Artensterben - na und?

Massives Artensterben! Na und, möchte man fragen? Was interessiert es mich, ob da ein paar Mücken, Pflanzen irgendwo auf dem Globus oder `ne Echse, auf nimmerwiedersehen entschwinden. Mein Leben wird dadurch nicht schlechter. Nichts ändert sich in dem Leben, das ich überblicken kann. So verlaufen immer wieder Gespräche, die nicht nur ich führe.

Stellen sie sich vor, sie gehen auf eine internationale Konferenz und verstehen die Konferenzsprache nicht. Werden sie dann sagen: Die Konferenz war ein Misserfolg, alles langweilige Themen. Wohl kaum, außer sie sind ein ausgemachter Dummkopf oder Lügner. Die Wahrheit ist, sie können sich kein Urteil erlauben, weil sie nichts verstanden haben.

Ähnlich ist es mit dem komplexen Thema Artensterben. Um das richtig zu verstehen, bedarf es eines biologisch-ökologischen Wissens. Doch nicht nur das: es bedarf auch einer geduldigen und geübten Beobachtung. Wenn manche RatsvertreterInnen lachen bei Vorschlägen gegen das Artensterbens, so wie immer wieder beobachtet (Themen: Baumschutz, ökologischer Balkonwettbewerb, Biotopschutz, Knoblauchkröte, Eremit usw.), dann ist das deren Unwissen zuzuschreiben. Kurz: Sie wissen nicht was sie tun.

Ligusterschwärmer

Zum Artensterben und seine Bedeutung für den Menschen hier einige Ausführungen:

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Den Menschen schützen

Winderosion, eine der Ursachen für unfruchtbare Böden. Aufnahme in Xinjiang, die Provinz im Westen Chinas. Foto: Uwe Meier

Der UN-Biodiversitätsrat (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services -  IPBES) warnt in seinem neuen Bericht vor dem Verlust von fruchtbaren Böden, der das Leben von 3,2 Milliarden Menschen bedroht. Die Menschheit verliert jedes Jahr 12 Millionen Hektar fruchtbaren Boden.

Hier soll ein Industriegebiet entstehen. Derzeit wird dort Ackerbau betrieben, auf 98er (Bodenfruchtbarkeitsskala) hoch ertragsfähigen Börde-Böden. Die werden dann zerstört.

Der UN-Biodiversitätsrat und 100 Experten aus 45 Ländern legten einen Schlussbericht vor, der bereits andere spektakuläre Erkenntnisse aufzeigte. Der Braunschweig-Spiegel berichtete darüber. Der Bericht schlug Alarm über den Verlust der Artenvielfalt und Bedrohungen vollständiger Ökosysteme.

Palmölplantage. Extreme Monokultur statt vielfältiger tropischer Regenwald. Foto: Uwe Meier

Der Verlust an Biodiversität gefährdet die Lebensgrundlage der Menschheit, verschärft den Klimawandel und führt zu Massenflucht und Konflikten. Eine wachsende Weltbevölkerung, Waldvernichtung, rücksichtslose Landwirtschaft und steigender Konsum von Gütern belasten die Umwelt immer stärker, so der Bericht für den über 3000 wissenschaftliche Publikationen ausgewertet wurden. Der Text wurde von 129 Staaten abgestimmt. Er ist damit die am umfangreichsten abgestimmte Inspektion planetarischer Ökosysteme.

Dieser Teichfrosch frisst gerade einen Grasfrosch. Kannibalismus ist keine Ursache der Artenverarmung. Alle Frösche sind hoch gefährdete Amphibien, weil Feuchtgebiete (auch Gärten) vernichtet werden. Foto: Uwe Meier

85 Prozent aller Feuchtgebiete hat der Mensch bereits trockengelegt. Bis 2050 werden nur noch 10 Prozent der Landmasse nicht vom Menschen geformt sein.

Von 1970 bis 2012 sind die Bestände wilder Wirbeltiere an Land um 38 Prozent geschrumpft, bei Süßwasserarten um 81 Prozent. Die Böden können immer weniger Kohlenstoff speichern, um den Klimawandel zu bremsen. Achim Steiner, der Chef des UN-Entwicklungsprogramms sagt: „Wir verlieren jedes Jahr 12 Millionen Hektar fruchtbaren Boden. Dabei würde es sich ökonomisch lohnen den Trend umzukehren. Im Schnitt sind die Vorteile der Bodenerhaltung zehnmal höher als die Kosten“, so Steiner. “Verschlechterung der Böden, Verlust der Artenvielfalt und Klimawandel sind drei Gesichter einer zentralen Herausforderung“, sagt IPBES-Chef Robert Watson. Wir können es uns nicht leisten, sie isoliert anzugehen. Sie erfordern höchste Priorität und müssen zusammen gelöst werden.“

51 Jahre Atommüll in Asse II


Anlässlich des 51. Jahrestages der ersten Einlagerung von Atommüll in die Schachtanlage Asse II lädt der Asse II-Koordinationskreis ein zu einer Versammlung am Mittwoch, den 4.4.2018, um 18 Uhr vor dem Eingang zur Schachtanlage Asse II oberhalb von Remlingen.

Zunächst wird dabei kurz Rückschau gehalten auf die Atommüll-Einlagerung der Jahre 1967 bis 1978, unter anderem aus dem havarierten Atomreaktor Jülich.

Dann stehen zwei aktuelle Themen im Mittelpunkt:

1. Die neue Bundesregierung will ein Atommüll-Eingangslager für Schacht Konrad errichten. Wie groß ist die Gefahr, dass dieses Atommüll-Lager an der Asse errichtet wird, angesichts des Wolfenbütteler
Kreistagsbeschlusses vom 5.10.2015: „Der Kreistag fordert den unverzüglichen Beginn einer … Standortsuche für die Konditionierungsanlage, das Puffer- und Zwischenlager. Dies gilt insbesondere für die Suche nach Asse-nahen Standorten.“ Kann damit die von der BGE verbreitete Idee einer „vorgezogenen Rückholung“ von Atommüll zusammenhängen?

2. Die Schachtanlage Asse II emittiert gegenwärtig schon erhebliche Mengen radioaktiver Stoffe. Wie weit wird dem Minimierungsgebot des Strahlenschutzes entsprochen? Welche Auswirkungen kann auch radioaktive Niedrigstrahlung haben?

Alle, die sich für die Geschichte und Gegenwart des Atommüll-Problems in der Schachtanlage Asse II interessieren und die sich für die Zukunft der Asse und ihrer Umgebung verantwortlich fühlen, sind zur Teilnahme herzlich eingeladen!

Asse II-Koordinationskreis
c/o Andreas Riekeberg
Räubergasse 2a
38302 Wolfenbüttel
http://www.asse-watch.de

Überforderung durch "Haustiere".

Wiederholung der Veröffentlichung vom 20.01.2017 auf Bitten der Autorin

Überforderung durch Haustiere. Ein sehr häufiger Grund dafür, dass Tiere wieder obdachlos werden, ist leider, dass Menschen sich vor der Anschaffung nicht deutlich machen, welche Verantwortung sie da übernehmen – und das leider mit steigender Tendenz!

Haustiere zu haben ist eine Bereicherung fürs Leben. Ich liebe Tiere, weil sie von Natur aus eine sehr authentische Art haben. Leider werden Tieranschaffungen nicht immer richtig durchdacht, und eine entsprechende Sachkunde ist häufig überhaupt nicht vorhanden.

Ich erlebe leider auch in Braunschweig viel zu oft, dass einerseits der Tiermarkt boomt – und gleichzeitig die Tierheime, Tierschutznothilfe, Auffangstation usw. für exotische Tiere (NABU Zentrum Leiferde) immer voller werden.

Dieser Rotaugenlaubfrosch (Agalychnis callidryas) ist nichts für das Terrarium in Europa und schon gar nichts für Kinder. Der gehört in die Regenwälder Costa Ricas, und dort sieht man ihn, falls überhaupt, nur nachts. Foto Uwe Meier

Mein Appell ganz dringend an alle, die sich ein Tier anschaffen wollen - sich vorher Gedanken darüber zu machen:

Wo kaufe ich mein Tier? Die meiner Meinung nach schlechteste Alternative ist im Internet, denn damit unterstützt man wahrscheinlich den illegalen Tierhandel! Auch der Kauf bei einem Züchter, der nur am schnellen Umsatz interessiert ist und dem das Wohl des Tieres letztlich völlig egal ist, sollte keine Alternative sein. Abgesehen davon, dass man in beiden Fällen keine Garantie erhält, ein wirklich gesundes Tier zu bekommen.

Dieser Leguan gehört in die Tropen und nicht ins Wohnzimmer. Reptilien leiden unmerkbar, und plötzlich sind sie tot. Foto: Uwe Meier

 Ich selbst würde immer wieder einem Tier aus dem Tierheim / -schutz ein neues Zuhause geben wollen. Diese Tiere sind ärztlich versorgt worden und freuen sich darauf, liebevolle Begleiter von Menschen zu werden, die achtsam und artgerecht mit ihnen umgehen.

Schildkröten werden auch gerne privat gehalten und im Handel verkauft. Sei es die Landschildkröte (oben) oder die Wasserschildkröte (unten), denn für beide gilt: Schildkröten gehören nicht in private Hände. Sie sind als wechselwarme Tiere viel zu kompliziert in ihrer artgerechten Haltung, und wer kann schon die schildkrötengerechte Haltung über Generationen hinweg garantieren. Denn die Schildkröten leben sehr lange. Fotos Uwe Meier

Weiter sind natürlich folgende Fragen zu bedenken: Habe ich genug Zeit und Platz für ein Tier, sind meine Finanzen ausreichend z.B für die Hundesteuer, Tierarztkosten, Versicherungen und Futter? Habe ich Fachkenntnisse über die von mir favorisierte Tierart? Sind persönliche Allergien auf Tiere bekannt?

Und vor allem auch: Was mache ich mit meinem Tier, wenn ich krank bin oder in den Urlaub fahren möchte?

Schwer kranke Katze

Leider erlebe ich persönlich immer häufiger, dass Menschen mit Tieren aus unterschiedlichsten Gründen überfordert sind. Setzt man sich jedoch vorher mit dieser Thematik auseinander, werden viele Probleme gar nicht erst auftauchen. Umzüge, Trennungen, allergische Reaktionen, ältere Tierhalter usw. können meist von Anfang an zu einer Überforderung durch ein junges Tier führen – und sind häufige Abgabegründe.

Egal, wo man hinschaut, ob im In- oder Ausland - die Tierschutzeinrichtungen quellen über, und die Tiere leiden sehr. Meiner Meinung nach haben wir in den entsprechenden Einrichtungen genug Tiere, die ein neues Zuhause suchen und brauchen. Denen eine Chance zu geben, scheint mir liebevoller und auch dringender zu sein.

 

Animal Hoarding = Kosten Stadt BS,

Aufruf Zeitung mit Foto –Tiere aus dem Tierschutz Galerie mit Geschichten?

 

Sprechen sie mit Ihren Mitmenschen, bieten Sie Hilfe an, wenn Tiere nicht artgerecht behandelt werden. Melden Sie ernsthafte Verstöße auch den Behörden / Veterinäramt / Polizei.

Tiere sind kein Spielzeuge und dienen auch nicht unserer „Unterhaltung“. Auch für unsere Alltagsprobleme sind sie nicht verantwortlich. Sie dürfen also nicht missbraucht werden, um menschliche Bedürfnisse zu stillen, sondern das Wohl des Tieres sollte immer an erster Stelle stehen – nur dann hat man einen liebevollen und treuen Begleiter.

Biodiversität: Der Welt droht das erste massenhafte Artensterben seit dem Untergang der Dinosaurier

Hier stand einmal tropischer Regenwald im nördlichen Amazonasbecken. Heute sind es äußerst artenarme Rinderweiden, die sektoral zur Grasnarbenerneuerung vor Neuansaat mit Roundup (Glyphosat) abgespritzt werden. Bodenerosion wird dabei in Kauf genommen. Foto: Uwe Meier

Den Begriff Biodiversität und dessen Hintergrund zu verstehen scheint schwierig zu sein. Vielleicht ist es eine Frage der Bildung oder des Interesses. Wissen es doch zumindest die Interessierten, dass die Biodiversität über die Zukunft der Menschheit mit entscheidet. Ja, nicht nur der Klimawandel entscheidet über unsere Zukunft, sondern auch die Biodiversität. In der Wissenschaft steht das außerhalb jeder Diskussion. Die ist sich weitgehend in dieser Aussage einig. Die Braunschweiger Schokoladen von "Cacao de Paz" und "Urwaldgarten" (Braunschweiger Schokolöwe) werden aus Roh-Kakao hergestellt, dessen Anbau den Klimawandel und die Biodiversität aktiv berücksichtigt, aber nicht nach EU-Bio-Richtlinie zertifiziert ist, denn die Standards sind zu schwach. Das ist bisher weltweit einmalig!

Zerstörte, hoch biodiverse Gartenlandschaft in Braunschweig vor Baubeginn Am Holzmoor. Nicht nur die Vegetation ist zerstört, auch die hoch bioaktiven Böden werden abgetragen.

Unverständnis erntet man in der Regel, wenn in einem angehenden Baugebiet eine streng geschüzte Knoblauchkröte oder den Eremiten findet. Die Frage der Unwissenden oder Lobbyisten lautet dann: "Soll dieses bauliche Millionenvorhaben nun etwa an einer Knoblauchkröte scheitern?" Im Grunde ja, denn die Kröte oder der Eremit zeigen an welche seltenen Biotope zu schützen sind, um nicht nur diese seltenen Tiere als Indikatoren zu schützen, die ein Bestandteil der Biodiversität sind. Nicht das Tier oder die Pflanze stehten im Mittelpunkt sondern deren Biotop, und damit auch die Biodiversität. Vernetztes Denken fällt halt schwer, aber man kann es üben und Entscheider sollten es haben.

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Wassermangel und seine überraschenden Auswirkungen - Ein Bericht aus Kapstadt

Der Wasserrest eines einstmals beeindruckendes Flusses. Da fliesst nichts mehr. Foto: Uwe Meier

Wasser ist endlich. Es ist eine Ressource, um die zunehmend gerungen wird. Länder auf der ganzen Welt leiden unter Wasserknappheit – auch in Europa. Etwa ein Drittel des Gebiets und etwa 11 Prozent der europäischen Bevölkerung leiden unter Wassermangel. Dieser Mangel wird in Europa, insbesondere in Südeuropa, zunehmen. Schon heute ist der Gemüsegarten Europas um das spanische Almeria nur noch mit Wasserleitungen zu leisten, die Hunderte Kilometer lang sind. In Kastilien und Katalonien fehlt dann das Wasser aus dem Ebro. Wassermangel in Spanien.

Klimawandel und steigende Temperaturen werden das Problem in den kommenden Jahren noch verstärken, prophezeien seit Jahren Wissenschaftler. Nun tritt es verstärkt ein. Dramatisch spannend ist es in der Region Kapstadt, in der seit 3 Jahren kein Regen mehr fiel und wo derzeit stark rationiert wird. Diese Rationierung hat sozio-ökonomische Folgen, und es empfiehlt sich diese genau zu beobachten. Denn es verändert sich viel mehr als nur der Umgang mit Wasser; nicht nur zum Negativen, auch zum Positiven. GERMANWATCH schreibt in der neuen Ausgabe von WEITBLICK darüber.

Weitblick 1/18

FIAN: Klimawandel und Menschenrechte

Wolfgang Obergassel und Dr. Jeanette Schade vom FIAN-Arbeitskreis Klima haben die 40-seitige Broschüre „Klimawandel und Menschenrechte“ verfasst. Dargestellt werden die Gefährdung zentraler Menschen-rechte durch die Erderwärmung, die wichtigsten UN-Klima-abkommen sowie die menschenrechtlichen Anforderungen an die deutsche und die internationale Klima-politik aus Sicht von FIAN. Das Heft bildet die Grundlage für unsere anstehenden Seminare und Aktionen. Die Broschüre kann hier kostenfrei bestellt oder runtergeladen werden.

ZDF - Doku | planet e.- Der Irrsinn mit der Gülle

Kuhfladen sind nicht das Problem. Die gibt es nur noch bei Bioproduktion. Das Problem ist die Mischung von Urin und Kot von Rindern und Schweinen, die Gülle genannt wird. Foto: Uwe Meier

140 Milliarden Liter Gülle jährlich: ein Ergebnis unserer Massentierhaltung. Einfach auf die Felder kippen – das verbietet die neue Düngeverordnung. Deutschland ist im Güllenotstand.

Viele Güllesilos waren Anfang des Jahres voll bis zum Rand, den Tierhaltern stand der Mist buchstäblich bis zum Hals. Der Grund dafür: Die starren Regeln der neuen Gülleverordnung, die seit Anfang des Jahres gelten. Kaum in Kraft getreten, werden die Schwächen des Regelwerks offensichtlich. "Der Irrsinn mit der Gülle"

Heute beginnt das 8. Weltwasserforum. Motto: "Sharing Water"

Dorfbrunnen in Benin

Warnungen vor einer "Wasserkrise" mögen uns Nordeuropäern seltsam erscheinen. Tatsächlich sind solche Sorgen durchaus begründet. Denn sauberes Trinkwasser wird zur knappen Ressource. Doch es geht nicht nur um sauberes Trinkwasser. Auch Pflanzen brauchen Wasser. Die massive Wasserkrise in Südspanien betrifft uns insofern direkt, denn wir bekommen uns täglich Obst und Gemüse aus den bewässerten Plantagen Südspaniens. Das Wasser importieren wir gespeichert darin. Das nennt man „virtuelles Wasser“. Es landet immer dort, wo es genug gibt, nämlich bei uns.

Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche ist von Wasser bedeckt. Aber nur 3,5 Prozent der irdischen Wassermenge ist Süßwasser – und nur ein Bruchteil davon liegt als Trinkwasser vor. Es ist hilfreich, sich diese Dimensionen hin und wieder vor Augen zu führen. Dann wird auch verständlich, warum die Naturschutzorganisationen international verbindliche Abmachungen zur Bewältigung der Wasserkrise fordert. Denn die Wasserkrise ist eine der aktuell größten Herausforderungen der Menschheit" und verweist dabei auf die Dürren in Brasilien, Kalifornien, Spanien und Südafrika.

Lesen Sie zur einwöchigen Konferenz des 8. Weltwasserforum, beginnend heute, am Sonntag den 25.03.2018 in Brasilia den Vorabbericht in der TAZ: „Hier fehlt etwas

- OFFENER BRIEF - zu Schacht Konrad 2027

11.03.2018

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Stadtbaurat,

aktuell meldet die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), dass Schacht Konrad frühestens im Jahr 2027 in Betrieb gehen wird. Dies hat wesentliche Auswirkungen auch auf die Entsorgungspläne der Firma Eckert & Ziegler. Die radioaktiven Abfälle der Firma werden in Braunschweig Thune in sog. Konrad-Container verpackt. Solange eine Einlagerung nicht sichergestellt ist, müssen die Container demzufolge auf dem risikoreichen Betriebsgelände in Braunschweig verbleiben.

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