NordStream-2 - die einen haben Öl, die anderen haben Gas und die dritten haben die Deutschen am Wickel

NordStream-2 dient der stabilen Gasversorgung der Bundesrepublik. Der Lieferant Russland hat sich bisher immer als äußerst zuverlässiger Energiepartner gezeigt. Diese wirtschaftliche Zuverlässigkeit der Energieversorgung ist heute ein geradezu entscheidend positiver Standortfaktor. So viele Alternativen gibt es nicht. Norwegisches, englisches und niederländisches Gas kommt immer rascher an Ausbeutungsgrenzen. Deren Gaslager sind bald erschöpft. Fracking-Gas aus den USA zum doppelten Preis, und dann noch vom großen Ökonomen Trump? Siehe den Beitrag dazu hier!

Die Ukraine beklagt sich, weil Russland und Deutschland ihr den Gashahn aus der Hand nehmen. Es wäre für den Standort Deutschland geradezu fahrlässig überliesse man den Gashahn, und damit die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik, der ukrainischen Willkür. Lesen Sie dazu Willy Wimmer im Interview mit Alexander Sosnowski, Chefredakteur World Economy

 

AAI-Infoabend – Gutes Jahr für die Entwicklung der Innenstadt


 

AAI-Infoabend am Mittwoch, 12. Dezember, in der Handwerkskammer stattfand: (v. l. n. r.) Heinz-Georg Leuer (Stadt Braunschweig), Mirko Rüsing (AAI), Gerold Leppa (Braunschweig Stadtmarketing GmbH), Olaf Jaeschke (AAI), Heinz-Werner Kretschmann (AAI), Jacqueline Clavey (AAI), Klaus Benscheidt (Stadt Braunschweig), Bernd Schroers (AAI), Oliver Düber (Stadt Braunschweig) Foto: Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V./Philipp Ziebart

Vor rund 100 Gästen resümierte der Vorstand des Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. (AAI) das vergangene Jahr. Ein Höhepunkt war 2018 die Verabschiedung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts durch den Rat der Stadt Braunschweig. Als Herz der Stadt stellt die Innenstadt ein eigenes, vom AAI initiiertes Rahmenprojekt dar, dessen Planung und Umsetzung Stadtverwaltung und AAI noch näher zusammenbringt.
 
Bereits 2018 konnten sie einige wichtige Projekte gemeinsam auf den Weg bringen. Mit der Einrichtung zusätzlicher Abstellflächen für Fahrräder, der Anbringung weiterer Sitzbänke und der Installation weiterer unterirdischer Müllbehälter ist die Innenstadt noch ein Stück komfortabler und attraktiver geworden. Auch das Baustellenmanagement in der Braunschweiger Innenstadt ist ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit der Akteure: Trotz größerer Baustellen in der Innenstadt konnte eine gute Erreichbarkeit für die Besucherinnen und Besucher sichergestellt werden. Das sei laut AAI-Vorstand auch ein Ziel für 2019: Beim Umbau der Burgpassage zur Burggasse erwarte er die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung fortsetzen zu können.

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Mehr Politikversagen geht nicht

Mehr Politikversagen geht nicht. Es ist unerträglich, wie drittklassige Politiker das Land verkommen lassen. Von Ökonomie keine Ahnung und zusätzlich noch verbandelt mit den Vermögenden. Quelle: Frankfurter Rundschau "Der geizige Staat" von Heinz-Josef Bontrup

Hickel: Die Finanzmärkte bändigen

Die Finanzmärkte bändigen und das Geldsystem als öffentliche Infrastruktur für die Demokratie reetablieren!

Anmerkungen zu Ann Pettifors neuem Buch: „Die Produktion des Geldes – Ein Plädoyer wider die Macht der Banken“ (in Deutsch: Hamburger Edition HIS-Verlag, Hamburg 2018)

Hinweis: Am 7.12.2018 ist der „Hannah-Arendt-Preis für Politisches Denken 2018“ an Ann Pettifor in Bremen in der oberen Rathaushalle verliehen worden. Die hier präsentierte Laudatio folgt dem Ziel, diese Publikation zugänglich zu machen und deren besonderen Stellenwert für die schonungslose Anatomie der Finanzmarktkrise sowie die Antworten auf deren Bändigung zu betonen. Quelle: Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik

Rezension im DLF

Geldvernichtung am Flughafen soll weitergehen

Die BIBS-Fraktion fordert die politische und öffentliche Beratung des Gutachtens zur aktuellen Lage und den Perspektiven des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg. Entgegen den Vorschlägen aus diesem bislang intern gebliebenen Gutachten haben SPD und CDU im Finanzausschuss vom 29.11.2018 für eine Fortsetzung der Geldvernichtung der vergangenen Jahre gestimmt, ohne das Finanzgutachten auch nur ansatzweise beraten zu haben.  

Der Wirtschaftsplan 2019 beinhaltet die Zustimmung, dass die Zuschüsse bzw. Beihilfen weiter von 2,8 auf 4,34 Mio. Euro steigen sollen, der Werteverzehr auch im Jahr 2019 um weitere 2,28 Mio.€ fortgeführt werden soll und weitere Kreditaufnahmen erfolgen. Insofern soll der Flughafen eine wesentliche Säule des strukturellen Haushaltsdefizits der Stadt bleiben. 

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Bildungs-Fachmann wird neuer IHK-Hauptgeschäftsführer

Dr. Florian Löbermann leitet ab Mitte 2019 das operative Geschäft der IHK Braunschweig als Hauptgeschäftsführer. Foto: IHK Braunschweig / André Pause

Ein anerkannter Fachmann für die schulische und berufliche Bildung wird neuer Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Braunschweig. Die Vollversammlung der IHK wählte Dr. Florian Löbermann mit Wirkung ab 1. Juli 2019 in diese Funktion.

Dr. Löbermann (43) legte an der Technischen Universität in Braunschweig im Jahr 2000 das 1. Staatsexamen für das Grund-, Haupt- und Realschullehramt ab, 2003 folgte der Studienabschluss als Diplom-Pädagoge. 2006 wurde Florian Löbermann von der Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften der TU Braunschweig zum Dr. phil. promoviert, 2017 erlangte er nach berufsbegleitendem wirtschaftswissenschaftlichen Studium den Abschluss als Master of Business Administration (MBA).

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Interview mit Henning Jenzen: "Flughafen ist Mühlstein am Hals der Stadt"

Das frühere BIBS-Mitglied im Rat der Stadt, Henning Jenzen, selbst Pilot und höchst sachkundig, äußert sich in einem Interview mit Radio Okerwelle zum sich anbahnenden finanziellen Desaster des Flughafens in Braunschweig/Wolfsburg. Er erhebt die Forderung, endlich die Konsequenzen zu ziehen und Schaden von der Stadt abzuwenden, denn nichts hat sich erfüllt, was seinerzeit zur Notwendigkeit behauptet wurde. Die BürgerInnen haben nur Nachteile gehabt - finanziell und verkehrstechnisch.

Interview als MP3   

Dazu ein weiteres Interview mit Henning Jenzen im Braunschweig-Spiegel: "Wahrhaftigkeit ist ein sehr hohes Gut"

Interview: „Diese Globalisierungskrise ist eine soziale Krise“

Der IWF habe bei seiner Jahrestagung auf Bali eine – wenn auch verspätete – „Kehrtwende“ vollzogen, sagte der Wirtschaftsexperte Rudolf Hickel im Dlf. Künftig solle auf „inklusives Wachstum“ gesetzt werden, um die ungerechte Verteilung des Wohlstands zu mindern.

Prof. Hickel em. Universität Bremen

Der IWF will künftig mehr für die Verbesserung von Infrastruktur, Bildung und sozialer Gerechtigkeit tun (AFP / Sonny Tumbelaka)

Prof. Dr. Rudolf Hickel im Gespräch mit Dirk Müller (Deutschlandfunk)

Protest gegen Tierleid und Billigfleisch bei Edeka

Greenpeace-Aktivisten verwandeln Hamburger Markt der Lebensmittelkette in Schweinestall und fordern Transparenz für Verbraucher

Hamburg, 19. 11. 2018 – Für ein Ende des Tierleids in der Fleischproduktion und Wahlmöglichkeiten für Verbraucher beim Kauf von Fleisch setzen sich rund 30 Greenpeace-Aktivisten heute vor einem Edeka-Markt in Hamburg-Barmbek ein. Dazu verwandeln sie den Markt am Wiesendamm optisch in einen konventionellen Schweinestall. Großflächig auf die Fenster geklebte Fotos zeigen Tiere in verdreckten, engen Ställen mit Spaltenböden. „Bei Edeka verkauftes Fleisch wird häufig unter Bedingungen produziert, die gegen das Tierschutzgesetz verstoßen”, sagt Lasse van Aken, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace. „Diese Haltungsbedingungen verschweigt Edeka seinen Kunden. Edeka gibt vor, Lebensmittel zu lieben, verschleiert aber deren Herkunft.”

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Ausbau des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg: Bruchlandung

Der neue Geschäftsführer des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg hat bekräftigt: „Ich will aus dem Defizit des Flughafens herauskom-men“ (Braunschweiger Zeitung vom 24.10.2018). Ein Gutachten besagt allerdings, dass höhere Zuschüsse erforderlich sind oder eine Herabstufung des Flughafens zu einem Werksflughafen nötig werden könnte (Braunschweiger Zeitung vom 3.11.2018).

Dabei war der kostspielige Ausbau des Flughafens mit nachfolgend steigendem Defizit nur im „öffentlichen Interesse“ möglich. Dieses lieferte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Im Entscheidungstext des Oberver-waltungsgerichts Lüneburg zur Rechtmäßigkeit des Ausbaus hieß es, das DLR benötige die verlängerte Start- und Landebahn, weil es das veraltete Trägerflug-zeug für den In-Flight-Simulator erneuern und durch einen Airbus 320-200 ersetzen müsse. Außerdem wolle man mit dem Airbus Forschung an Hochauf-triebssystemen betreiben.

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