„Löwenpunkt – Sicherheit und Unterstützung für ältere Menschen in ihrer direkten Umgebung“

Die Touristinfo beteiligt sich an dem Projekt „Löwenpunkt – Sicherheit und Unterstützung für ältere Menschen in ihrer direkten Umgebung“. Löwenpunkte sind Anlaufstellen, an denen Senioren bei Bedarf Hilfe geboten wird. Sie finden dort einen Platz für eine kurze Pause, ein Glas Wasser, Kaffe oder Tee mit Kuchen oder Sie können einen Anruf tätigen.

Im Herzen der Innenstadt gelegen bietet die barrierefreie Touristinfo beste Voraussetzungen für die Beteiligung am Löwenpunkt-Projekt. Neben einer Auskunftsstelle für Touristinnen und Touristen sowie Bürgerinnen und Bürger ist sie auch ein Ort zum Verweilen und Entspannen: Im Heimbs-Shop mit Café können Gäste im Innen- oder Außenbereich eine Erfrischung zu sich nehmen.

Initiatoren des Gemeinschaftsprojektes sind die Paritätischen Dienste, ambet e.V. und der Kreisverband Braunschweig-Salzgitter des Deutschen Roten Kreuzes. Die Bürgerstiftung Braunschweig unterstützt und fördert die Aktion.

Weitere Informationen zur Touristinfo und zum Projekt finden Sie unter www.braunschweig.de/touristinfo und unter www.loewenpunkt.de.

Angsthase NATO: Wer ist denn nun unser Feind: Trump oder Putin?

Das NATO-Angst-Kaninchen Foto: Sabine Knoblauch

Die Angst der NATO vor Trump ist geradezu greifbar. Bettina Gaus überschreibt ihren Kommentar in der TAZ mit : "Kaninchen, überall Kaninchen". Sie geht auf unser mutiges Verteidigungbündnis NATO ein, Trump, die SPD, Seehofer, Asyl und auf alles, was derzeit die "Angsthasen" produzieren könnte. Dazu passt heute auch Lost in Europe.

Mahnungen der Mainkas Solution Group im Umlauf. Verbraucherzentrale rät: nicht zahlen!

Braunschweig, 10.07.2018 – Zahlreiche Verbraucher in Braunschweig erhalten derzeit Post der Mainkas Solution Group. In dem dubiosen Mahnungsschreiben der Firma werden die Empfänger aufgefordert, einen Gesamtbetrag von 709 Euro auf ein rumänisches Konto zu überweisen. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät dringend dazu, die Zahlungsaufforderung zu ignorieren und keinesfalls zu zahlen.   Vollständige Pressemitteilung

Endspiel in London – Warnung aus Paris

Lost in Europe

In London hat das Endspiel um den Brexit begonnen. Soft soll er werden und mit einer britisch-europäischen Freihandelszone enden, wünscht sich Premierministerin May. Doch in Brüssel beißt sie auf Granit. „Durchführbar und realistisch“ müssten die britischen Vorschläge für die Zeit nach dem Brexit sein, fordert EU-Chefunterhändler Barnier. Beides sind sie für die Anhänger der reinen Lehre in Brüssel noch längst nicht.

Frankreich warnt Deutschland vor Spaltung in Handelsfragen (SPON)

Der Handelskrieg zwischen EU und USA habe "bereits begonnen", sagt der französische Finanzminister Le Maire - und warnt davor, dass Deutschland und Frankreich sich von US-Präsident Trump auseinander treiben lassen. Eine abgestimmte Haltung im Handelskrieg sei erforderlich. Kanzlerin Merkel hat in einem für sie typischen Alleingang für eine Abschaffung der Autozölle geworben. Doch in Frankreich sieht man darin ein Einknicken gegenüber US-Präsident Trump. Finanzminister Le Maire, der im Streit um die Euro-Reform unterlegen ist, warnt Berlin nun vor einer Spaltung!

Fake words

Dass man die Bedeutung von Begriffen völlig in ihr Gegenteil  verkehren kann, wissen wir seit den Hartz IV-Reformen.  Versprach zu Willy Brandts Zeiten eine „Reform“ noch eine Verbesserung für die Lebensumstände der Betroffenen, so haben mittlerweile die Arbeitslosen und Aufstocker den Begriff als „Fake word“ einzustufen gelernt.

Als nächster Begriff kam „retten“ an die Reihe. Seitdem Griechenland durch allzu großzügige EU-Kredite in Rückzahlungsschwierigkeiten geriet und von der Troika durch teure Kredite „gerettet“ werden musste , wissen auch die griechischen Arbeitslosen, Kranken und Rentner, was es mit diesem Wort auf sich hat. „Gerettet“ wurden die Kredite der europäischen (auch deutschen) Banken“. Reformen“ (in Form von Privatisierungen) bekamen die Griechen auch zu spüren, und jetzt gehört der Hafen von Piräus den Chinesen und die Flughäfen des Landes der Lufthansa.

Neuerdings  ist Griechenland „gerettet“! So ging es  letzte Woche durch die Medien. Es bekommt eine letzte Kredittranche und darf dann unterm „Rettungsschirm“ hervorkriechen. Nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit, weiter abgesenkte Renten und eine ganze Generation von gut ausgebildeten jungen Leuten, die auswandert, sind die Spur der Verwüstung.

Als neues „Fake word“ ist „ANKER“ an der Reihe. Ein Anker verspricht festen Grund nach langer Fahrt über das schwankende Meer. Er suggeriert Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Welcher Politikberater das schöne Wort „Ankerzentrum“ erfunden hat, ist nicht überliefert, aber er müsste für das „Unwort des Jahres“ ausgezeichnet werden, wenn das noch gäbe. Seehofer baut seinen „Masterplan“ darauf auf: „ANKUNFT /ENTSCHEIDUNG/RÜCKFÜHRUNG“ In gefängnisähnlichen Lager soll 1000 oder 1500 Flüchtlinge untergebracht werden, möglichst noch außerhalb von Europa. Dann wird kurzer Prozess gemacht, und man schickt sie „zurück in die Wüste“ – im wahrsten Sinne des Sprichwortes.

Und wenn doch noch eine Hilfsorganisation auf die Idee kommt, hilflos auf dem Wasser treibende Flüchtlinge auf ganz altmodische Weise „retten“ zu wollen, dann muss sie mit strafrechtlichen Konsequenzen  rechnen.

Neues Reiserecht: Nicht nur Vorteile für Verbraucher

 

Was die neuen Regelungen für Urlauber bedeuten

  • Reform macht Reiserecht internettauglich und schafft mehr Klarheit bei der Buchung
  • Deutsche Verbraucherschutzstandards bleiben nicht in allen Bereichen erhalten
  • Größtes Manko: Mehr Spielraum für nachträgliche Leistungsänderungen

Braunschweig, 26.06.2018 – Durch die Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie ändert sich das deutsche Reiserecht zum 1. Juli 2018 – nicht nur zu Gunsten der Verbraucher. Die Buchung von Ferienhäusern und Tagesreisen bis 500 Euro fallen zukünftig nicht mehr unter das Reiserecht. Auch erhalten Anbieter mehr Freiheiten, gebuchte Leistungen nachträglich zu verändern. Positiv: Die Reform schafft mehr Klarheit bei der Buchung, Onlineportale werden Reisebüros gleichgestellt. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen erklärt, was die Änderungen für Urlauber bedeuten.

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Verstehen Sie Ihren Arzt oder Apotheker?

 

Ein Gespräch zwischen Arzt und Patient dauert gerade einmal 8 Minuten. In dieser Zeit müssen Untersuchung, Diagnose und Informationen über Krankheit und Behandlungsmethode unter einen Hut gebracht werden. Gut, wenn sich das medizinische Fachpersonal verständlich ausdrücken und sich die Patienten in Gesundheitsdingen auskennen würden. Doch mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland hat nur eine eingeschränkte „Gesundheitskompetenz“. Es fällt ihnen schwer, gesundheitsbezogene Informationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und anzuwenden. Politik und Gesundheitswesen haben das erkannt und verschiedene Projekte auf den Weg gebracht. Medizinisches Fach- und Pflegepersonal, Krankenhäuser, Krankenkassen, Apotheken, Selbsthilfe- und Verbraucherorganisationen sowie die Behörden von Bund und Ländern sollen für gut verständliche Informationen sorgen. Lesen Sie in der Neuen Leichtpost, wie Leichte und Einfache Sprache dabei helfen können.

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„Solidarität statt Heimat“: Ein Aufruf gegen Rassismus und massive Kritik an diesem Aufruf

Das Institut Solidarische Moderne (ISM), medico international und kritnet fordern eine klare Positionierung gegen Rassismus und wenden sich gegen eine Politik des Ressentiments. Zahlreiche Personen unterstützen den Aufruf.

Die Initiatoren setzen mit dem Aufruf ein notwendiges Zeichen gegen die zunehmende Polarisierung von rechts in den Debatten um Migration und Asyl. Sie fordern, Rassismus und Entrechtung klar beim Namen zu nennen und eine solidarische und humanitäre Position gegen den Rechtsruck zu verteidigen. Der Erziehungswissenschaftler und Publizist Prof. Dr. Micha Brumlik, die Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Naika Foroutan, die Intendantin des Hamburger Theaters Kampnagel, Amelie Deuflhard, der Autor Georg Diez, die Soziologin Prof. Dr. Sabine Hark und weitere Wissenschaftler und Kulturschaffende sind Erstunterzeichner. Originalbeitrag

Dieser Aufruf erntete im Netz massive inhaltliche Krtik. Lesen sie "Zusammenführen statt spalten. Eine Kritik des Aufrufs „Solidarität statt Heimat“" von Hans Werner Horn

Zukunftsstarter gesucht

Agentur für Arbeit informiert am 28. Juni um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) über Fördermöglichkeiten. Die Initiative Zukunftsstarter richtet sich an junge Menschen ab 25 Jahre ohne abgeschlossene Berufsausbildung.
 
Eine Berufsausbildung ist auch für junge Menschen ab 25 Jahre noch ein lohnendes Ziel. Vor Ihnen liegen noch etwa 30 bis 40 Jahre Erwerbsleben und es gibt gute Gründe, die eigene berufliche Zukunft noch einmal auf einer neuen Qualifikation aufzubauen.
Über die Fördermöglichkeiten der Initiative Zukunftsstarter informiert am 28. Juni um 16.00 Uhr Martin Kays von der Agentur für Arbeit im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Braunschweig am Cyriaksring.
 
Für eine Qualifizierung sprechen viele gute Gründe:
Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung werden besser entlohnt als angelernte Arbeitskräfte. Sie müssen seltener den Arbeitgeber wechseln als Menschen ohne Berufsabschluss. Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung sind seltener arbeitslos. Die besseren Chancen am Arbeitsmarkt zahlen sich für Fachkräfte auch im Alter aus, z. B. die Verringerung der Gefahr von Altersarmut.
 
Informationen zum Förderprogramm auch auf www.arbeitsagentur.de
 

 

Welcome Picknick-Multikultureller Austausch mit Musik im Freien

So kulinarisch und multikulturell wie am 17. Juni war es im Inselwallpark lange nicht mehr. Um die 70 Besucher sind der Einladung des Welcome Dinners Braunschweig und der Arbeitsgemeinschaft gegen Rechts, unter dem Dach des Jugendrings Braunschweig, gefolgt und genossen das erste Welcome Picknick unter freiem Himmel. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Bundesprogramm Demokratie Leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit. Pressemitteilung