Was macht die Hitze mit den Bauern?

Vertrockneter Rasen in einem Vorgarten Foto Uwe Meier

Im Regenmesser ist seit Wochen kein Tropfen Wasser Foto Uwe Meier

Seit Ende April hat es kaum noch geregnet. Seit Wochen ist mein Regenmesser im Garten leer. Zwischendurch gab es mal in Braunschweig an zwei Tagen neun Millimeter (9 Liter /qm). Zuerst merkt es der aufmerksame Bürger in den Gärten und an den Baumscheiben der Straßen auf den die Wildpflanzen und Ansaaten vertrocken. Inzwischen werden die Straßenbäume mit Tankfahrzeugen bewässert. Dafür gebührt der Stadt Dank! Trotzdem sollten die Bürger auf die Pflanzen in der Umgebung achten und auch gießen. Wie wäre es mit Baumscheiben-Patenschaften?

Gärten sind Hobby und dienen u.a., wie das öffentliche Grün, der seelischen Erbauung. Wer mag schon tote Pflanzen in seiner Umgebung, die zudem als Indikator darauf hinweisen, dass etwas aus den Fugen gerät, unkontrollierbar wird?

Bullen, Kälber und ältere Milchkühe werden zuerst geschlachtet. Doch diese nicht. Die stehen auf einer grünen Weide. Foto Uwe Meier

Fährt man mit offenen Augen durch die Landschaft wird erkennbar wie die landwirtschaftlichen Kulturen leiden. Die Pflanzen sind etwa 3 Wochen vor ihrer Zeit reif. Notreife sagt der Fachmann. Das ist eine "kluge" Einrichtung der Natur, um zu retten was zu retten ist. Das Korn ist kleiner, kann aber noch keimen. Ertragsverlust etwa 40 %. Die Gerste ist längst weg, der Weizen inzwischen auch. Im Mai fehlte das Wasser für eine gute Entwicklung der Pflanzen.

Richtig schwierig wird es bei den Milchbauern. Den Milchkühen fehlt das Futter; sie müssen geschlachtet werden. Die Weiden sind vertrocknet. Wer sich über diese Sitution etwas tiefer informieren möchte hat hier die Gelegenheit.

In Telepolis finden Sie einen Beitrag zur Hitzesituation Hitze ohne Ende

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