Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen ungerecht verteilten Straßenraum

Radfahrer deutlich benachteiligt

Braunschweig, 25. 5. 2018 – Für eine gerechtere Verteilung des Straßenraums demonstrieren Greenpeace-Aktivisten am 26. Mai ab 16 Uhr in Braunschweig mit 5 so genannten Gehzeugen. Mit umgehängten Holzrahmen in den Maßen eines durchschnittlichen Mittelklassewagens laufen die Umweltschützer einen Rundkurs ausgehend vom Hagenmarkt über den Bohlweg und anschließend über die Münzstraße und Casparistraße wieder zurück. Auf einem Banner fordern sie: „Städte für Menschen, nicht für Autos!“

In Städten besetzen fahrende und stehende Autos den Großteil des Straßenraums. In Berlin sind dies beispielsweise 60 Prozent, während Radfahrern lediglich 3 Prozent zur Verfügung steht. Enge und als unsicher wahrgenommene Radwege sind ein Hauptgrund, warum viele Stadtbewohner nicht auf das Rad umsteigen. „Städte wie Braunschweig müssen Straßenraum gerecht und effizient verteilen“, sagt Robert Seydewitz von Greenpeace-Braunschweig. „Das Auto ist bezogen auf den Platzbedarf und die Umweltfolgen die rücksichtsloseste Art, sich in der Stadt fortzubewegen. Braunschweig muss seinen Bewohnern schnell attraktive Angebote machen, wie sie sich ohne Auto in der Stadt bewegen können.“

 

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