Zu wenig Wohnungen sind nicht gottgegeben - sie sind gewollt

Im Grunde wissen es seit Jahren. Nichts ist neu, keine neue Erkenntnis. Wir haben seit vielen Jahren zu wenig Wohnungen! Eine Binsenweisheit, auf die auch seit Jahren hingewiesen wird. Man muss den Eindruck haben, dass die Wohnungsknappheit gewollte Politik ist. Es bestanden genug Zeit und politische Mehrheiten, um etwas zu ändern. Und die Politik weiss es auch. Aber sie musste natürlich nichts tun, weil die staatstragenden Parteien trotzdem immer wieder gewählt werden. Also, was solls. Es ist zum Resignieren. Aber auch das bringt keine neuen Wohnungen, und zwar sofort. Die Quittung findet man in Form der Wahlergebnisse der AfD und allgemeiner Staatsverdrossenheit. Das spürt besonders die SPD, denn sie war mal die Sachwalterin der sog. kleinen Leute, die billigen Wohnraum brauchen. Das macht sich auch an der politischen Resignation und in der Wahlbeteiligung bemerkbar.

Inzwischen tobt eine Debatte um bezahlbaren Wohnraum. Leider wird sie wenig politisch geführt. Wie wurden doch, und werden bis heute, die neoliberalen Staatsverächter gefeiert, wenn sie Wohnraum verkauften, um einen sog. ausgeglichenen Haushalt zu feiern? Die "Schwarze NULL" ist immer  noch ein "Fetisch" (auch unter SPD-Scholz) ohne politische Grundlage, eher ein populistischer ein PR-Gag.

Privatisierung der Daseinsvorsorge war in Braunschweig unter EX-OB-Dr. Hoffmann populär - er verkaufte eine Menge Wohnungen in Braunschweig. Dafür wird er noch heute von vielen Bürgern als Wirtschaftsfachmann verehrt. Dabei hat er keine Werte geschaffen, sondern verscherbelt - wie eben Wohnungen. Lesen Sie hier zur Baupolitik "Eine neue Stadt". Es geht auch anders, nur eben nicht neoliberal, wenn man den Menschen das Grundbedürfnis "Wohnen" zugestehen möchte.

 

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