Brauchen wir ein Landwirtschaftsministerium?

Diese Frage mag erstaunen. Schließlich haben wir schon immer eins. Na gut, das ist kein Argument. Aber der lebendige Beweis, dass wir keines brauchen, ist die Ministerin Julia Klöckner. Die wirkt im Ministerium, um gezielt zu verhindern. Nichts anderes ist ihre Aufgabe. Sie macht ihre Aufgabe nicht dann hervorragend, wenn sie eine aktive Politik, z. B. für den Tierschutz, gestaltet, sondern wenn sie enkeltaugliche Politik verhindert. Das ist ihre Aufgabe!

Vielleicht ist es mal sinnvoll in das Ministerium zu gehen, das weitestgehend noch in Bonn ansässig ist. Geht man da rein und befasst sich mit den Stellenplänen, wird man feststellen, dass es von Adel nur so wimmelt. Es scheint von Großagrariern besetzt. Da braucht man keine Lobbyisten mehr. Trotzdem gibt es die in Mengen, schließlich hat Deutschland die stärkste Agrarchemie, einschließlich gentechnisch verändertes Saatgut, weltweit. Glaubt etwa irgend jemand, dass BAYER von der Politik "in Stich gelassen" wird - zumal bei den derzeitigen finanziellen Schwierigkeiten? Das alles sind Schwergewichte, die ins Wirtschaftsministerium gehören. Das Landwirtschaftsministerium sollte eingespart werden! Deren Aufgaben sind im Wirtschaftsministerium, Justizministerium (Verbraucherschutz) und Umweltministerium  bestens aufgehoben. Das Landwirtschaftsministerium gibt es nur noch aufgrund der Lobby der starken Agrarindustrie, worunter auch die Grossagrarier zu verstehen sind.

Lesen Sie auch dazu von Jost Maurin: "Die große Klöckner-Show - Ob Tierschutz, Lebensmittelverschwendung oder Pestizide: Die Bundesagrarministerin hat in ihrem ersten Amtsjahr fast nichts erreicht."

 

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