Workshop „Bienengarten, Stadtimkerei und Insektenhotel“

 

30.06.2018 (Samstag) 10 – 17 Uhr

In diesem Workshop erhaltet Sie einen Überblick und Einblick in das Leben der Honigbiene und den Weg des Honigs vom Nektar bis auf den Frühstückstisch. Wir überlegen gemeinsam, wie wir unsere Gärten und Balkone insektenfreundlicher gestalten können und bauen ein kleines Wildbienenhotel. Und damit das alles nicht nur graue Theorie bleibt, sind wir ganz dicht dran an den Bienen. Natürlich gibt es auch ein Päuschen mit leckeren Honigbroten.

Finden können Sie den JUP im westlichen Ringgebiet in der Kreuzstraße 62, nähere Infos finden Sie auch hier: www.facebook.com/JugendUmweltPark oder auf unserer Homepage www.jugendumweltpark.de.

Veranstalter: JugendUmweltPark (JUP) Braunschweig – ein Projekt der ökoscouts
Ort: JugendUmweltPark Braunschweig, Kreuzstraße 62

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder persönlich im JUP

 

Klimaschutz nur ohne Kohle

 

Am Sonntag war wieder Demo in Berlin. Das ist für Berlin nicht neu, doch die Themen sind immer wieder wichtig und betreffen alle. Diesmal ging es um den Kohleausstieg.

Es gibt hierfür auch wieder eine Kommission, die sich „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ nennt. Hier treffen sich 31 Kommissionsmitglieder, - von denen 28 stimmberechtigt sind -, die unter Ausschluß der Öffentlichkeit tagen. Wieder einmal ist alles vertraulich und wird hinter geschlossenen Türen verhandelt. Ergebnisse sollen nicht in die Öffntlichkeit.

Die erste Sitzung soll nun schon Dienstag sein, und deshalb riefen Campact, Greenpeace und BUND recht kurzfristig zur Demonstration auf.

Das Wetter war unangenehm, Nieselregen und kühl. Doch was ist dieses Wetter gegen die Folgen der Klimapolitik? Um 12.00 Uhr sollte es losgehen und um 11.30 war es noch recht leer vor dem Bundeskanzleramt. Von der Regierung ließ sich selbstverständlich niemand blicken, doch die Linke und die Grünen hatten einen Stand aufgebaut und Herr Hofreiter mischte sich unter das Volk. Die vielen bunten Fahnen sah man von weitem und lockten immer mehr Leute an. Die meisten Demonstranten waren sicher Berliner oder aus der näheren Umgebung. Demos zu diesem Anlass gab es nämlich über 38 mal in ganz Deutschland in Klein- und Großstadten.

Es waren alle Altersgruppen vertreten. Das zeigt auch wie wichtig das Thema für uns alle ist. Um 12.00 Uhr ging es dann richtig los. Wie ein Lindwurm zog sich die Menschenmenge durch das Regierungsviertel mit Musik und Trommeln und lauten Rufen nach dem Kohleausstieg.

Irgendwie hatte man das Gefühl, dass jeder Spass hat, doch der Ernst der Lage ist nicht zu übersehen.

Deutschland steht an erster Stelle mit Verbrennung von Braunkohle, und die ist sehr klimaschädlich. Die Zunahme von Überschwemmungen, Stürmen und großer Hitze ist nicht zu übersehen. Meistens wird abgewunken mit den Worten:“Das hat es schon immer gegeben.“ Aber nicht so oft, und alle wußten wann Frühling und Winter wirklich beginnen.

Es geht auch nicht nur um das Klima, die großen Bagger für den Braunkohleabbau zerstören Landschaften, gewachsene soziale Strukturen und Natur. Lebensräume für Pflanzen und Tiere werden umwiederbringlich zerstört.

Der Ausstieg aus der Braunkohle sollte schnellstens beginnen und nicht erst 2030.

 

Aktions-Fahrradtour für eine ökologische Landwirtschaft am 30. Juni

Am 30. Juni 2018 möchten wir euch zu einer Aktions-Fahrradtour durch das Braunschweiger Land einladen. Gemeinsam wollen wir vier Standorte der Tierausbeutungs-/Agrarindustrie in der Region anfahren. Wir werden verschiedene Glieder der Produktionsketten - von der Futtermittelproduktion, über die Aufzucht, bis zur Verarbeitung und den Verkauf - besuchen und gegen diese protestieren. Vor den Standorten wird es jeweils eine kurze Kundgebung mit Redebeitrag geben, um einerseits über die ausbeuterischen Geschäftspraxen dieser Unternehmen zu informieren und unseren Protest gegen die alltägliche Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur deutlich zu machen.

Unsere Tour wird um 09:30 Uhr an der Marth Darmfabrik in Braunschweig-Rüningen (Böttgerstraße 7) beginnen. Diese verarbeitet pro Jahr rund 160 Millionen Meter Därme und beliefert damit bundesweite und internationale Kunden.

Weiterlesen: Aktions-Fahrradtour für eine ökologische Landwirtschaft am 30. Juni

Einladung zur Debatte: Die Grundsatzforderungen zu Asse II diskutieren



Die drei Hauptakteure im Kampf um eine saubere Asse: Andreas Riekeberg, Heike Wiegel und Eleonore Bischoff

In den kommenden Wochen finden Diskussionsabende zu den 27 Grundsatzforderungen des Asse II-Koordinationskreises immer mittwochs abends in Wolfenbüttel statt. Am ersten Abend am Mittwoch, den 27.6.2018, um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum St. Thomas an der Jahnstraße geht es zunächst um die fünf allgemeinen Forderungen zur Schachtanlage Asse II.

Es sind dies die Forderungen der Minimierung der Belastungen durch Asse II, die verpflichtende Berücksichtigung kritischer wissenschaftlicher Gutachten in Genehmigungsverfahren, die unbegrenzte und öffentliche Dokumentation aller Unterlagen zur Schachtanlage, die Berücksichtigung der Erfahrungen mit Asse II bei der Entwicklung von Endlager-Konzepten sowie die gesetzlicher Verankerung des Nachweltschutzes.


Der Wortlaut der fünf Forderungen:

„(1) Wir fordern, dass der Nachweltschutz gesetzlich ernst genommen wird, d.h. dass Bürgerinnen und Bürger auch klageberechtigt und klagebefugt werden, um für sich selbst oder für ihre Nachkommen bzw. für weitere Generationen Verantwortung auch gerichtlich wahrnehmen zu können.

(2) Wir fordern, dass die Freisetzungen von Radionukliden und chemo-toxischen Stoffen auf das technisch mögliche Maß minimiert werden. Heute sind zu diesen Stoffen viele gesundheitliche Aspekte noch nicht erforscht.

(3) Wir fordern, dass in Genehmigungsverfahren die zugehörigen Stellungnahmen der Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Option Rückholung (AGO) und andere fachliche Stellungnahmen aufgenommen und nachvollziehbar bewertet werden.

(4) Wir fordern, dass alle Unterlagen, die im Zusammenhang mit der Schachtanlage Asse II angefallen sind und noch anfallen, lückenlos und zeitlich unbegrenzt dokumentiert und öffentlich zugänglich gemacht werden. Dies muss gesetzlich verankert werden.

(5) Wir fordern, dass die Erfahrungen aus der gescheiterten Einlagerung in die Schachtanlage Asse II als warnendes Beispiel bei der Entwicklung von Endlager-Konzepten für Atommüll maßgeblich berücksichtigt werden.“


Download des Papieres mit den 27 Forderungen:
http://www.asse-watch.de/pdf/Asse_Durchblicke_Nr8.pdf

Jasperallee: Kettensägen - Massaker vorerst aufgeschoben

 

Die Bäume auf dem Mittelstreifen geben der Jasperallee zwischen Theater und Ring ihren unverwechselbaren Charakter. Der Streit um ihren Ersatz geht in die nächste Runde. Foto: Klaus Knodt 

Der Rat der Stadt soll erst am 6. November darüber entscheiden, was mit dem Baumbestand auf der Jasperallee zwischen Theater und Ring geschieht. Das erklärte die Stadtverwaltung am 13. Juni 2018 in einer Presseerklärung. 

„Damit weicht die Verwaltung von ihrer ursprünglichen, in der Mitteilung an den Rat vom 20. Februar 2018 geäusserten Absicht, bis Mitte 2018 zu einer Entscheidung zu gelangen, ab.“ Als Grund für die Verschiebung einer Entscheidung führte Dezernent Christian Geiger (Finanzen, Stadtgrün, Sport) u.a. „sehr konstruktiv geführte Gespräche“ mit der Bürgerinitiative Baumschutz, der Unteren Denkmalschutzbehörde, der Kreisgruppe Braunschweig des BUND sowie dem Stadtbezirksrat 120 an. Die Abweichung vom ursprünglichen Zeitplan sei „erforderlich, um im Vorfeld der Erarbetung einer Beschlussvorlage ausreichenden zeitlichen Vorlauf für die Bildung einer umfassenden Verwaltungsmeinung zu haben“ und „externen Akteuren... genug Zeit einzuräumen, sich auf Grundlage der fachlichen Vorüberlegungen einen inhaltlichen Überblick über das Thema zu verschaffen“, so die Stadt. Wie generös.

 

Die rührige BI Baumschutz möchte den kompletten Baum-Altbestand erhalten. Fragt sich, ob Ersatzbäume nicht eventuell auch Sauerstoff produzieren können. Foto: Klaus Knodt 

Weiterlesen: Jasperallee: Kettensägen - Massaker vorerst aufgeschoben

Jasperallee: Kettensägen - Massaker vorerst aufgeschoben

Die Bäume auf dem Mittelstreifen geben der Jasperallee zwischen Theater und Ring ihren unverwechselbaren Charakter. Der Streit um ihren Ersatz geht in die nächste Runde. Foto: Klaus Knodt 

Der Rat der Stadt soll erst am 6. November darüber entscheiden, was mit dem Baumbestand auf der Jasperallee zwischen Theater und Ring geschieht. Das erklärte die Stadtverwaltung am 13. Juni 2018 in einer Presseerklärung. 

Weiterlesen: Jasperallee: Kettensägen - Massaker vorerst aufgeschoben

Stadtverwaltung: Mitteilung zum Thema Jasperallee/Baumallee

Beginn der Ahorn-Baumallee in der Jasperallee. Foto Klaus Knodt

Mitteilung zum morgigen Grünflächenausschuss zum Thema Jasperallee, die Herr Erster Stadtrat Geiger gestern in der Ratssitzung angekündigt hatte. Sie beinhaltet eine Bestandsaufnahme der Situation, mögliche Handlungsoptionen sowie den weiteren Zeitplan. Ein Entscheidungsvorschlag ist damit noch nicht verbunden und es sind auch noch keine Entscheidungen getroffen worden, auch nicht in Bezug auf Fällungen.

Grundsatzforderungen zu Asse II neu aufgestellt

P R E S S E M I T T E I L U N G :



Die unabhängigen Bürgerinitiativen im Asse II-Koordinationskreis haben in einem intensiven Diskussionsprozess die „Remlinger Erklärung“ aus dem Jahr 2007 weiterentwickelt und konkrete Forderungen zur Schachtanlage Asse II, zur Rückholung des Atommülls, zur Lagerung rückgeholter Abfälle sowie zur Umgebungsüberwachung an der Asse formuliert.

Die jetzt vorgelegten 27 Grundsatzforderungen des Asse II-Koordinationskreises fassen die vielfältigen Sachargumente zusammen. Sie sollen die Diskussion innerhalb der Bevölkerung neu beleben und eine verlässliche Grundlage für die Fortsetzung des sachlich-kritischen Dialogs 
mit dem Betreiber darstellen.

Von den A2K-Grundsatzforderungen werden einige im Folgenden vorgestellt:

Nachweltschutz gesetzlich verankern!

Weiterlesen: Grundsatzforderungen zu Asse II neu aufgestellt

BI Baumschutz will Kahlschlag in der Jasperallee verhindern

Zeichnung der Allee auf der Jasperalle im derzeitigen Zustand

Pressemitteilung 

Einwohneranfragen im Stadtrat, Unterschriftensammlung und Online-Petition 

Die BI Baumschutz ist entsetzt über die angekündigte Kursänderung der Stadtverwaltung, die geplanten Baumfällungen an den Bürgerinnen und Bürgern und am Stadtrat vorbei durchzusetzen. Deshalb wollen in der BI Baumschutz aktive Bürger/innen und andere Baumschützer/innen am kommenden Dienstag dazu Einwohneranfragen im Stadtrat stellen. 

Impressionen der neue bepflanzten Jasperallee

„Wir wollen so die Öffentlichkeit und die gewählten Volksvertreter/innen für das Thema sensibilisieren und mit unseren Argumenten und der Haltung der Stadtverwaltung bekannt machen.“, so Baumschützerin Sabine Sambou, und „Wir hoffen darauf, dass der Stadtrat den Alleingang der Stadtverwaltung dann noch aufhalten wird.“ 

 Mit einem „Mangel an Demokratie in der Entscheidungsfindung“ beschäftigt sich die Frage von Baumschützer Edmund Schultz: Siehe vollständige Pressemitteilung

Online-Petition unter weact.campact.de/p/jasperallee

Jasperallee: Verwaltung will Bäume in vier Etappen fällen und ersetzen!

Die BIBS-Fraktion fordert die Verwaltung auf, von ihrem Vorhaben abzurücken, dass die Bäume auf dem Mittelstreifen der Jasperallee zwischen Theater und Ring gefällt und durch neue Bäume ersetzt werden.

„Es hat einen internen Termin bei der Verwaltung und nur für den Bezirksrat Östliches Ringgebiet gegeben, bei dem das Vorhaben der Stadt vorgestellt wurde“, erklärt BIBS-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Büchs. „Entgegen der ursprünglichen Ankündigung der Stadt, den Gremien mehrere Varianten zur Entscheidung vorzulegen, ist jetzt nur noch diese eine Variante im Spiel: Die Stadt will die Bäume offenbar in vier Etappen vom Ring in Richtung Theater, fällen und ersetzen, beginnend 2018 und dann bis 2021 Jahr für Jahr. Ursprünglich hatte die Verwaltung uns mitgeteilt, man werde den zuständigen politischen Ausschüssen die denkbaren Konzepte Mitte des Jahres zur Beratung vorlegen (siehe Ds. 18-07561). Und in der städtischen Pressemitteilung vom 21.02.2018 wurde deutlich gemacht, dass die Verwaltung mehrere Gestaltungskonzepte erarbeite. ‚Darüber werden dann wie oben beschrieben die politischen Gremien entscheiden, wenn die Konzepte vorliegen.‘ Davon ist jetzt nicht mehr die Rede!

Weiterlesen: Jasperallee: Verwaltung will Bäume in vier Etappen fällen und ersetzen!

Additional information