung wird nach wie vor unterschätzt und unzureichend finanziert, was dazu führt, dass ein wertvolles Werkzeug für transformativen Wandel und nachhaltigen Frieden ungenutzt bleibt."

 Nicht nur die Beteiligung von Frauen an Frieden, Sicherheit und Krisenbewältigung ist zu fordern, sondern die Federführung.

"Frieden kann es nur mit Frauen geben"

Entkalken, sei dabei!

Der junge Studiengang "Transformation Design" der HBK befasst sich mit der Gestaltung von gesellschaftlichen Veränderungen. Um solche Veränderungen gestalten zu können, ist es wichtig Vorstellungen einer wünschenswerten Zukunft zu haben und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Levi Lewandowski hat sehr positive Vorstellungen einer wünschenswerten Zukunft, welche die Gemeinschaft mit einschließt und deshalb die Hansen-Werke in Woltwietsche gekauft. Er und wir haben mittlerweile Kontakt zu vielen Gleichgesinnten und Interessierten und möchten deshalb ein gemeinsames Zusammentreffen veranstalten. 

Deshalb laden wir Sie herzlich zu unserer Veranstaltung am 17.02.2018 um 16:00 ins Protohaus in Braunschweig ein. 

Denn wo im 19.Jahrhundert Kalk abgebaut wurde ist jetzt Platz für Ideen.

Weiterlesen: Entkalken, sei dabei!

Praxisklasse an der Hauptschule Rüningen

Nach Wegfall durch ‚Rasenmäher-Kürzungen‘: SPD-Fraktion erreicht Einrichtung einer Praxisklasse an der Hauptschule Rüningen

An der Hauptschule Rüningen wird auf Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig zum Schuljahr 2018/19 eine Praxisklasse eingerichtet. Der Antrag ist Teil der Fraktionsanträge zum Haushalt 2018, den die Mitglieder des Finanz- und Personalausschusses während ihrer Sitzung am Donnerstag, 18. Januar beschlossen haben. Insgesamt 47.000 Euro werden für die Praxisklasse in das Haushaltsjahr 2018 eingestellt, je 70.000 Euro in den Folgejahren. Vollständige Pressemitteilung

Additional information